Outlook: Microsoft Mail-Client kämpft derzeit mit diversen Problemen

Microsofts Client Outlook ist an sich ein zuverlässiger Begleiter vieler, die mit E-Mails arbeiten. Doch die Zuverlässigkeit lässt derzeit etwas zu wünschen übrig, denn Anwender klagen über gleich mehrere kleinere und größere Probleme.
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Outlook gilt als einer der besten Mail-Clients überhaupt und hat sich auch in den meisten Unternehmen und auch Privathaushalten als Standard etabliert. Doch derzeit läuft nicht alles rund, wie Bleeping Computer (via Borncity) zusammengetragen hat. So gab es bereits Mitte Juli erste Berichte über Abstürze, die mit dem Error-Code 0xc0000005 gekennzeichnet werden.

Mittlerweile ist die Liste an Problemen aber länger geworden, da der Redmonder Konzern vor gut einer Woche einen weiteren Fehler in Outlook bestätigt hat: Im Microsoft-Support kann man dazu einen Beitrag mit dem (übersetzten) Titel "Outlook stürzt beim Löschen von drei oder mehr E-Mails aus einem POP-Konto mit nur Download-Headern ab" finden, die Headline fasst die Problematik auch bereits gut zusammen.

Betroffen sind hiervon Outlook-Version 2006 mit Build 13001.20266 oder höher, zu den Crashes kommt es eben, wenn drei oder mehr Mails gelöscht werden, wenn per Client nur die Kopfzeilen heruntergeladen wurden. Eine direkt Lösung gibt es dazu noch nicht, Microsoft geht der Sache noch auf die Spur. Ein Workaround ist der Wechsel bzw. Downgrade auf Version 16.0.12827.20470 des Office-Clients.

(Zu) langer Start von Outlook

Ein weiteres Problem ist ein Bug, der dazu führt, dass der Client viel zu lange zum Starten braucht, Nutzer berichten hier über Zeiten von bis zu einer Minute. Auch hier sind weitere Informationen im Microsoft-Support zu finden, die Ursache ist bereits bekannt, nämlich eine aktive User Experience Virtualization (UE-V).

  • Zu Problemen kommt es in den folgenden Fällen:
  • Man verwendet Outlook 2019 oder Outlook 2016 auf einem Computer, auf dem Windows 10, Version 1809 oder höher ausgeführt wird.
  • Man installiert ein kumulatives Update für Windows 10, das nach dem 17. März 2020 veröffentlicht wurde.
  • Man wendet User Experience Virtualization (UE-V) an und legt die Synchronisierungsmethode auf "Keine" fest.
  • Man registriert die UE-V-Vorlage MicrosoftOutlook2016CAWinXX.xml (beispielsweise MicrosoftOutlook2016CAWin32.xml).

Als Workaround sollte man die Standard-Synchronisationsmethode SyncProvider verwenden, ein weiterer Lösungsansatz ist im Support-Beitrag beschrieben.

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