Tesla: Seit Wiedereröffnung gab es im Hauptwerk sechs Corona-Fälle
Elon Musk hat wie kaum ein anderer gegen die Covid-19-Isolationsmaßnahmen gewettert, er hat sich dabei auch gegen die Schließung des Tesla-Hauptwerks in Fremont gewehrt und später lautstark dessen Wiedereröffnung gefordert. Nun gibt es die Rechnung dafür.
Elon Musk hat die Bedrohung durch das Coronavirus von Anfang an für übertrieben gehalten und sich mit aller Macht gegen behördlich verordnete Maßnahmen gewehrt. Auch als die Fabrik in Fremont am ersten Höhepunkt der Pandemie geschlossen werden musste, nahm der 48-Jährige das persönlich und hat das Werk sogar vor der Freigabe durch die Behörden wieder geöffnet.
Kalifornien drohte er, mit Tesla notfalls in einen anderen Staat abzuwandern. Musk wird auch vorgeworfen, Mitarbeiter während der Krise eingeschüchtert zu haben. So stellte er ihnen die Rute ins Fenster und meinte, dass Mitarbeiter, die Bedenken haben, gerne zu Hause bleiben können - unbezahlt und mit womöglich späteren Konsequenzen.
Doch sind auch noch weitere positive Tests bekannt geworden, denn Electrek schreibt, dass vier Arbeiter, die am Haupt-Fließband des Model S und X tätig sind, sich an Sars-CoV-2 infiziert haben.
Das Ganze hat durchaus eine zusätzliche Brisanz, denn rund eine Woche nach der Wiedereröffnung des Werkes in Fremont tauchten Vorwürfe auf, wonach die Arbeitsbedingungen unsicher seien, da die Arbeiter u. a. teilweise nur wenige Zentimeter voneinander entfernt stünden. Ein Mitarbeiter berichtete Electrek, dass Tesla die Mitarbeiter im Grunde nur zum Tragen von Masken zwingt, ihre Temperatur am Eingang misst und Handdesinfektionsmittel anbietet, ansonsten aber die Autoproduktion unverändert abläuft.
Tesla hält sich den Vorwürfen nach nicht an die Vorgaben der Behörden von Alameda County: Denn die Vereinbarung mit Tesla sieht eigentlich strikte Distanzmaßnahmen und zusätzliche Vorkehrungen vor, außerdem wurde Tesla verpflichtet, alle Corona-Fälle zu melden. Und aktuell scheint es, als würde Tesla gegen diese Auflagen zum Teil verstoßen.
Kalifornien drohte er, mit Tesla notfalls in einen anderen Staat abzuwandern. Musk wird auch vorgeworfen, Mitarbeiter während der Krise eingeschüchtert zu haben. So stellte er ihnen die Rute ins Fenster und meinte, dass Mitarbeiter, die Bedenken haben, gerne zu Hause bleiben können - unbezahlt und mit womöglich späteren Konsequenzen.
Sechs Fälle nach Wiedereröffnung
Mitte Mai gaben die Behörden Tesla das offizielle Ok, drei Wochen später vermelden jedoch gleich zwei Medien, dass es in der Fabrik in Fremont zu Coronavirus-Fällen gekommen sei. Zunächst hat die Washington Post von zwei Fällen berichtet, bei denen Mitarbeiter positiv getestet wurden, diese waren für den Zusammenbau von Autositzen zuständig.Doch sind auch noch weitere positive Tests bekannt geworden, denn Electrek schreibt, dass vier Arbeiter, die am Haupt-Fließband des Model S und X tätig sind, sich an Sars-CoV-2 infiziert haben.
Das Ganze hat durchaus eine zusätzliche Brisanz, denn rund eine Woche nach der Wiedereröffnung des Werkes in Fremont tauchten Vorwürfe auf, wonach die Arbeitsbedingungen unsicher seien, da die Arbeiter u. a. teilweise nur wenige Zentimeter voneinander entfernt stünden. Ein Mitarbeiter berichtete Electrek, dass Tesla die Mitarbeiter im Grunde nur zum Tragen von Masken zwingt, ihre Temperatur am Eingang misst und Handdesinfektionsmittel anbietet, ansonsten aber die Autoproduktion unverändert abläuft.
Tesla hält sich den Vorwürfen nach nicht an die Vorgaben der Behörden von Alameda County: Denn die Vereinbarung mit Tesla sieht eigentlich strikte Distanzmaßnahmen und zusätzliche Vorkehrungen vor, außerdem wurde Tesla verpflichtet, alle Corona-Fälle zu melden. Und aktuell scheint es, als würde Tesla gegen diese Auflagen zum Teil verstoßen.
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