Keinen Katastrophen-Alarm verpassen: Apps nach Jahren synchronisiert

Warnung, Katastrophenwarnung, Katwarn, Warnungsapp Bildquelle: Matthias Heyde/ Fraunhofer FOKUS
Die Idee einer Katastrophen-Warn-App ist klar: Gibt es eine Katastrophe, sollte der Nutzer überall einen Alarm erhalten. Da in Deutschland mit Katwarn und Nina aber zwei Apps dieser Art betrieben werden, diese aber nicht miteinander synchronisiert waren, konnte es vorkommen, dass die Warnung nur auf einer App zu empfangen war. Dies soll sich jetzt mit einer Vereinheitlichung der Systeme ändern.

Endlich gibt es unabhängig von der App alle Warnungen aufs Handy

Die bisherige Situation rund um Katastrophen-Warn-Apps in Deutschland kann man durchaus als etwas absurd betrachten. Wollen Nutzer auf Nummer sicher gehen, keine Alarmmeldung zu Katastrophen auf ihrem Smartphone zu verpassen, führte bisher kein Weg daran vorbei, sowohl die Katwarn- als auch die Nina-App zu installieren. Das Problem: Je nachdem welches System von den Behörden beispielsweise in einem Landkreis zur Verbreitung von Warnungen genutzt wurde, wurde die Meldung nicht auf der anderen App angezeigt. Nach sehr langer Vorbereitungszeit machen die Entwickler jetzt aber endlich Schluss mit der Kommunikationsschwäche der Apps. Katwarn Fraunhofer FOKUS Katwarn bekommt jetzt Nina-Meldungen und umgekehrt (Matthias Heyde/ Fraunhofer FOKUS) "Fährt ein Nordrhein-Westfale mit der Warn-App Nina auf dem Smartphone nach Rheinland-Pfalz und ruft der dortige Landkreis Katastrophenalarm über Katwarn aus, muss diese Warnung auch auf der Warn-App Nina landen. Das gilt natürlich umgekehrt auch für Nina-Meldungen für Katwarn", so Dr. Miriam Haritz, Leiterin der Abteilung für Krisenmanagement im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

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Wie Golem in seinem Bericht schreibt, werden in Zukunft so alle Meldungen auf beiden Apps gleichzeitig verfügbar sein. In einer entsprechenden Meldung hatte der Entwickler der Katwarn-App, Fraunhofer Fokus, bekannt gegeben, dass eine Vereinheitlichung des Informationsangebots vorgenommen wurde. Damit wolle man die Gefahrenmeldung in ganz Deutschland unabhängig davon machen, "welches Warnsystem von Ländern und Kommunen genutzt wird".

Das hat gedauert

Bis die beiden Systeme synchronisiert werden konnten, ist aber einige Zeit vergangen. Die Zusammenarbeit war schon im Frühjahr 2017 beschlossen worden. Nachdem man jetzt nach rund zwei Jahren einen Zusammenschluss des Informationsangebots erreicht hat, sind weitere Anpassungen und Optimierungen angedacht, man wolle ab jetzt auf eine "zukünftig noch engere Zusammenarbeit beim Thema Warnung der Bevölkerung" setzen. Warnung, Katastrophenwarnung, Katwarn, Warnungsapp Warnung, Katastrophenwarnung, Katwarn, Warnungsapp Matthias Heyde/ Fraunhofer FOKUS
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