Ein wirklich langer Marsch:
China ist jetzt auch auf dem Weg zum Mars
China will jetzt auch in einem weiteren Bereich mit mehreren Weltmächten aufnehmen: Heute startete die erste Raumfahrt-Mission, mit der man eine Landung auf einem anderen Planeten schaffen will. Das Ziel ist der Mars.
Am heutigen frühen Morgen unserer Zeit hob vom Weltraumbahnhof in Wenchang ein Launcher des Typs Langer Marsch 5 Y-4 ab. Dabei handelt es sich um die größte Rakete, die den Chinesen aktuell zur Verfügung steht. An Bord befand sich eine dreiteilige Nutzlast: Mit einem Mal sollen ein Orbiter, eine Landeeinheit und ein Rover zum Mars befördert werden.
Nach dem Start schwenkte das ganze System erst einmal in einen Erdorbit ein. Hier erfolgen weitere Checks und wenn alles wie geplant funktioniert, wird man dann in Richtung des Mars weiterfliegen. Laut Plan will man dort einen Orbit erreichen, auf dem der Orbiter als Verbindungsstation verbleibt und eigene Forschungsarbeit verrichtet. Das Landemodul soll dann auf die Marsoberfläche niedergehen und bringt dabei weitere Instrumente auf den Boden. Weiterhin führt es einen Rover mit sich, der die nähere Umgebung erkunden soll.
All das setzt natürlich voraus, dass die Mission auch ankommt. Einfach ist dies nicht. Lediglich die US-Raumfahrt hat bisher relativ sicher ihren jeweiligen Weg zum Mars gefunden. Auch Russland beziehungsweise die Sowjetunion waren mehrfach mit Landern und Orbitern am roten Planeten, etwa die Hälfte der Missionen schlug allerdings fehl. China hat zwar bereits bewiesen, dass es grundsätzlich auch über den direkten Erdorbit hinauskommt - auf dem Mond ist man bereits unbemannt gelandet. Der Weg zum Mars ist allerdings eine sehr viel größere Herausforderung.
Nach dem Start schwenkte das ganze System erst einmal in einen Erdorbit ein. Hier erfolgen weitere Checks und wenn alles wie geplant funktioniert, wird man dann in Richtung des Mars weiterfliegen. Laut Plan will man dort einen Orbit erreichen, auf dem der Orbiter als Verbindungsstation verbleibt und eigene Forschungsarbeit verrichtet. Das Landemodul soll dann auf die Marsoberfläche niedergehen und bringt dabei weitere Instrumente auf den Boden. Weiterhin führt es einen Rover mit sich, der die nähere Umgebung erkunden soll.
Der Gold-Standard der Raumfahrt
Es wäre das erste Mal, dass eine solch hochgradig integrierte Mission durchgeführt wird. Bisher wurden Orbiter, Landefähren und Rover eher einzeln transportiert. Das Projekt soll auch entsprechend viele Forschungsbereiche abdecken. So wil man die Karten der Marsoberfläche verfeinern, mehr über die Eigenschaften des Bodens und der Wasserverteilung auf dem Planeten herausfinden und die Ionosphäre vermessen. Darüber hinaus liefern Instrumente Daten zum Klima und den Magnet- und Gravitationsfeldern.All das setzt natürlich voraus, dass die Mission auch ankommt. Einfach ist dies nicht. Lediglich die US-Raumfahrt hat bisher relativ sicher ihren jeweiligen Weg zum Mars gefunden. Auch Russland beziehungsweise die Sowjetunion waren mehrfach mit Landern und Orbitern am roten Planeten, etwa die Hälfte der Missionen schlug allerdings fehl. China hat zwar bereits bewiesen, dass es grundsätzlich auch über den direkten Erdorbit hinauskommt - auf dem Mond ist man bereits unbemannt gelandet. Der Weg zum Mars ist allerdings eine sehr viel größere Herausforderung.
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