Opfer des Kobalt-Bergbaus verklagen Apple, Microsoft & Tesla
Mehrere kongolesische Familien, die Kinder in den Kobalt-Minen des Landes verloren haben, haben eine Klage gegen mehrere große Technologie-Konzerne eingereicht. Denn diese würden mit ihrer Rohstoff-Beschaffung die herrschenden Verhältnisse befördern.
Formal wurde die Klage durch eine US-Kanzlei in Washington, D.C., eingereicht. Die Anwälte vertreten dabei beispielhaft 14 Familien aus der Demokratischen Republik Kongo. Den Unternehmen wird dabei vorgeworfen, sie würden mit ihrer Einkaufspolitik hinnehmen, dass Kinder in den afrikanischen Minen verletzt und getötet werden. Im Visier stehen Apple, Google, Dell, Microsoft und Tesla, wie der britische Guardian berichtet.
Offiziell geben die Technologie-Unternehmen schon seit Jahren an, ihre Lieferanten darauf zu verpflichten, auf Kinderarbeit zu verzichten. Unter der Hand findet diese aber trotzdem statt. Immerhin kommt 60 Prozent des weltweit abgebauten Kobalts aus dem Kongo und damit einem der ärmsten und instabilsten Staaten der Welt. Hier ist es von außen kaum kontrollierbar, was in den Minen wirklich abläuft und um zu überleben, sind viele Kinder zum Arbeiten gezwungen.
Der Abbau des Rohstoffs erfolgt oft in schlecht gesicherten Tunneln, in denen sich Kinder aufgrund ihrer geringen Größe besser bewegen können als Erwachsene. Immer wieder kommt es hier allerdings zu Einstürzen, bei denen es kaum eine Chance gibt, lebendig wieder an die Oberfläche zu kommen. Glencore dementiert allerdings, dass in seinen Minen Kinderarbeit stattfindet.
Der Bedarf an Kobalt steigt in den letzten Jahren massiv an, da immer größere Mengen für die Akku-Produktion benötigt werden. Das bedeutet allerdings nicht, dass die katastrophalen Arbeitsbedingungen immer größere Maßstäbe annehmen. Vielmehr wird der Einsatz moderner Großmaschinen auch im Kobalt-Abbau immer wirtschaftlicher, wodurch die Handarbeit der ärmsten Menschen der Welt eine immer kleinere Rolle spielt.
Siehe auch: Conamix: Große Hoffnung auf bald verfügbare Akkus ohne Kobalt
Offiziell geben die Technologie-Unternehmen schon seit Jahren an, ihre Lieferanten darauf zu verpflichten, auf Kinderarbeit zu verzichten. Unter der Hand findet diese aber trotzdem statt. Immerhin kommt 60 Prozent des weltweit abgebauten Kobalts aus dem Kongo und damit einem der ärmsten und instabilsten Staaten der Welt. Hier ist es von außen kaum kontrollierbar, was in den Minen wirklich abläuft und um zu überleben, sind viele Kinder zum Arbeiten gezwungen.
Der Weg des Kobalts
In der Klage wird dabei auch der Weg des Rohstoffs aufgezeichnet. Die Kinder der betroffenen Familien starben demnach in Minen, die zum britischen Bergbau-Konzern Glencore gehören. Von dort geht das Kobalt an den belgischen Großhändler Umicore, der es dann in einer Qualität, die für die Herstellung von Akkus genügt, an die fraglichen Technologiekonzerne weiterverkauft. Eine andere Lieferkette führt vom chinesischen Mining-Unternehmen Zhejiang Huayou Cobalt zu einigen der genannten Unternehmen.Der Abbau des Rohstoffs erfolgt oft in schlecht gesicherten Tunneln, in denen sich Kinder aufgrund ihrer geringen Größe besser bewegen können als Erwachsene. Immer wieder kommt es hier allerdings zu Einstürzen, bei denen es kaum eine Chance gibt, lebendig wieder an die Oberfläche zu kommen. Glencore dementiert allerdings, dass in seinen Minen Kinderarbeit stattfindet.
Der Bedarf an Kobalt steigt in den letzten Jahren massiv an, da immer größere Mengen für die Akku-Produktion benötigt werden. Das bedeutet allerdings nicht, dass die katastrophalen Arbeitsbedingungen immer größere Maßstäbe annehmen. Vielmehr wird der Einsatz moderner Großmaschinen auch im Kobalt-Abbau immer wirtschaftlicher, wodurch die Handarbeit der ärmsten Menschen der Welt eine immer kleinere Rolle spielt.
Siehe auch: Conamix: Große Hoffnung auf bald verfügbare Akkus ohne Kobalt
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Christian Kahle
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