Huawei EMUI 11: Erste Infos zum Zeitplan des Android 11-Updates
In einem Interview gibt der chinesische Hersteller Huawei einen weiteren Ausblick auf den Zeitplan der kommenden EMUI 11-Oberfläche auf Basis von Android 11. Über 40 Smartphones sollen ab Ende Oktober ein Update erhalten. Zudem ist eine Beta-Phase geplant.
Mit Hochdruck arbeitet Huawei derzeit an der Fertigstellung seiner neuen Smartphone-Oberfläche EMUI 11, die ihre Premiere mit der Veröffentlichung des Huawei Mate 40 (Pro) feiern soll. Das zwischen September und Oktober erwartete Flaggschiff wird jedoch mit dem Software-Upgrade nicht allein sein. Im Herbst sollen auch die Geräte der P40-Familie inklusive der Pro- und Pro Plus-Versionen sowie das Huawei Mate 30 von der Aktualisierung profitieren. Die hauseigene Google Android 11-Adaption des Herstellers basiert dabei auf dem Android Open Source Project (AOSP).
Der aktuelle Smartphone-Marktführer soll mit dem Update auf EMUI 11 laut eigenen Angaben über 250 Millionen Kunden erreichen. Auf die Unterstützung von Google muss man jedoch aufgrund anhaltender US-Sanktionen weiterhin verzichten. Essentielle Apps und Dienste wie der Play Store fehlen auf aktuellen und kommenden Geräten. Als Alternative treten die Huawei Mobile Services (HMS) samt der eigenen App-Gallery ein. Obwohl sich diese Einschränkungen deutlich auf die Verkaufszahlen auswirken, konnte Huawei aufgrund der ebenso schwächelnden Konkurrenz Samsung vom Smartphone-Thron verdrängen.
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Mehr als 40 Smartphones sollen das EMUI 11-Update erhalten
Einen detaillierten Zeitplan und eine Übersicht von Modellen, die das EMUI 11-Update erhalten sollen, gab Huawei im Gespräch mit den Kollegen von ComputerBase und t3n nicht bekannt. Softwarechef Wang Chenglu bestätigte jedoch, dass ab Oktober 2020 mehr als 40 Smartphones mit Android 11 versorgt werden. Darunter auch ältere Geräte, die der Hersteller selbst als "Legacy Devices" bezeichnet. Im Rahmen der Huawei Developer Conference, die vom 10. bis 12. September stattfindet, will das Unternehmen zudem eine erste Beta-Version an Entwickler verteilen.Der aktuelle Smartphone-Marktführer soll mit dem Update auf EMUI 11 laut eigenen Angaben über 250 Millionen Kunden erreichen. Auf die Unterstützung von Google muss man jedoch aufgrund anhaltender US-Sanktionen weiterhin verzichten. Essentielle Apps und Dienste wie der Play Store fehlen auf aktuellen und kommenden Geräten. Als Alternative treten die Huawei Mobile Services (HMS) samt der eigenen App-Gallery ein. Obwohl sich diese Einschränkungen deutlich auf die Verkaufszahlen auswirken, konnte Huawei aufgrund der ebenso schwächelnden Konkurrenz Samsung vom Smartphone-Thron verdrängen.
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