Achtung, das ist eine Übung! - Heute bundesweit Katastrophenalarm
In einem noch nie dagewesenen Umfang sollen heute alle Optionen, mit denen Behörden Katastrophenwarnungen an die Bevölkerung herausgeben können, einem Test unterzogen werden. Das sollte man im Kopf behalten, um nicht zu erschrecken.
Um 11 Uhr soll es losgehen. Bundesweit werden dann beispielsweise die Sirenen anspringen, die es vor allem im ländlichen Raum noch zur Alarmierung der Feuerwehren gibt. Die Übung umfasst in den Küstenregionen auch die Sturmflutsirenen. Wo verfügbar, werden auch die Lautsprecherwagen der Behörden im Einsatz sein und Probewarnungen an die Bevölkerung durchgeben.
Aber auch diverse andere Wege, die den staatlichen Stellen zur Verfügung stehen, werden aktiviert. So sollen beispielsweise Radiosender ihr Programm unterbrechen und die Übungswarnmeldung durchgeben. Auch verschiedene Smartphone-Apps, die an das Modulare Warnsystem (MoWaS) des Bundes angebunden sind, lassen Push-Nachrichten auf dem Display erscheinen. Gleiches gilt für die digitalen Werbeflächen, die vor allem in vielen Städten an stark frequentierten Orten stehen, sowie die Informations-Displays in öffentlichen Verkehrsmitteln. Bis spätestens um 11:20 Uhr soll die ganze Aktion abgeschlossen sein.
Die ganze Sache soll dann auch keine einmalige Aktion bleiben - auch wenn ähnliche Übungen nicht gerade häufig vorkommen werden. Geplant ist derzeit, dass zukünftig immer am zweiten Donnerstag im September ein bundesweiter Probealarm in dieser Größenordnung durchgeführt wird.
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Aber auch diverse andere Wege, die den staatlichen Stellen zur Verfügung stehen, werden aktiviert. So sollen beispielsweise Radiosender ihr Programm unterbrechen und die Übungswarnmeldung durchgeben. Auch verschiedene Smartphone-Apps, die an das Modulare Warnsystem (MoWaS) des Bundes angebunden sind, lassen Push-Nachrichten auf dem Display erscheinen. Gleiches gilt für die digitalen Werbeflächen, die vor allem in vielen Städten an stark frequentierten Orten stehen, sowie die Informations-Displays in öffentlichen Verkehrsmitteln. Bis spätestens um 11:20 Uhr soll die ganze Aktion abgeschlossen sein.
Alle Jahre wieder
Ähnliche Aktionen liegen schon Jahrzehnte zurück und umfassten damals auch nicht den gleichen Umfang. Probealarme kennen daher die meisten Bürger eher nur noch aus Regionen, in denen einmal wöchentlich die Sirenen getestet werden. Der morgige Probelauf ist hingegen bisher einzigartig und soll zeigen, inwieweit alle existierenden Warnsysteme auch wirklich funktionieren, wenn es darauf ankommt.Die ganze Sache soll dann auch keine einmalige Aktion bleiben - auch wenn ähnliche Übungen nicht gerade häufig vorkommen werden. Geplant ist derzeit, dass zukünftig immer am zweiten Donnerstag im September ein bundesweiter Probealarm in dieser Größenordnung durchgeführt wird.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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