Rückflug vom Mars: Airbus baut erstes interplanetares Frachtschiff
Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus wird quasi das erste interplanetare Transportschiff der Menschheitsgeschichte bauen. Es soll erstmals in der Lage sein, auch Nutzlasten vom Mars zur Erde zurückzubefördern.
Das Raumschiff ist Bestandteil einer sehr umfangreichen Mission, die von der US-Raumfahrtagentur NASA und deren Kollegen bei der ESA gemeinsam geplant und durchgeführt wird. Als erster Bestandteil des Projektes ist gestern bereits der Mars-Rover Perseverance in Richtung des roten Planeten gestartet. Dieser soll vor Ort Bodenproben nehmen und analysieren.
Später soll Perseverance auch eine Sammlung von Material aus der Mars-Kruste mit einer kleinen Rakete in den Orbit des Planeten schicken. Die Aufgabe des Airbus-Raumschiffes wird es dann sein, die Probe aufzusammeln und zur Erde zu bringen. Denn erst dann würden bestimmte Erkenntnisse möglich sein, nach denen die Wissenschaft schon seit geraumer Zeit strebt.
Die verschiedenen Sonden und Rover führen diverse Werkzeuge zur Analyse der Mars-Gesteine mit sich. Es stehen aber auch sehr komplexe Fragen im Raum, die sich mit diesen nur sehr bedingt beantworten lassen. Um beispielsweise Spuren von Lebensformen in der Marsoberfläche wirklich zweifelsfrei nachweisen zu können, bedarf es verschiedener Analysemethoden, die nur in großen und gut ausgestatteten Laboren auf der Erde verfügbar sind. Es wäre schlichtweg nicht möglich, Geräte auf den Mars zu bringen, die dort automatisiert und in einer ähnlichen Flexibilität Untersuchungen anstellen könnten.
Bisherige Mars-Missionen benötigten bereits eine gewisse Größe, um Nutzlasten überhaupt über die enorme Distanz zum nächsten Planeten befördert zu bekommen. Der Earth Return Orbiter (ERO) von Airbus muss allerdings zusätzlich darauf ausgelegt sein, auch noch den Rückweg zu schaffen. Das Raumschiff wird daher 6,5 Tonnen wiegen und über einen Antrieb verfügen, der mit einer Mischung aus chemischen und elektrischen Verfahren für Schub sorgt.
Der Container, in dem die Bodenproben vom Mars dann enthalten sind, ist gerade einmal so groß wie ein Fußball. Und bevor man diesen zurück zur Erde bringen kann, muss natürlich ein erfolgreiches Rendezvous- und Docking-Manöver durchgeführt werden, was im Orbit eines anderen Planeten auch eine Premiere darstellt. Geplant ist die ganze Mission für das Jahr 2026.
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Später soll Perseverance auch eine Sammlung von Material aus der Mars-Kruste mit einer kleinen Rakete in den Orbit des Planeten schicken. Die Aufgabe des Airbus-Raumschiffes wird es dann sein, die Probe aufzusammeln und zur Erde zu bringen. Denn erst dann würden bestimmte Erkenntnisse möglich sein, nach denen die Wissenschaft schon seit geraumer Zeit strebt.
Die verschiedenen Sonden und Rover führen diverse Werkzeuge zur Analyse der Mars-Gesteine mit sich. Es stehen aber auch sehr komplexe Fragen im Raum, die sich mit diesen nur sehr bedingt beantworten lassen. Um beispielsweise Spuren von Lebensformen in der Marsoberfläche wirklich zweifelsfrei nachweisen zu können, bedarf es verschiedener Analysemethoden, die nur in großen und gut ausgestatteten Laboren auf der Erde verfügbar sind. Es wäre schlichtweg nicht möglich, Geräte auf den Mars zu bringen, die dort automatisiert und in einer ähnlichen Flexibilität Untersuchungen anstellen könnten.
Bisherige Mars-Missionen benötigten bereits eine gewisse Größe, um Nutzlasten überhaupt über die enorme Distanz zum nächsten Planeten befördert zu bekommen. Der Earth Return Orbiter (ERO) von Airbus muss allerdings zusätzlich darauf ausgelegt sein, auch noch den Rückweg zu schaffen. Das Raumschiff wird daher 6,5 Tonnen wiegen und über einen Antrieb verfügen, der mit einer Mischung aus chemischen und elektrischen Verfahren für Schub sorgt.
Der Container, in dem die Bodenproben vom Mars dann enthalten sind, ist gerade einmal so groß wie ein Fußball. Und bevor man diesen zurück zur Erde bringen kann, muss natürlich ein erfolgreiches Rendezvous- und Docking-Manöver durchgeführt werden, was im Orbit eines anderen Planeten auch eine Premiere darstellt. Geplant ist die ganze Mission für das Jahr 2026.
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Christian Kahle
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