Tesla muss Preise senken - Nachfrage ist aktuell auch hier im Keller
Betrachtet man die Entwicklung der Absatzzahlen auf dem Automobilmarkt, wirkt der Streit um den Betrieb von Tesla-Werken wahrlich seltsam. Selbst dieser Hersteller versucht nun nämlich mit Preissenkungen die Nachfrage irgendwie anzukurbeln.
Das Unternehmen hatte in der letzten Zeit vor allem damit für Schlagzeilen gesorgt, dass das Management und Firmengründer Elon Musk mit allen Mitteln versuchten, die Produktion aufrechtzuerhalten, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Dabei hatte man mit den gleichen Absatzeinbrüchen zu kämpfen wie die etablierten Hersteller. Die Verbraucher hatten in der Corona-Zeit schlicht kein großes Interesse am Kauf neuer Autos. In den USA lagen die Verkaufszahlen im Automobilmarkt im April gerade einmal auf der Hälfte des Vorjahresniveaus.
Nun allerdings zeichnet sich eine zaghafte Erholung ab. Und die verschiedenen Hersteller versuchen mit unterschiedlichen Maßnahmen die Verkäufe schnell wieder nach oben zu treiben. Meist wirbt man mit Null-Prozent-Finanzierungen und Optionen zur späteren Bezahlung um Abnehmer.
Hierzulande könnten die Fahrzeuge ebenfalls bald günstiger zu haben sein. In China trifft dies zumindest bereits auf die Modelle zu, die aus den USA importiert werden. Lediglich das Model 3, das im Werkin Shanghai gefertigt wird, steht weiterhin zum normalen Preis zum Verkauf. Und da die hiesige Tesla-Fabrik erst noch entsteht, werden im Grunde alle verfügbaren Fahrzeuge aus den USA eingeführt.
Nun allerdings zeichnet sich eine zaghafte Erholung ab. Und die verschiedenen Hersteller versuchen mit unterschiedlichen Maßnahmen die Verkäufe schnell wieder nach oben zu treiben. Meist wirbt man mit Null-Prozent-Finanzierungen und Optionen zur späteren Bezahlung um Abnehmer.
Gilt auch für Exporte
Tesla hingegen setzt auf die klassische Preissenkung. Das Model S ist in den USA aktuell zum Einstiegspreis von 74.990 Dollar zu haben - das sind 5000 Dollar weniger als bisher. Und auch das Model X wurde im gleichen Umfang billiger gemacht. Beim deutlich preiswerteren Model 3 sind es nur 2000 Dollar weniger, das günstigste Fahrzeug wird hier nun für 37.990 Dollar gelistet. Durchschnittlich liegen die Preissenkungen so bei 6 Prozent.Hierzulande könnten die Fahrzeuge ebenfalls bald günstiger zu haben sein. In China trifft dies zumindest bereits auf die Modelle zu, die aus den USA importiert werden. Lediglich das Model 3, das im Werkin Shanghai gefertigt wird, steht weiterhin zum normalen Preis zum Verkauf. Und da die hiesige Tesla-Fabrik erst noch entsteht, werden im Grunde alle verfügbaren Fahrzeuge aus den USA eingeführt.
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Christian Kahle
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