Huawei: Neues Top-Smartphone Mate 40 wegen US-Embargo später?
Huawei gerät wegen der Verschärfung des US-Embargos gegen das Unternehmen offenbar zunehmend unter Druck. Jetzt soll es Verzögerungen bei der Einführung des nächsten Flaggschiff-Smartphones Huawei Mate 40 geben, weil die Details der aktuellen Lage unsicher sind.
Wie der japanische Wirtschaftsdienst Nikkei Asian Review berichtet, hat Huawei einige Zulieferer gebeten, die Fertigung von Komponenten für die neuen Mate-Smartphones vorläufig einzustellen. Gleichzeitig hat man den Umfang der Teile-Bestellungen für seine Geräte für die kommenden Quartale reduziert, um den Auswirkungen des US-Embargos vorzubeugen.
Hintergrund ist der Wegfall des für Huawei fast unersetzbaren Partners TSMC. Der taiwanische Chipfertiger produzierte in den letzten Jahren stets eine Vielzahl von Huawei-Prozessoren mit Hilfe neuester Technologien. Weil TSMC fast ausschließlich mit Anlagen von US-Herstellern arbeitet, kann das Unternehmen nach Inkrafttreten entsprechender Sanktionen der USA nicht mehr im gewohnten Umfang mit Huawei zusammenarbeiten.
Huawei fürchtet nun offenbar, dass für die neuen Smartphones der Mate-Serie nicht mehr genügend Kirin-SoCs zur Verfügung stehen könnten. Der chinesische Konzern will außerdem auf alternative Plattformen von Partnern wie MediaTek und Qualcomm ausweichen, wobei die bestehenden Smartphone-Designs in einigen Bereichen für die Chips der Drittlieferanten angepasst werden müssten. Dafür wird nach Meinung von Beobachtern einige Zeit benötigt.
Das Unternehmen muss außerdem eine Reihe von Problemen mit der Lieferkette beseitigen, die sich aus den verschärften US-Vorgaben für den Handel mit Huawei ergeben haben. Durch all diese Schwierigkeiten gehen Quellen aus dem Umfeld des Konzerns derzeit davon aus, dass der Beginn der Massenfertigung der neuen Mate-40-Serie unter Umständen erst ein bis zwei Monate später als geplant anlaufen kann. Eine Verschiebung der Präsentation der neuen Top-Smartphones muss dies aber noch nicht bedeuten. So könnte man die Geräte zwar schon vorstellen, aber erst später wirklich verfügbar machen.
US-Embargo könnte sogar technisches Re-Design des Mate 40 erzwingen
Dem Bericht zufolge prüft Huawei derzeit, welche Plattform in den normalerweise im Herbst erwarteten Smartphones der Mate-Serie verwendet werden soll. Dabei will Huawei entscheiden, ob man die hauseigenen HiSilicon Kirin-SoCs weiter verwenden kann, lotet aber auch Alternativen aus. Normalerweise ist die Mate-Serie der Technologieträger von Huawei, mit dem eine neue Generation von High-End-SoCs eingeführt wird.Hintergrund ist der Wegfall des für Huawei fast unersetzbaren Partners TSMC. Der taiwanische Chipfertiger produzierte in den letzten Jahren stets eine Vielzahl von Huawei-Prozessoren mit Hilfe neuester Technologien. Weil TSMC fast ausschließlich mit Anlagen von US-Herstellern arbeitet, kann das Unternehmen nach Inkrafttreten entsprechender Sanktionen der USA nicht mehr im gewohnten Umfang mit Huawei zusammenarbeiten.
Huawei fürchtet nun offenbar, dass für die neuen Smartphones der Mate-Serie nicht mehr genügend Kirin-SoCs zur Verfügung stehen könnten. Der chinesische Konzern will außerdem auf alternative Plattformen von Partnern wie MediaTek und Qualcomm ausweichen, wobei die bestehenden Smartphone-Designs in einigen Bereichen für die Chips der Drittlieferanten angepasst werden müssten. Dafür wird nach Meinung von Beobachtern einige Zeit benötigt.
Das Unternehmen muss außerdem eine Reihe von Problemen mit der Lieferkette beseitigen, die sich aus den verschärften US-Vorgaben für den Handel mit Huawei ergeben haben. Durch all diese Schwierigkeiten gehen Quellen aus dem Umfeld des Konzerns derzeit davon aus, dass der Beginn der Massenfertigung der neuen Mate-40-Serie unter Umständen erst ein bis zwei Monate später als geplant anlaufen kann. Eine Verschiebung der Präsentation der neuen Top-Smartphones muss dies aber noch nicht bedeuten. So könnte man die Geräte zwar schon vorstellen, aber erst später wirklich verfügbar machen.
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