VW startet überraschend Vergleichsverhandlungen im Diesel-Skandal
Volkswagen geht überraschend auf die Geschädigten im Diesel-Skandal zu, die sich in Braunschweig einer Musterfeststellungsklage angeschlossen hatten: Der Konzern hat mit der Verbraucherzentrale Gespräche über einen möglichen Vergleich aufgenommen.
Das hat Volkswagen heute bestätigt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband ist Klageführer für den Diesel-Skandal und die Folgen für Besitzer eines VW-Fahrzeugs mit einer illegalen Abschaltvorrichtung. Bisher hatte VW immer grundsätzlich abgelehnt, über einen Vergleich überhaupt zu reden. Das Unternehmen hatte zuvor immer wieder betont, dass man anders als die Kläger nicht sehe, dass VW-Besitzer einen direkten Schaden durch die Manipulationssoftware erlitten hätten. Dagegen hatte man in den USA und vor kurzem auch in Österreich erste Schadensersatzzahlungen geleistet.
VW und der Verbraucherzentrale Bundesverband bestätigten die Aufnahme von Verhandlungen: "Volkswagen und der Verbraucherzentrale Bundesverband haben sich darauf geeinigt, Gespräche über einen möglichen Vergleich aufzunehmen. Gemeinsames Ziel von Verbraucherzentrale Bundesverband und Volkswagen ist eine pragmatische Lösung im Sinne der Kunden. Die Gespräche befinden sich in einem sehr frühen Stadium. Ob es zu einem Vergleich kommt, ist offen. Beide Parteien haben Vertraulichkeit über die Gespräche vereinbart." Wann man also wieder etwas von den Vergleichsverhandlungen hört, ist offen.
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Folgt nun eine rasche Einigung?
Nun sendet VW das Signal aus, den Diesel-Skandal endlich hinter sich zu lassen und eine verhältnismäßig rasche grundlegende Einigung herbeiführen zu wollen. Die Verfahren im Rahmen der Musterfeststellungklage könnten sich ansonsten noch über mindestens vier weitere Jahre hinziehen - denn beide Seiten hatten klar gemacht, dass sie durch alle Instanzen gehen wollten.VW und der Verbraucherzentrale Bundesverband bestätigten die Aufnahme von Verhandlungen: "Volkswagen und der Verbraucherzentrale Bundesverband haben sich darauf geeinigt, Gespräche über einen möglichen Vergleich aufzunehmen. Gemeinsames Ziel von Verbraucherzentrale Bundesverband und Volkswagen ist eine pragmatische Lösung im Sinne der Kunden. Die Gespräche befinden sich in einem sehr frühen Stadium. Ob es zu einem Vergleich kommt, ist offen. Beide Parteien haben Vertraulichkeit über die Gespräche vereinbart." Wann man also wieder etwas von den Vergleichsverhandlungen hört, ist offen.
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