US-Embargo: Verlängerte Huawei-Frist schließt Android weiter aus
Die Ausnahmeregelung für US-Konzerne, um mit dem chinesischen Hersteller Huawei Geschäftsbeziehungen zu unterhalten, wurde bis zum 15. Mai verlängert. Während Microsoft profitiert, bleibt Google mit seinem Android-Betriebssystem weiterhin außen vor.
Bald ein Jahr nachdem Huawei im Handelsstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China von der US-Regierung auf die "schwarze Liste" gesetzt wurde, ist noch kein Ende der Sanktionen in Sicht. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet zwar von der Ankündigung seitens der Trump-Administration, Ausnahmeregelungen bis zum 15. Mai 2020 zu verlängern, doch gelten diese nicht für alle US-amerikanischen Unternehmen. So ist es beispielsweise Microsoft weiter gestattet, sein Betriebssystem Windows 10 auch auf neuen Huawei-Notebooks anzubieten, während einer Kooperation mit Google der Riegel vorgeschoben wird.
Der Grundgedanke hinter der Ausnahmeregelung sollte es eigentlich sein, finanzielle Schäden von US-Konzernen trotz der Sanktionen gegen Huawei abzuwenden. Neben Samsung und Apple gehört Huawei zu den weltweit größten Smartphone-Produzenten. Durch die fehlenden Einnahmen für Android-Software, Spiele und deren In-App-Käufe dürfte Google in diesem Bereich mit erheblichen finanziellen Einbußen zu kämpfen haben. Dennoch sieht es die Trump-Regierung als wichtiges Druckmittel gegen China an, die Geschäfte zwischen Google und Huawei neben dem Blockieren von 5G-Kooperationen zu verhindern.
Siehe auch:
Google bittet weiter um Erlaubnis für Android und Play Store
Erst Ende Februar bestätigte das Management des Suchmaschinenbetreibers, die US-Regierung erneut um Erlaubnis gebeten zu haben, wichtige Google-Apps wieder auf Smartphones von Huawei anbieten zu dürfen. Diese Anfrage scheint bisher ohne Erfolg zu sein, da seit der Einführung des Huawei Mate 30 Pro wichtige Dienste wie der Play Store, Google Maps und Co. nicht weiter ausgeliefert werden. Das US-Embargo zwang den chinesischen Hersteller mit der AppGallery und Harmony OS an einer Alternative zu Googles Android-Ökosystem zu arbeiten, welches von Nutzern bisher mehr schlecht als recht angenommen wird.Der Grundgedanke hinter der Ausnahmeregelung sollte es eigentlich sein, finanzielle Schäden von US-Konzernen trotz der Sanktionen gegen Huawei abzuwenden. Neben Samsung und Apple gehört Huawei zu den weltweit größten Smartphone-Produzenten. Durch die fehlenden Einnahmen für Android-Software, Spiele und deren In-App-Käufe dürfte Google in diesem Bereich mit erheblichen finanziellen Einbußen zu kämpfen haben. Dennoch sieht es die Trump-Regierung als wichtiges Druckmittel gegen China an, die Geschäfte zwischen Google und Huawei neben dem Blockieren von 5G-Kooperationen zu verhindern.
Siehe auch:
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- Konflikt mit Huawei: Google warnt vor Installation der Google-Dienste
- Huawei im Kreuzfeuer: USA wollen Chip-Fertigern US-Technik verbieten
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