Facebook zwingt Oculus-Käufer künftig zum Anlegen eines Kontos
Das soziale Netzwerk Facebook ist zwar überaus populär, hat aber auch sehr viele Feinde bzw. Menschen, die es ablehnen. Wenn sie sich für eine Virtual Reality-Brille interessieren, dann bleibt ihnen demnächst keine Wahl als ein Facebook-Konto anzulegen.
Oculus hat per Blogbeitrag bekannt gegeben (via Eurogamer), dass ab Oktober 2020 jeder, der die VR-Brille neu nutzt, sich mit einem Facebook-Konto anmelden muss. Bestehende Nutzer bekommen die Möglichkeit, ihr Oculus-Konto mit jenem von Facebook zusammenzuführen. Letzteres ist zunächst nicht verpflichtend, man kann das bisherige Oculus-Konto noch gut zwei Jahre wie bisher verwenden.
Man schiebt hier die Schuld auf die Entwickler, da sich "diese entschieden haben, die App oder das Spiel, das ihr gekauft habt, nicht länger zu unterstützen". Konkret geht es hier aber wohl auch um den Facebook-Zwang, Oculus rechnet also damit, dass sich nicht alle dazu nötigen lassen.
Facebook hat Oculus Anfang 2014 übernommen, schon damals befürchteten viele, dass der nun angekündigte Schritt irgendwann unvermeidlich sein wird. Entsprechend ist es durchaus überraschend, dass die Ankündigung erst jetzt erfolgt ist.
Ab 2023 ist Facebook Pflicht
Nach dem 1. Januar 2023 ist dann aber endgültig Schluss, dann werden auch die Facebook-Verweigerer sich beim großen sozialen Netzwerk anmelden müssen - jedenfalls dann, wenn sie Oculus weiter verwenden wollen. Zu diesem Zeitpunkt könnte es aber auch weitere Probleme geben, da einige Apps oder Games möglicherweise nicht mehr funktionieren werden, warnt Oculus.Man schiebt hier die Schuld auf die Entwickler, da sich "diese entschieden haben, die App oder das Spiel, das ihr gekauft habt, nicht länger zu unterstützen". Konkret geht es hier aber wohl auch um den Facebook-Zwang, Oculus rechnet also damit, dass sich nicht alle dazu nötigen lassen.
Besitzer sind sauer
Oculus rührt natürlich die Werbetrommel für das Feature, dank der Facebook-Anbindung werde es etwa leichter, Freunde zu finden. Die Reaktion der betroffenen Spieler und auch etwaiger Oculus-Interessenten fiel aber erwartungsgemäß aus, nämlich überwältigend mit großer Ablehnung. Viele kündigten an, ihre Oculus-Brille zu verkaufen und sich nach Alternativen umzusehen.Facebook hat Oculus Anfang 2014 übernommen, schon damals befürchteten viele, dass der nun angekündigte Schritt irgendwann unvermeidlich sein wird. Entsprechend ist es durchaus überraschend, dass die Ankündigung erst jetzt erfolgt ist.
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