Microsoft bekommt von der Krise im Tagesgeschäft nur wenig mit
Einen minimalen Einfluss hatte Microsoft durch die derzeitige Pandemie auf die Bilanzen des letzten Quartals zu verzeichnen. Allerdings zeigten die letzten Wochen bis zum Stichtag, wohin die Reise geht, wenn die Zahlen der jüngeren Zeit zusammengerechnet werden.
Denn die Pandemie und die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung begannen vor allem in den großen westlichen Märkten weitgehend erst im März. Tiefergehende Auswirkungen sind damit eher im laufenden zweiten Quartal zu erwarten. Immerhin konnte das Redmonder Management die Erwartungen auf konkretere Aussagen immerhin trotzdem an verschiedenen Punkten erfüllen.
Im Lizenzgeschäft für die verschiedenen Software-Produkte machte sich die auflaufende Krise zuerst bemerkbar - vor allem im Geschäft mit kleineren und mittleren Unternehmen, die aufgrund der unsicheren Lage oder kompletter vorübergehender Schließungen natürlich erst einmal Investitionen in neue Windows- und Office-Lizenzen nach hinten schoben. Aber auch die Vermarktung von Werbeplätzen auf dem Business-Netzwerk LinkedIn ging spürbar zurück, hieß es.
Umsatz-Entwicklung bei Microsoft
Einen positiven Trend konnte man hingegen bei den OEM-Lizenzen für Windows ausmachen. Denn als klar wurde, dass zahlreiche Menschen nun wohl längere Zeit zu Hause sitzen werden und von dort auch arbeiten sollen, zogen weltweit die Notebook-Verkäufe an. Hier hätte es sogar noch deutlich bessere Vertriebszahlen geben können, wenn durch die Probleme in der chinesischen Wirtschaft die Produktionsmengen nicht begrenzt gewesen wären. Notebooks sind so mancherorts regelrecht zu einer Mangelware geworden.
"Wir haben im Grunde die digitale Transformation zweier Jahre binnen zwei Monaten erlebt", erklärte Microsoft-Chef Satya Nadella. Das ziehe sich im Grunde durch alle Bereiche von der schulischen Bildung, der Zusammenarbeit von Teams über das Netz, den Vertrieb und Kundenservice bis in zu größeren Cloud-Projekten und Security-Problemen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass sich hier auszahlen werde, was Microsoft über lange Zeit in die direkte Zusammenarbeit mit Kunden investiert hat, so dass die kommende Zeit gut überstanden werden kann.
Im Lizenzgeschäft für die verschiedenen Software-Produkte machte sich die auflaufende Krise zuerst bemerkbar - vor allem im Geschäft mit kleineren und mittleren Unternehmen, die aufgrund der unsicheren Lage oder kompletter vorübergehender Schließungen natürlich erst einmal Investitionen in neue Windows- und Office-Lizenzen nach hinten schoben. Aber auch die Vermarktung von Werbeplätzen auf dem Business-Netzwerk LinkedIn ging spürbar zurück, hieß es.
Umsatz-Entwicklung bei Microsoft
Einen positiven Trend konnte man hingegen bei den OEM-Lizenzen für Windows ausmachen. Denn als klar wurde, dass zahlreiche Menschen nun wohl längere Zeit zu Hause sitzen werden und von dort auch arbeiten sollen, zogen weltweit die Notebook-Verkäufe an. Hier hätte es sogar noch deutlich bessere Vertriebszahlen geben können, wenn durch die Probleme in der chinesischen Wirtschaft die Produktionsmengen nicht begrenzt gewesen wären. Notebooks sind so mancherorts regelrecht zu einer Mangelware geworden.
Der Chef ist zuversichtlich
Insgesamt verbuchte Microsoft in dem zu Ende gegangenen dritten Geschäftsquartal im Jahresvergleich eine Umsatzsteigerung um 15 Prozent auf 35 Milliarden Dollar. Den Nettogewinn konnte das Unternehmen in diesem Zuge immerhin um 22 Prozent auf 10,8 Milliarden Dollar verbessern."Wir haben im Grunde die digitale Transformation zweier Jahre binnen zwei Monaten erlebt", erklärte Microsoft-Chef Satya Nadella. Das ziehe sich im Grunde durch alle Bereiche von der schulischen Bildung, der Zusammenarbeit von Teams über das Netz, den Vertrieb und Kundenservice bis in zu größeren Cloud-Projekten und Security-Problemen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass sich hier auszahlen werde, was Microsoft über lange Zeit in die direkte Zusammenarbeit mit Kunden investiert hat, so dass die kommende Zeit gut überstanden werden kann.
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