Elon Musk über sein Vermögen:
So viel Geld habe ich nun auch nicht
Tesla-Gründer Elon Musk musste sich im Beleidigungs-Prozess noch einmal den Fragen des Gerichts stellen. Dabei wiegelte er seine Aussagen weiter ab und versuchte auch das Bild einer eher weniger reichen Person von sich zu zeichnen.
Musk räumte vor den Geschworenen durchaus ein, dass sein Vermögen auf rund 20 Milliarden Dollar beziffert werden könnte, wie es verschiedene Experten schätzen. Allerdings sei vieles davon eben in nichtflüssigen Gütern gebunden - wie beispielsweise in Werksimmobilien. "Die Leute denken immer, ich habe einen Haufen Geld. Habe ich aber gar nicht", führte der Unternehmer laut einem Bericht von BusinessInsider aus. "Ich habe Aktien von SpaceX und Tesla, und diesen stehen auch Schulden entgegen."
Die Frage des persönlichen Vermögens spielt in einem solchen Verfahren durchaus eine Rolle. Dabei geht es keineswegs nur um die mögliche Höhe eines Schmerzensgeldes, mit dem eine Beleidigung abgegolten wird. Reichtum ist in der kapitalistischen Gesellschaft immerhin die vorrangige Basis eines Machtgefälles - und wenn ein vermögender, privilegierter Mensch eine Person auf einer weniger machtvollen Ebene der Gesellschaft angreift, ist dies anders einzuschätzen als bei Attacken in die Gegenrichtung.
Der Tesla-Gründer versuchte in dem Verfahren noch einmal, die Härte seiner Aussagen deutlich zu relativieren. Bei seinen Sprüchen habe es sich ausschließlich um nicht wörtlich gemeinte Beleidigungen gehandelt. "Wenn jemand Motherfucker sagt, heißt das ja auch nicht, dass man meint der Angesprochene hätte Sex mit seiner Mutter", führte Musk im Zeugenstand aus. Und im Zuge dessen erinnerte er auch an eine Empfehlung, die seine Mutter ihm mit auf den Lebensweg gegeben hätte: "Wenn dich jemand verletzt, dann ignoriere es einfach."
Siehe auch: Elon Musk vor Gericht: 'Pädo-Typ' ist doch nur eine normale Beleidigung
Die Frage des persönlichen Vermögens spielt in einem solchen Verfahren durchaus eine Rolle. Dabei geht es keineswegs nur um die mögliche Höhe eines Schmerzensgeldes, mit dem eine Beleidigung abgegolten wird. Reichtum ist in der kapitalistischen Gesellschaft immerhin die vorrangige Basis eines Machtgefälles - und wenn ein vermögender, privilegierter Mensch eine Person auf einer weniger machtvollen Ebene der Gesellschaft angreift, ist dies anders einzuschätzen als bei Attacken in die Gegenrichtung.
Musk relativiert weiter
In dem Verfahren hat das Gericht zu bewerten, wie schwer die Beleidigungen Musks gegen den Höhlenforscher Vernon Unsworth einzuschätzen sind. Dieser hatte Musks Angebot, die Suche nach einer in einer thailändischen Höhle verschollenen Jungen-Fußballmannschaft mit einem Mini-U-Boot zu unterstützen, als PR-Gag abgelehnt. Musk beschimpfte ihn daraufhin auf Twitter unter anderem als "Pedo-Typ".Der Tesla-Gründer versuchte in dem Verfahren noch einmal, die Härte seiner Aussagen deutlich zu relativieren. Bei seinen Sprüchen habe es sich ausschließlich um nicht wörtlich gemeinte Beleidigungen gehandelt. "Wenn jemand Motherfucker sagt, heißt das ja auch nicht, dass man meint der Angesprochene hätte Sex mit seiner Mutter", führte Musk im Zeugenstand aus. Und im Zuge dessen erinnerte er auch an eine Empfehlung, die seine Mutter ihm mit auf den Lebensweg gegeben hätte: "Wenn dich jemand verletzt, dann ignoriere es einfach."
Siehe auch: Elon Musk vor Gericht: 'Pädo-Typ' ist doch nur eine normale Beleidigung
Thema:
Teslas Aktienkurs unter Elon
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