Post: Milliarden für die IT sollen Paket-Schwemme beherrschbar machen
Immer mehr Menschen lassen sich dank bequemer Online-Optionen alle möglichen Waren direkt nach Hause liefern. Die Deutsche Post platzt mit der Aufgabe der Belieferung aber schon jetzt aus allen Nähten und plant daher massive Investitionen.
PostBot: Funktioniert, ist aber zu teuer
Der Vorstand des Konzerns hat jetzt einen Ausblick auf seine Erwartungen für die kommenden Geschäftsjahre abgegeben. Die Manager haben dabei das Ziel, die bereits recht ordentlichen operativen Gewinne weiter auszubauen. Im kommenden Jahr sollen es bereits 5 Milliarden Euro werden, zwei Jahre später dann möglichst 5,3 Milliarden Euro. Allerdings wird wohl nicht besonders viel übrig bleiben, was man dann an die Anteilseigner abgeben könnte.
Denn der Konzern braucht dringend Geld, um seine Investitionsplanungen umsetzen zu können. In den Jahren 2020 bis 2022 will die Deutsche Post zwischen 8,5 Milliarden und 9,5 Milliarden Euro investieren, um mit den stetig wachsenden Mengen an Sendungen fertig zu werden. Denn es ist nicht abzusehen, dass die Verbraucher sich besinnen und wieder mehr im stationären Einzelhandel einkaufen würden.
Der Post-Vorstand hofft so, dass die Computer zukünftig wesentlich bessere Routen für die Lieferanten berechnen und das Paket-Aufkommen in verschiedenen Regionen genauer prognostizieren. Zahlreiche zusätzliche Quellen, die mit modernen Maschinenlern-Verfahren ausgewertet werden, sollen hier unter anderem auch dafür sorgen können, dass Faktoren wie unterschiedliche Verkehrsaufkommen aufgrund besonderer Ereignisse oder der Wetterentwicklung besser mit einbezogen werden.
Siehe auch: Ausstieg der USA aus grenzüberschreitendem Post-Versand verhindert
PostBot: Funktioniert, ist aber zu teuer
Der Vorstand des Konzerns hat jetzt einen Ausblick auf seine Erwartungen für die kommenden Geschäftsjahre abgegeben. Die Manager haben dabei das Ziel, die bereits recht ordentlichen operativen Gewinne weiter auszubauen. Im kommenden Jahr sollen es bereits 5 Milliarden Euro werden, zwei Jahre später dann möglichst 5,3 Milliarden Euro. Allerdings wird wohl nicht besonders viel übrig bleiben, was man dann an die Anteilseigner abgeben könnte.
Denn der Konzern braucht dringend Geld, um seine Investitionsplanungen umsetzen zu können. In den Jahren 2020 bis 2022 will die Deutsche Post zwischen 8,5 Milliarden und 9,5 Milliarden Euro investieren, um mit den stetig wachsenden Mengen an Sendungen fertig zu werden. Denn es ist nicht abzusehen, dass die Verbraucher sich besinnen und wieder mehr im stationären Einzelhandel einkaufen würden.
Mehr IT als Lösung
Und es ist völlig klar, dass es nicht funktionieren wird, wenn die Post einfach nur immer mehr Lieferanten einstellt, um die Sendungen bei den Empfängern vorbeizubringen. Daher steht eine komplette Modernisierung der IT-Systeme im Mittelpunkt des Konzeptes. Hier wird auch eine entsprechende Umschulung zahlreicher Mitarbeiter eine Rolle spielen.Der Post-Vorstand hofft so, dass die Computer zukünftig wesentlich bessere Routen für die Lieferanten berechnen und das Paket-Aufkommen in verschiedenen Regionen genauer prognostizieren. Zahlreiche zusätzliche Quellen, die mit modernen Maschinenlern-Verfahren ausgewertet werden, sollen hier unter anderem auch dafür sorgen können, dass Faktoren wie unterschiedliche Verkehrsaufkommen aufgrund besonderer Ereignisse oder der Wetterentwicklung besser mit einbezogen werden.
Siehe auch: Ausstieg der USA aus grenzüberschreitendem Post-Versand verhindert
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Christian Kahle
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