Pixel 4: Face Unlock kann von Schlafenden oder Toten entsperrt werden
Diese Woche hat Google seine neuen Pixel-Smartphones vorgestellt und diese haben auch eine Entsperrfunktion, die biometrisch per Gesicht funktioniert. Doch das Ganze hat eine schwerwiegende Einschränkung, denn man kann das Pixel 4 mit geschlossenen Augen entsperren.
Face Unlock ist bei Apple ein mittlerweile integraler Teil der iPhones und gilt auch als sicher. Beim Pixel 4 sollte man wohl vorerst davon Abstand nehmen, da diese Sicherheitsfunktion - nicht zum ersten Mal bei Android - nicht ganz so zuverlässig bzw. sicher funktioniert.
Denn gegenüber der BBC hat Google bestätigt, dass das Entsperren auch dann funktioniert, wenn die Augen des Smartphone-Besitzers geschlossen sind. Das bedeutet, dass man einer schlafenden oder gar toten Person nur das Gerät vor das Gesicht halten muss, um es zu entsperren.
Die Bestätigung kam auf Nachfrage eines BBC-Reporters, dem dieses Verhalten aufgefallen ist und der das auch ziemlich eindrucksvoll (nicht im positiven Sinne) in einem Video auf Twitter demonstriert.
Google warnt davor auch in einem Support-Beitrag, dort heißt es: "Eine andere Person kann Ihr Smartphone dadurch entsperren, dass sie es vor Ihr Gesicht hält, selbst wenn Ihre Augen geschlossen sind. Bewahren Sie Ihr Smartphone an einem sicheren Ort auf, z. B. in der Brusttasche oder Ihrer Handtasche."
Dazu kommt, so Google: "Ein Smartphone mit Face Unlock kann eventuell auch von jemandem entsperrt werden, der dem Eigentümer sehr ähnlich sieht, beispielsweise einem eineiigen Zwilling." Wer Bedenken hat, dem rät Google, den "Lockdown"-Modus einzuschalten, dieser deaktiviert die Gesichtserkennung komplett.
Geplant war das offenbar nicht, denn auf im Vorfeld durchgesickerten Bildern war zu lesen, wonach eine dazugehörige Einstellung mitteilte, dass die Augen für dieses Feature offen sein müssen. Das konnte man auch annehmen, denn bei Apple wird eine "Wachsamkeitsprüfung" durchgeführt, es wird also gecheckt, ob der Besitzer aktiv auf sein Smartphone blickt.
Denn gegenüber der BBC hat Google bestätigt, dass das Entsperren auch dann funktioniert, wenn die Augen des Smartphone-Besitzers geschlossen sind. Das bedeutet, dass man einer schlafenden oder gar toten Person nur das Gerät vor das Gesicht halten muss, um es zu entsperren.
Die Bestätigung kam auf Nachfrage eines BBC-Reporters, dem dieses Verhalten aufgefallen ist und der das auch ziemlich eindrucksvoll (nicht im positiven Sinne) in einem Video auf Twitter demonstriert.
Ernstes Sicherheitsproblem
Der Sicherheitsexperte Graham Cluley bezeichnete das als schwerwiegendes Security-Problem, da jeder, der physischen Zugriff auf das Smartphone hat, es auf diese Weise unbemerkt entsperren kann.Google warnt davor auch in einem Support-Beitrag, dort heißt es: "Eine andere Person kann Ihr Smartphone dadurch entsperren, dass sie es vor Ihr Gesicht hält, selbst wenn Ihre Augen geschlossen sind. Bewahren Sie Ihr Smartphone an einem sicheren Ort auf, z. B. in der Brusttasche oder Ihrer Handtasche."
Dazu kommt, so Google: "Ein Smartphone mit Face Unlock kann eventuell auch von jemandem entsperrt werden, der dem Eigentümer sehr ähnlich sieht, beispielsweise einem eineiigen Zwilling." Wer Bedenken hat, dem rät Google, den "Lockdown"-Modus einzuschalten, dieser deaktiviert die Gesichtserkennung komplett.
Geplant war das offenbar nicht, denn auf im Vorfeld durchgesickerten Bildern war zu lesen, wonach eine dazugehörige Einstellung mitteilte, dass die Augen für dieses Feature offen sein müssen. Das konnte man auch annehmen, denn bei Apple wird eine "Wachsamkeitsprüfung" durchgeführt, es wird also gecheckt, ob der Besitzer aktiv auf sein Smartphone blickt.
| Technische Daten zum Google Pixel 4 | ||
|---|---|---|
| Modell | Pixel 4 | Pixel 4 XL |
| Display | 5,7 Zoll Full HD+ AMOLED, 444 ppi, 90 Hertz Bildwiederholrate und Ambient EQ | 6,3 Zoll Quad HD+ AMOLED, 537 ppi, 90 Hertz Bildwiederholrate und Ambient EQ |
| Prozessor | Qualcomm Snapdragon 855 (2x 2.8 GHz, 2x 2.4 GHz, 4x 1.7 GHz), Titan M Sicherheits-Chip | |
| Betriebssystem | Android 10/Q | |
| Speicher | 6 GB RAM, 64/128 GB UFS 2.1 (unbegrenzter Cloud-Speicher für Fotos und Videos) | |
| Kamera | Dual Cam, 16 MP OIS, f/2.4, Erfassungswinkel 52° und 12,2 MP OIS, f/1.7, Erfassungswinkel 77°, unterstützt 4K-Video | |
| Frontkamera | Dual 8 MP, f/2.0 + f/1.7, Fixfokus, Erfassungswinkel 90°, 1080p Videoauflösung | |
| Audio | Zwei nach vorne gerichtete Stereolautsprecher mit "Boomsound" | |
| Konnektivität | 2G, 3G, 4G, WLAN, Bluetooth 5.0, NFC | |
| Sensoren | Motion Sense, Active Edge, Näherungssensor, Umgebungslichtsensor, Beschleunigungsmesser/Gyrometer, Magnetometer, Spektral- und Flickersensor, Barometer, Android-Sensoren-Hub, Schnelles und präzises haptisches Feedback, Mikrofone | |
| Besonderheiten | IP 68, USB Typ-C, Google Assistant, Face Unlock, Dual-SIM (Nano-SIM(4ff) + eSIM) | |
| Farben | Schwarz (Just Black), Weiß (Clearly White), Orange (Oh so Orange) | |
| Akku | 2800 mAh, unterstützt Schnell- und kabelloses Laden | 3700 mAh, unterstützt Schnell- und kabelloses Laden |
| Maße (HxBxT) und Gewicht | 147,1 x 68,8 x 8,2 mm 162 g |
160,4 x 75,1 x 8,2 mm 193 g |
| Preis | Ab 749 Euro | Ab 849 Euro |
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