Gaming erobert ältere Zielgruppen und wird dort zum Massenphänomen
Spielen galt vor nicht allzu langer Zeit als Vergnügen, das vor allem Kinder und Jugendliche anzieht. Doch längst ist Gaming zum Mainstream geworden. Eine aktuelle Untersuchung aus den USA zeigt, dass die Zahl der Ü50-Zocker immer größer wird.
Als "alte" Spieler definiert die American Association of Retired Persons (AARP) Menschen, die älter als 50 Jahre sind und nach einer aktuellen Untersuchung (PDF) gibt es aktuell in den USA rund 50 Millionen solcher Gamer. Das ist eine beachtliche Zahl, denn aktuell leben in den Vereinigten Staaten rund 330 Millionen Menschen. Dabei ist vor allem der Anstieg beachtlich, denn 2016 waren es "nur" 40 Millionen spielende Senioren (via GameStar).
Natürlich muss man hier anmerken, dass die AARP Gaming recht breit definiert, die 3700 Befragten sind nicht zwangsläufig "Core-Gamer", die zu PC und Konsole greifen, viele sind Gelegenheitsspieler, die ihr Smartphone dazu verwenden. In der Studie wurden alle Gamer erfasst, die mindestens einmal pro Monat spielen. Der Durchschnitt ist allerdings weit höher, denn im Schnitt sind es fünf Stunden, die pro Woche gespielt werden.
Die älteren Spieler sind auch immer seltener auf die Hilfe ihrer Kinder oder Enkelkinder angewiesen. Stattdessen erfahren sie von neuen Spielen über soziale Netzwerke, Webseiten und auch Anzeigen. Computer und Laptops lassen die "goldenen Gamer" immer häufiger zurück und greifen zu mobilen Geräten.
Top-Grund, warum Games konsumiert werden, ist der Stressabbau, das gaben 57 Prozent der Befragten an. Viele sehen den eigenen Spielekonsum aber auch kritisch bzw. mit Vorsicht, denn 42 Prozent setzen sich ein tägliches Zeitlimit. 13 Prozent bezeichneten sich als süchtig nach Videospielen.
Natürlich muss man hier anmerken, dass die AARP Gaming recht breit definiert, die 3700 Befragten sind nicht zwangsläufig "Core-Gamer", die zu PC und Konsole greifen, viele sind Gelegenheitsspieler, die ihr Smartphone dazu verwenden. In der Studie wurden alle Gamer erfasst, die mindestens einmal pro Monat spielen. Der Durchschnitt ist allerdings weit höher, denn im Schnitt sind es fünf Stunden, die pro Woche gespielt werden.
Mehr Frauen als Männer spielen
Der Zuwachs an Gamern ist bei beiden Geschlechtern zu beobachten, insgesamt sind es aber mehr Frauen, die zu Games greifen. Denn rund 49 Prozent der über 50-jährigen Frauen spielen, bei den Männern sind es lediglich 40 Prozent.Die älteren Spieler sind auch immer seltener auf die Hilfe ihrer Kinder oder Enkelkinder angewiesen. Stattdessen erfahren sie von neuen Spielen über soziale Netzwerke, Webseiten und auch Anzeigen. Computer und Laptops lassen die "goldenen Gamer" immer häufiger zurück und greifen zu mobilen Geräten.
Top-Grund, warum Games konsumiert werden, ist der Stressabbau, das gaben 57 Prozent der Befragten an. Viele sehen den eigenen Spielekonsum aber auch kritisch bzw. mit Vorsicht, denn 42 Prozent setzen sich ein tägliches Zeitlimit. 13 Prozent bezeichneten sich als süchtig nach Videospielen.
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