Huawei 2.0: USA fordern von Europa Verzicht auf nächste China-Technik
Seitens der USA wird jetzt von verschiedenen europäischen Ländern der Verzicht auf Einkäufe beim nächsten chinesischen Technologie-Unternehmen verlangt. Die Faktenbasis ist dabei ähnlich dünn wie schon bei der Debatte um Huawei.
Verschiedene US-Behörden, darunter das National Security Council, haben von Deutschland, Griechenland, Italien und mehreren anderen europäischen Staaten verlangt, auf Einkäufe bei Nuctech zu verzichten. Dabei handelt es sich um einen Ausrüster für den Bereich der Flughafen-Sicherheit. Das Unternehmen stellt unter anderem Scanner für Gepäck und ähnliche Systeme her.
Die Argumentation erinnert dabei stark an die Vorwürfe, die schon bei Huawei im Raum standen: Es sei zu befürchten, dass Nuctech sich mit staatlich finanzierten Dumping-Preisen überall einnistet und die Daten der Systeme an chinesische Stellen weiterreicht. Diese würden so in den Besitz sensibler Informationen über Fluggäste und an Ladungsverzeichnisse kommen, hieß es laut einem Bericht des Wall Street Journals, der sich auf Quellen bei den fraglichen Behörden beruft.
Einen praktischen Bezug haben die Vorwürfe allerdings insofern, dass Nuctech in der EU schon einmal wegen Dumping-Preisen Probleme mit den Wettbewerbsbehörden bekam. Das war allerdings im Jahr 2010. Infolgedessen baute das Unternehmen unter anderem auch eine Produktionsanlage in Polen auf, um in Europa günstige Gesamtpakete anbieten zu können. Von einer dominierenden Stellung, die von den US-Behörden angenommen wird, ist Nuctech allerdings noch ein gutes Stück entfernt.
Die Argumentation erinnert dabei stark an die Vorwürfe, die schon bei Huawei im Raum standen: Es sei zu befürchten, dass Nuctech sich mit staatlich finanzierten Dumping-Preisen überall einnistet und die Daten der Systeme an chinesische Stellen weiterreicht. Diese würden so in den Besitz sensibler Informationen über Fluggäste und an Ladungsverzeichnisse kommen, hieß es laut einem Bericht des Wall Street Journals, der sich auf Quellen bei den fraglichen Behörden beruft.
Belege gibt es nicht
Und ebenso wie bei Huawei werden keine stichhaltigen Belege für die Vorwürfe vorgelegt. In den USA wurde Nuctech allerdings bereits im Jahr 2014 nach einer Überprüfung durch die Verkehrssicherheits-Behörde TSA von den Flughäfen verbannt. Der dabei entstandene Bericht unterliegt allerdings der Geheimhaltung. Und der Hersteller selbst weist die Anschuldigungen natürlich mit Nachdruck zurück.Einen praktischen Bezug haben die Vorwürfe allerdings insofern, dass Nuctech in der EU schon einmal wegen Dumping-Preisen Probleme mit den Wettbewerbsbehörden bekam. Das war allerdings im Jahr 2010. Infolgedessen baute das Unternehmen unter anderem auch eine Produktionsanlage in Polen auf, um in Europa günstige Gesamtpakete anbieten zu können. Von einer dominierenden Stellung, die von den US-Behörden angenommen wird, ist Nuctech allerdings noch ein gutes Stück entfernt.
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Christian Kahle
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