Elektroauto-Anteil bei Neuwagen verdreifacht - Verbrenner leiden
Der Aufschwung bei den Verkäufen von Elektroautos scheint derzeit gerade erst so richtig loszugehen. Der Anteil bei den Neuzulassungen purer Stromer hat sich im zweiten Quartal dieses Jahres in Europa immerhin verdreifacht.
Laut aktuellen Daten des europäischen Branchenverbandes der Automobilindustrie ACEA waren in den Monaten April bis Juni 7,2 Prozent aller neu zugelassenen PKW mit einem batteriebetriebenem Elektromotor ausgestattet. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Anteil bei gerade einmal 2,4 Prozent. Die deutliche Steigerung wurde geschafft, obwohl das Geschäft mit Autos aufgrund der Corona-Krise allgemein nicht besonders gut lief.
Insbesondere die schwierige wirtschaftliche Lage und die damit verbundene Unsicherheit bei vielen Verbrauchern, ob der eigene Job überhaupt bestehen bleibt, sorgten dafür, dass größere Investitionen zurückgefahren wurden. Dass gerade die Elektroautos, die zumindest in der Anschaffung erst einmal teurer sind als Benziner oder Diesel, trotzdem deutlich zulegten, ist dabei recht beachtenswert.
Der Entwicklung ging unter anderem auch eine Auseinandersetzung um die Wirtschaftsförderung in der Corona-Krise voraus. Hier stand die Frage im Raum, ob man den Konsum ankurbelt, indem allgemein für alle Neukäufe Zuschüsse gewährt werden, oder ob man die staatlichen Beihilfen auf klimaschonendere Neuwagen beschränkt. Letzteres setzte sich am Ende durch.
Laut aktuellen Daten des europäischen Branchenverbandes der Automobilindustrie ACEA waren in den Monaten April bis Juni 7,2 Prozent aller neu zugelassenen PKW mit einem batteriebetriebenem Elektromotor ausgestattet. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Anteil bei gerade einmal 2,4 Prozent. Die deutliche Steigerung wurde geschafft, obwohl das Geschäft mit Autos aufgrund der Corona-Krise allgemein nicht besonders gut lief.
Insbesondere die schwierige wirtschaftliche Lage und die damit verbundene Unsicherheit bei vielen Verbrauchern, ob der eigene Job überhaupt bestehen bleibt, sorgten dafür, dass größere Investitionen zurückgefahren wurden. Dass gerade die Elektroautos, die zumindest in der Anschaffung erst einmal teurer sind als Benziner oder Diesel, trotzdem deutlich zulegten, ist dabei recht beachtenswert.
Starker Einbruch bei Verbrennern
Die Absatzprobleme trafen vor allem die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Hier gingen die Neuzulassungen im zweiten Quartal jeweils um mehr als 50 Prozent zurück. Bei den batteriebetriebenen Autos stieg die Zahl hingegen um 53,3 Prozent auf 129.344 Stück. Nach einem leichten Rückgang bei den absoluten Zahlen kamen die Hybriden auf einen Anteil von 9,6 Prozent. Bei 1,9 Prozent liegen die PKW mit anderen Energieträgern - vor allem Gas.Der Entwicklung ging unter anderem auch eine Auseinandersetzung um die Wirtschaftsförderung in der Corona-Krise voraus. Hier stand die Frage im Raum, ob man den Konsum ankurbelt, indem allgemein für alle Neukäufe Zuschüsse gewährt werden, oder ob man die staatlichen Beihilfen auf klimaschonendere Neuwagen beschränkt. Letzteres setzte sich am Ende durch.
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Christian Kahle
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