Facebook schließt QAnon-Gruppe mit 200.000 Spinnern, äh, Mitgliedern
Wer keinen Klebstoff schnüffelt oder Stechapfelpizza(gate) isst, der wird die Verschwörungsfantasien, die hinter dem Begriff QAnon stecken, nicht nachvollziehen können. Für ihre wirren Theorien müssen sich die Anhänger dieser Spinnereien nun teilweise eine neue Plattform suchen.
Wir möchten uns an dieser Stelle für den vorherigen Absatz entschuldigen, denn über geistig verwirrte Menschen sollte man nicht spotten, sondern ihnen einen guten Therapeuten empfehlen. Jetzt aber tatsächlich ernst: Witze im Zusammenhang mit den als QAnon bekannten Verschwörungsspinnereien sollte man sich aber aus einem einzigen Grund vielleicht dennoch sparen, denn diese Behauptungen sind vor allem eines: gefährlich und hetzerisch.
Nun wurde es auch Facebook zu bunt, denn das soziale Netzwerk hat vor kurzem eine 200.000 Mitglieder zählende Gruppe geschlossen. Laut der Nachrichtenagentur Reuters (via Boing Boing) war es eine der größten öffentlichen Gruppen zum Thema QAnon. Das soziale Netzwerk verwies auf wiederholte Verstöße gegen die Richtlinien des Unternehmens. Infografik: Messenger sind in der Krise die beliebtesten Kanäle
Das Social-Media-Unternehmen ist in den vergangenen Wochen und Monaten scharf wegen seiner laschen Haltung zu extremistischen Verschwörungsinhalten kritisiert worden. Facebook ist auch immer vorgeworfen worden, bei Beiträgen des US-Präsidenten sowie Trump-nahen Seiten gerne ein Auge zuzudrücken.
Ein Stück weit hat Facebook mittlerweile reagiert und hat vergangene Woche etwa eine Covid-19-Behauptung des US-Präsidenten, wonach Kinder nahezu immun seien, gelöscht.
Siehe auch: Trump - Facebook löscht Corona-Behauptung, Kinder seien "fast immun"
Nun wurde es auch Facebook zu bunt, denn das soziale Netzwerk hat vor kurzem eine 200.000 Mitglieder zählende Gruppe geschlossen. Laut der Nachrichtenagentur Reuters (via Boing Boing) war es eine der größten öffentlichen Gruppen zum Thema QAnon. Das soziale Netzwerk verwies auf wiederholte Verstöße gegen die Richtlinien des Unternehmens. Infografik: Messenger sind in der Krise die beliebtesten Kanäle
Hassrede und Hetze
Die Official Q/Qanon genannte Gruppe wurde geschlossen nachdem mehrere einzelne Beiträge entfernt werden mussten, nachdem sie sich mit Mobbing, Belästigung, Hassrede und Falschinformationen negativ aufgefallen sind, so eine Sprecherin des Netzwerks. Facebook überwache auch andere Gruppen, so das Unternehmen weiter, und werde bei Bedarf auch gegen diese vorgehen.Das Social-Media-Unternehmen ist in den vergangenen Wochen und Monaten scharf wegen seiner laschen Haltung zu extremistischen Verschwörungsinhalten kritisiert worden. Facebook ist auch immer vorgeworfen worden, bei Beiträgen des US-Präsidenten sowie Trump-nahen Seiten gerne ein Auge zuzudrücken.
Ein Stück weit hat Facebook mittlerweile reagiert und hat vergangene Woche etwa eine Covid-19-Behauptung des US-Präsidenten, wonach Kinder nahezu immun seien, gelöscht.
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