Offline-Messaging wird langsam zum Luxusgut:
Post-Porto steigt stark
Wer demnächst in die Verlegenheit kommt, in der Kommunikation mit anderen Menschen oder Institutionen auf die alten Offline-Wege der Deutschen Post zurückgreifen zu müssen, wird deutlich mehr investieren müssen. Noch in diesem Jahr soll es eine kräftige Preiserhöhung beim Porto für Briefe und Co. geben.
Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, sind die heftigsten Erhöhungen bei der guten alten Postkarte zu erwarten. Hier wird es um immerhin ein Drittel von aktuell 45 auf dann 60 Cent nach oben gehen. Der Versand eines Standardbriefes soll statt der aktuellen 70 Cent in Zukunft dann 80 Cent kosten, was eine nicht ganz so starke Steigerung wäre.
Auch alle anderen Varianten des Briefversandes sollen spürbar im Preis steigen, auch wenn hier noch keine konkreten Angaben gemacht wurden. Aber auch hier sollen in der Regel 10 Cent dazukommen. Der Versand ins Ausland werde um 20 Cent gegenüber den aktuellen Preisen steigen. Das Inkrafttreten der Preiserhöhung ist dem Vernehmen nach für den 1. Juli vorgesehen. Die Bundesnetzagentur als zuständige Aufsichtsbehörde für die ehemaligen Staatsfirmen soll den Plänen bereits ihren Segen erteilt haben.
Eine der Grundlagen für die Möglichkeit zu einer solch hohen Preissteigerung ist eine Neufassung der so genannten Entgeltregulierungsverordnung. Die Preisvorgaben in dieser orientieren sich an den Porto-Tarifen in diversen anderen europäischen Ländern. Nun aber wurden hier mehrere Staaten, in denen der Versand von Briefen noch ziemlich billig ist, aus der Berechnungsgrundlage herausgenommen.
Siehe auch: Die Post rüstet ab: Paketkästen werden eingestellt, PostBot kommt nicht
Auch alle anderen Varianten des Briefversandes sollen spürbar im Preis steigen, auch wenn hier noch keine konkreten Angaben gemacht wurden. Aber auch hier sollen in der Regel 10 Cent dazukommen. Der Versand ins Ausland werde um 20 Cent gegenüber den aktuellen Preisen steigen. Das Inkrafttreten der Preiserhöhung ist dem Vernehmen nach für den 1. Juli vorgesehen. Die Bundesnetzagentur als zuständige Aufsichtsbehörde für die ehemaligen Staatsfirmen soll den Plänen bereits ihren Segen erteilt haben.
Stärkste Preissteigerung bisher
Über das gesamte Produktportfolio der Post hinweg wäre das die stärkste Preissteigerung, die es bei der Post jemals gegeben hat. Treffen wird es vor allem die privaten Nutzer und die kleineren Unternehmen. Großversender haben ohnehin meist Sondertarife mit der Post ausgehandelt und dürften zwar ebenfalls von Preissteigerungen betroffen sein, aber sicherlich in weniger starkem Umfang.Eine der Grundlagen für die Möglichkeit zu einer solch hohen Preissteigerung ist eine Neufassung der so genannten Entgeltregulierungsverordnung. Die Preisvorgaben in dieser orientieren sich an den Porto-Tarifen in diversen anderen europäischen Ländern. Nun aber wurden hier mehrere Staaten, in denen der Versand von Briefen noch ziemlich billig ist, aus der Berechnungsgrundlage herausgenommen.
Siehe auch: Die Post rüstet ab: Paketkästen werden eingestellt, PostBot kommt nicht
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Christian Kahle
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