Elon Musk vor Gericht: "Pädo-Typ" ist doch nur eine normale Beleidigung
Der Unternehmer Elon Musk muss sich jetzt in einem Gerichtsverfahren für mehrere Tweets verantworten, die von dem dabei Angesprochenen als handfeste Beleidigung aufgefasst wurden. Immerhin wurde er vom Tesla-Gründer als "Pädo-Typ" bezeichnet.
Hintergrund des Verfahrens in Kalifornien war ein Vorfall in Thailand, der sich im Sommer des letzten Jahres ereignete. Damals war eine komplette Jungen-Fußballmannschaft in einer Höhle verschollen. Es liefen natürlich umgehend umfangreiche Suchmaßnahmen an, die unter anderem vom Höhlenforscher Vernon Unsworth unterstützt wurden. Aber auch Musk kündigte plötzlich öffentlichkeitswirksam seine Hilfe an und wollte ein Mini-U-Boot zum Einsatz bringen.
Unsworth hatte darauf verärgert reagiert und Musk vorgeworfen, in dem tragischen Zwischenfall vor allem eine gute Gelegenheit für seine Eigen-PR zu sehen. Das U-Boot wurde von den Rettungskräften vor Ort als völlig ungeeignetes Werkzeug zurückgewiesen.
Vor Gericht rechtfertigte er sich nun damit, dass er aufgebracht gewesen sei. Den Vorwurf des Höhlenforschers, dass Musk nur PR betreiben wolle, habe er als nicht provozierten Angriff auf seine gutgemeinten Hilfsangebote wahrgenommen. Und für ihn seien seine Aussagen auch nicht ehrverletzend gewesen. So versuchte Musk dem Gericht zu versichern, dass "Pädo-Typ" in seiner südafrikanischen Heimat eine alltägliche Beleidigung darstelle und einfach für "gruseliger, alter Mann" stehe - vor allem aber nicht wortwörtlich gemeint sei.
Die Gerichtsverhandlung wird heute noch weitergeführt. Der Kläger will eine Schmerzensgeld-Zahlung von Musk haben, weil dieser versucht habe, seinen Ruf in den Schmutz zu ziehen.
Siehe auch: Elon Musk: Tesla hat ein Konzept für U-Boot-Autos wie bei James Bond
Unsworth hatte darauf verärgert reagiert und Musk vorgeworfen, in dem tragischen Zwischenfall vor allem eine gute Gelegenheit für seine Eigen-PR zu sehen. Das U-Boot wurde von den Rettungskräften vor Ort als völlig ungeeignetes Werkzeug zurückgewiesen.
Das sagt man halt so
Musk war darüber verärgert und bezeichnete den Höhlenexperten auf seinem Twitter-Account unter anderem als "Pädo-Typen". Nach einiger Aufregung darum entschuldigte sich Musk und löschte den Tweet - nur um Unsworth kurz darauf als "Kindervergewaltiger" zu bezeichnen. Unsworth erklärte damals, dass selbst ein kleines U-Boot niemals durch die Tunnel der Höhle passen würde und Musk es sich dahin stecken solle, wo es weh tut.Vor Gericht rechtfertigte er sich nun damit, dass er aufgebracht gewesen sei. Den Vorwurf des Höhlenforschers, dass Musk nur PR betreiben wolle, habe er als nicht provozierten Angriff auf seine gutgemeinten Hilfsangebote wahrgenommen. Und für ihn seien seine Aussagen auch nicht ehrverletzend gewesen. So versuchte Musk dem Gericht zu versichern, dass "Pädo-Typ" in seiner südafrikanischen Heimat eine alltägliche Beleidigung darstelle und einfach für "gruseliger, alter Mann" stehe - vor allem aber nicht wortwörtlich gemeint sei.
Die Gerichtsverhandlung wird heute noch weitergeführt. Der Kläger will eine Schmerzensgeld-Zahlung von Musk haben, weil dieser versucht habe, seinen Ruf in den Schmutz zu ziehen.
Siehe auch: Elon Musk: Tesla hat ein Konzept für U-Boot-Autos wie bei James Bond
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Teslas Aktienkurs unter Elon
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Christian Kahle
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