Huawei stellt EMUI 12 vor:
Überarbeitetes Design, unklarer Zeitplan
Huawei hat mit der EMUI 12 eine neue Version seiner hauseigenen, stark angepassten Benutzeroberfläche für Android vorgestellt. Das Update bringt eine Reihe von Neuerungen mit sich, die sowohl das Design als auch die Funktionalität betreffen. Wann EMUI 12 in Europa kommt, ist aber noch offen.
Der chinesische Hersteller Huawei hat mit EMUI 12 eine neue Version seines hauseigenen Android-Interface präsentiert, ohne darauf groß aufmerksam zu machen. Optisch orientiert sich das Design stark an Harmony OS 2.0, soll aber eben auf den hierzulande zuletzt mit regulärem Android vertriebenen Smartphones von Huawei Einzug halten.
Huawei EMUI 12
Die Nutzer erhalten eine Reihe von kleineren Anpassungen in der Bedienung, so dass man zum Beispiel die Dicke der Schriftarten auf dem Bildschirm nun mit einem einfachen Schieberegler ändern kann. Mit EMUI 12 kann man außerdem von jedem beliebigen Punkt in der Oberfläche auf die Geräteeinstellungen zugreifen, indem man einfach von oben nach unten über das Display wischt.
Huawei trennt mit EMUI 12 außerdem das Notification-Panel vom Schnellzugriff auf die Geräteeinstellungen. Wischt man links oben herab, erscheinen die Benachrichtigungen, wischt man anderswo erscheint das Quick Settings-Panel.
Quick-Settings und Notifications sind künftig getrennt
Wer den sogenannten PC Manager 11.1 von Huawei auf seinem Smartphone bzw. dem angeschlossenen MateBook-Modell verwendet, kann außerdem durch das mit EMUI 12 ebenfalls neu eingeführte Distributed File System schnell auf Dateien oder Bilder vom Telefon auf dem Laptop zugreifen. Im Grunde soll sich das ganze anfühlen, als würde man vom Laptop aus auf einen einfachen Ordner zugeifen, ohne dass dafür ein Kabel notwendig wäre.
Eine weitere Neuerung in EMUI 12 ist, dass man Videogespräche auf dem Smartphone beginnen, dann aber auf einem von Huawei vertriebenen Fernseher fortsetzen kann. Da die Huawei Vision TVs aber nur in einigen wenigen Ländern verfügbar sind, hält sich der Nutzen für die meisten Anwender stark in Grenzen.
Zwar hat Huawei das EMUI 12 Update heute vorgestellt, doch es ist noch immer vollkommen unklar, wann und in welchem Ausmaß mit der Verteilung an die Besitzer von Huawei-Smartphones begonnen werden soll. Offen ist außerdem, welche Geräte überhaupt damit versorgt werden sollen. Denkbar wäre, dass das Update nur in einem sehr beschränkten Umfang außerhalb Chinas angeboten werden soll.
Design einfacher gestaltet, vom Universum inspiriert
Das Design wurde noch einmal entschlackt und es gibt ein paar neue Features. EMUI 12 wird mit mehr abgerundeten Ecken dargestellt und setzt vielfach auf simple Farbverläufe. Insgesamt verwendet Huawei die Farben Schwarz, Weiß und Blau als zentrale Elemente, will aber mit einer Vielzahl neuer Animationen dafür sorgen, dass die Oberfläche lebendiger wirkt. Die Inspiration geht angeblich darauf zurück, wie sich Objekte durch das Universum bewegen.
Huawei EMUI 12
Die Nutzer erhalten eine Reihe von kleineren Anpassungen in der Bedienung, so dass man zum Beispiel die Dicke der Schriftarten auf dem Bildschirm nun mit einem einfachen Schieberegler ändern kann. Mit EMUI 12 kann man außerdem von jedem beliebigen Punkt in der Oberfläche auf die Geräteeinstellungen zugreifen, indem man einfach von oben nach unten über das Display wischt.
Benachrichtigungen und Quick Settings werden getrennt
Über einen neuen Bereich namens Device Plus kann man zudem leichter die Verbindung zwischen dem Smartphone und einem MatePad oder MateBook von Huawei aktivieren, um dann auf dem jeweiligen Tablet oder Laptop Anrufe zu starten, Nachrichten zu verschicken, Dateien zu bearbeiten oder Fotos anzusehen.Huawei trennt mit EMUI 12 außerdem das Notification-Panel vom Schnellzugriff auf die Geräteeinstellungen. Wischt man links oben herab, erscheinen die Benachrichtigungen, wischt man anderswo erscheint das Quick Settings-Panel.
Quick-Settings und Notifications sind künftig getrennt
Wer den sogenannten PC Manager 11.1 von Huawei auf seinem Smartphone bzw. dem angeschlossenen MateBook-Modell verwendet, kann außerdem durch das mit EMUI 12 ebenfalls neu eingeführte Distributed File System schnell auf Dateien oder Bilder vom Telefon auf dem Laptop zugreifen. Im Grunde soll sich das ganze anfühlen, als würde man vom Laptop aus auf einen einfachen Ordner zugeifen, ohne dass dafür ein Kabel notwendig wäre.
Eine weitere Neuerung in EMUI 12 ist, dass man Videogespräche auf dem Smartphone beginnen, dann aber auf einem von Huawei vertriebenen Fernseher fortsetzen kann. Da die Huawei Vision TVs aber nur in einigen wenigen Ländern verfügbar sind, hält sich der Nutzen für die meisten Anwender stark in Grenzen.
Zwar hat Huawei das EMUI 12 Update heute vorgestellt, doch es ist noch immer vollkommen unklar, wann und in welchem Ausmaß mit der Verteilung an die Besitzer von Huawei-Smartphones begonnen werden soll. Offen ist außerdem, welche Geräte überhaupt damit versorgt werden sollen. Denkbar wäre, dass das Update nur in einem sehr beschränkten Umfang außerhalb Chinas angeboten werden soll.
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