Google: Fast alle müssen sich vom unbegrenzten Speicher verabschieden
Die Zeit, in der man bei Google für ein kleines Entgelt unendlich viel Speicherplatz in der Cloud bekommen konnte, ist vorbei. Mit der Umstellung der G Suite auf den neuen Workspace wird die Option nicht nur teurer, sondern ist auch einem erlauchteren Kreis vorbehalten.
Bisher bot der Internet-Konzern in seiner G Suite die Möglichkeit an, den Google Drive-Speicherplatz für 12 Dollar im Monat in einer unlimitierten Version zu nutzen. Diese Option war Bestandteil der Business-Abos, die allerdings auch einfach von einzelnen Usern gebucht werden konnten. Offiziell gab es den unbegrenzten Speicherplatz erst ab vier Nutzern in einer Organisation und kleinere Gruppen sollten auf 1 Terabyte beschränkt bleiben, doch Google setzte diese Klausel eigentlich nie um.
Mit Workspace wird es nun erst einmal überhaupt keine Möglichkeit mehr geben, an einen unbegrenzten Speicherplatz zu kommen. Die einzige Ausnahme soll zukünftig darin bestehen, dass man zumindest als Enterprise-Kunde Kontakt zu einem Vertriebsmitarbeiter Googles aufnimmt. Mit diesem soll man dann besprechen können, zu welchen Bedingungen die Obergrenze beseitigt werden kann.
Diese Mengen Speicherplatz sollten den meisten Anwendern zwar durchaus reichen, doch führt allein die Existenz eines Limits eben auch dazu, dass ein entsprechendes Abo weitaus weniger bequem ist. Die unlimitierte Variante war bisher durchaus für so manchen Einzel-Nutzer interessant - so beispielsweise für freiberufliche Medienschaffende, die als Fotografen oder Video-Filmer größere Archivbestände in der Cloud vorhalten wollten.
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Mit Workspace wird es nun erst einmal überhaupt keine Möglichkeit mehr geben, an einen unbegrenzten Speicherplatz zu kommen. Die einzige Ausnahme soll zukünftig darin bestehen, dass man zumindest als Enterprise-Kunde Kontakt zu einem Vertriebsmitarbeiter Googles aufnimmt. Mit diesem soll man dann besprechen können, zu welchen Bedingungen die Obergrenze beseitigt werden kann.
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Das läuft klar darauf hinaus, dass das Unternehmen nur noch die lukrativen Großkunden entsprechend bedient. Und diese müssen dann auch 20 Dollar im Monat pro User abdrücken, um an die beste Variante zu kommen - der Preis verdoppelt sich also fast. Die bisherigen Business-Accounts werden hingegen auf die Stufen Business Standard und Business Plus umgestellt, bei denen es dann 2 beziehungsweise 5 Terabyte Speicherplatz gibt.Diese Mengen Speicherplatz sollten den meisten Anwendern zwar durchaus reichen, doch führt allein die Existenz eines Limits eben auch dazu, dass ein entsprechendes Abo weitaus weniger bequem ist. Die unlimitierte Variante war bisher durchaus für so manchen Einzel-Nutzer interessant - so beispielsweise für freiberufliche Medienschaffende, die als Fotografen oder Video-Filmer größere Archivbestände in der Cloud vorhalten wollten.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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