Post: Milliarden für die IT sollen Paket-Schwemme beherrschbar machen

Immer mehr Menschen lassen sich dank bequemer Online-Optionen alle möglichen Waren direkt nach Hause liefern. Die Deutsche Post platzt mit der Aufgabe der Belieferung aber schon jetzt aus allen Nähten und plant daher massive Investitionen. mehr... Paket, Post, DHL, Paketkasten Bildquelle: DHL Paket, Post, DHL, Paketkasten Paket, Post, DHL, Paketkasten DHL

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"Hilfe Hilfe, wir bekommen zu viele Aufträge, die wir gewinnbringend umsetzen können"
 
@DRMfan^^: hört sich nach Luxusproblem an, ist aber für ein Unternehmen problematisch. Zu viele Aufträge bedeutet Verzögerungen / mehr Fehler aufgrund der Überlastung was wiederum unzufriedene Kunden bedeutet oder man nimmt die Aufträge nicht an (was die Post aber schlicht nicht machen kann). Im schlimmsten Fall hat man die ganzen Kapazitäten endlich soweit ausgebaut (geht auch nicht von heute auf morgen), die Kunden sind aber schon längst abgesprungen und dann hast Überkapazitäten die keiner braucht..
 
[QUOTE=tkainz]hört sich nach Luxusproblem an[/QUOTE]

@tkainz:
Das Problem ist, dass keiner mehr so recht diesen Job machen möchte. Zuwenig Geld, miese Arbeitszeiten u.s.w.
Da man nur eine maximale Zustellung mit einem Boten machen kann, kann man auch über die Masse an Paketen nicht das Gehalt "optimieren".
Also muss eine automatisierte Lösung her. Wie schon weiter unten geschrieben wurde, finde ich die Packstationen als beste Lösung. Nur leider gibt es dort noch Optimierungsbedarf.
 
@DRMfan^^: dabei wäre die Lösung so einfach - und simpel-genial: Mehr vernünftig bezahltes Personal einstellen.... aber hey: mehr Kohle in der digitalen Verwaltung zu verbrennen ist ja einfacher....
 
kapier nicht wieso man nicht einfach die packstationen deutlich mehr und größer ausbaut. hätte absolut nichts dagegen meine pakete ein paar hundert meter weiter abzuholen, aber momentan ist das system für viele wohl auch einfach zu kompliziert. naja, man kann sichs halt auch unnötig schwer machen.
 
@fh4ever: Weil man es sich so umständlich macht. Hätte man irgendwie schön über NFC lösen können. Bis ich meine Postnummer find - die MTAN irgendwo rauskram und noch versuch das schlechte Display bei Sonnenlicht zu lesen vergeht zu viel zeit :P
 
@-adrian-: und die Dinger benötigen ja auch Platz und der ist gerade in den Großstädten schwer zu finden..
 
@tkainz: Großstädte?
Ich wohn hier in ner ländlichen Gegend. Platz ist überall in Massen vorhanden. Trotzdem muss man zur nächsten Packstation durch 2 komplette Ortschaften fahren. Dafür liegen auf dem gleichen Weg 4!! DHL-Paketshops.
 
@-adrian-: ich weiß ja nicht, aber beides findet man direkt innerhalb einer App und das auch nur von zwei Tabs getrennt. Meine Karte kann ich nicht an der Packstation Einscannen. Daher muss ich die Nummer eintippen. Aber das ist so schnell ‚irgendwo‘ rausgekramt. Daran ist an sich nichts kompliziert. Die mTAN steht dann ein Reiter weiter in der App.
 
@bmngoc: Ich konnte einer nicht Deutsch Region Einstellung nicht mal die App aus dem PlayStore laden :( Musste mir die APK erstmal organisieren um sie Überhaupt genießen zu dürfen. Und wieso brauch ich jetzt noch zwei Tabs für das ganze? Ein QR Code scannen und das Ding sollte aufspringen
 
@-adrian-: Warum man zwei Tabs / Reiter hat liegt daran, dass in einem halt die Benutzerdaten liegen so wie Postnummer und E-Mail Adresse. Der andere Tab zeigt dir einfach die mTAN. Den Tab für die Benutzerdaten und Einstellungen finde ich schon sinnvoll (für mich selbst), weil ich durchaus mal hier und da bestelle, wo ich noch nie bestellt habe und dann einfach meine Informationen zu DHL Packstation auf einen Blick habe. Der andere Tab mit der mTAN interessiert mich zu der Zeit so gesehen gar nicht.
QR Code scannen würde mir so in dem Fall gar nichts bringen, weil ich ja meine Infos zum Eingeben auf der Bestellseite brauche.
Finde es schon sinnvoll gemacht, wie es jetzt ist.
 
@fh4ever: Die Dinger verbrauchen enorm viel Platz. Bei uns hat man Parkplätze dafür geopfert. Ist nicht toll.
 
@Menschenhasser: Es gibt so viele Möglichkeiten, die anderswo aufzustellen. Also daran soll es wirklich nicht scheitern.
 
@FatEric: Ja wie denn? Erstens braucht man dafür Grundstücke und das ist in der Stadt schonmal schlecht da ja sowiso alles zugebaut wurde. Man kann diese Dinger ja nicht überall hinsetzen. Dann ist der Platzverbrauch verhältnismäßig groß.
 
@Menschenhasser: Dass es dafür Grundstücke braucht, ist klar. Aber die Packstationen hier in der Gegend stehen vor dem Bahnhof eine weitere steht an einem Busbahnhof und noch eine vor einem Discounter. Alle sind so aufgestellt, dass dafür ehermals freie Fläche genutzt wurde. Wenn man will, gehts schon.
 
@FatEric: Ja aber wir brauchen auch Grünflächen wenn man jetzt die wenigen freien Plätze damit vollkleistert sieht es nur Grau Grün aus.
 
@Menschenhasser: In diesem Fall waren die Flächen aber eh schon versiegelt. Und so eine große Packstation hat jetzt nicht wahnsinnig viel Stellfläche. Pi mal Daumen 4-5 m²
 
@FatEric: Mehr denn in einer Stadt leben nunmal mehr Menschen.
 
@Menschenhasser: Mehr Stationen können auch mehr Menschen beliefern.
Und wenn se halt ausgebucht ist, dann ist das halt so..
Das ist doch nicht der Lagerplatz für alle Pajete von allen Einwohnern!
 
@FurRail: Habe ich ja auch nicht geschrieben. Ist ja auch eine Abholstation und kein Lager.
 
@Menschenhasser: oh nein, unsere schönen parkplätze gehen verloren... :D automaut in der stadt und auch das problem wäre gelöst. :P
 
@fh4ever: Wo willst du parken wenn du dein Paket abholen willst? Die Dinger sind ja schließlich nicht an jeder Haustür. Eher verstopfen die Straßen weil dann viele in 2. Reihe parken.
 
@Menschenhasser: ähm, nich jeder bestellt sich täglich einen staubsauger. ;) die meisten pakete passen bei mir auch in den rucksack. große und sperrige pakete kann man immernoch an die haustür liefern, spricht nix dagegen.
 
@fh4ever: Es reicht ja sogar aus wenn jeder hunderste etwas größeres bestellt das wären ja immer noch hundertausende. Nicht jeder Packstation ist 100 Meter entfernt. Viele einige Kilometer und nach Feierabend will man ja nicht Kilometerweise laufen nicht jeder sitzt bequem im Stuhl im Büro.
 
@Menschenhasser: Man könnte die Packstationen auch unterirdisch ausbauen und nur den Abhol/-Annahneautomaten oberirdisch platzieren.
 
@Massaka01: Wäre eine Idee nur die kosten würden in die höhe springen, wir haben zu wenig Firmen im Bereich Hoch- und Tiefbau das würde eine lange wartezeit bringen, Grundstücke müssten erworben werden. wartungskosten sind höher usw.
 
@fh4ever: das ist doch längst geplant. Es sollen ja auf vielen Aldiparkplätzen welche kommen.
 
@fh4ever: Packstation hatte ich gern genutzt wie noch eine in der Nähe war. Nun nach Umzug ist die nächste 2,5km weiter. Überhaupt allgemein die Option auszuwählen ob man überhaupt beliefert werden will oder lieber abholen würde schon einiges bringen.
 
@c[A]rm[A]: Direkt abholen findest du als Service bei der Post unter dem Namen "Filiale Direkt". Gruß
 
Und was ist mit den ganzen Briefen, die nicht oder falsch von der Post zugestellt werden?
 
@schildie: Dafür nutzt man dann e-Mail und schont nebenbei die Umwelt.
 
@Driv3r: Briefe von Anwälten, Gerichten und Behörden kommen nun mal mit der Post.
 
@schildie: Aber das muss nicht unbedingt so sein.
Wenn man entsprechende Vorgaben, Gesetze und Signaturen einführt würde nichts dagegen sprechen, einen großen Teil der "offiziellen" Post digital abzuwickeln.

Brief dann als Fallback im Notfall, z.B. wenn auf email keiner reagiert, oder wenn die Person WIRKLICH keine email enpfangen kann, oder wenn man was stoffliches beilegen muss.

Ich wette man könnte 80 % davon Digial machen.

Aber Briefe sind bei der Post weniger das Problem.
Soweit ich weiß haben die da sogar zu wenig, vor allem Werbung (Postwurf usw.) nimmt ab, weil das per Mail billiger geht - darum wird dauernd das Porto erhöht, um das auszugleichen und das Personal weiterhin bezahlen zu können.
Man muss ja trotzdem die gleiche Anzahl an Boten bezahlen um alle Häußer abzudecken, auch wenn es weniger Post gibt - die Route wird dadurch nur unwesentlich kürzer und schnneller.

Das Problem sind die Pakete - davon werden die Zusteller überflutet. Und bei den Paketen insbesondere dass eine Menge Zeit drauf geht, weil Leute nicht zu Hause sind und die Boten daher Ihre Planmenge nicht in der normalen Arbeitszeit schaffen.

Daher gibt es ja Pläne Sammelstellen einzuführen, in welcher Form auch immer und für Haustürzustellung eine extra Gebühr zu verlangen.
 
@Driv3r: in den allermeisten Belangen ist eine email nicht rechtskräftig. Daher taugt email als Ersatz für schriftliche Dokumente (die man eventuell auch nochnunterschreiben muss) nur bedingt.
Liegt aber auch daran, dass die meisten Bundesdeutschen den digitalen Personalausweis nicht nutzen. Und immer das Totschlagargument Sicherheit. Aber gleichzeitig per PayPal oder Kreditkarte zahlen ohne mit der Wimper zu zucken. Und noch besser per Smartphone zahlen.
Die Leute sind einfach nur bescheuert.
 
Persönlich fand ich die Idee mit dem Paketkasten an der Haustür nicht verkehrt. Wurde ja leider wieder abgeschafft. Derzeit lasse ich die Pakete in eine Postfiliale bringen. Problem daran sind aber die Öffnungszeiten... Komme ich nur 4 min zu spät von der Arbeit los dann schaffe ich es nicht mehr sie abzuholen und wer hat heutzutage noch Pünktlich Feierabend.
 
@Ramset: funktioniert in ner Mietswohnung aber auch nur bedingt, weil du den vermutlich als Mieter nicht mal einfach so aufstellen darfst.. ich lasse mir meine Sachen auch in die Postfiliale schicken (2km vom Arbeitsplatz entfernt) geöffnet bis 18:00 Uhr, das ist eigentlich im Normalfall kein Problem..
 
@Ramset: Ich lebe in einer größeren Stadt und hier wären die Öffnungszeiten nicht das Problem. Das Problem hier ist das man ungelogen mind. eine halbe Stunde in der Schlange stehen muss. Für mich ist das keine Option. Aber diese Kästen gibt es doch (wenn man nicht in einer Mietwohnung mit mehreren Parteien wohnt). Die kann man Privat beschaffen udn dem Postboten erlauben dort das Paket abzulegen.
 
@Ramset: Funktioniert bei Reihenhäusern gut.
Aber was ist in Städten?
Ich stell mir nen Hochaus mit 100 Wohnungen vor und davor steht dann eine gigantische Wand an Paketkästen.

Außerdem passt da wieder nur eine begrenzte Größe rein und so ein Kasten ist für einen Dieb schnell aufgebrochen und geleert.

Packstationen sind stabiler gebaut und schwerer zu knacken, leiden aber immer wieder an technischen Problemen.

Man bräuchte eine Art Lagerraum mit Personal. Hinten hat man eine gewisse Fläche an Lagerplatz, jeh nach Einzugsgebiet und vorne Leute, die Kunden bedienen und die richtigen pakete raussuchen.

Bissl wie bei McDonalds.
Man geht hin, zeigt seine Benachrichtigung aufm handy oder seinen Perso, kriegt ne Nummer, geht zu Seite und wartet bis der Mitarbeiter hinten das passende Paket gefunden hat und die Nummer aufruft....

Man kombiniert so die praktischen Eigenschaften der Packstation mit echten Menschen, die Flexibel agieren können. Es bietet Arbeitsplätze und Komfort für Leute, die Pakete bekommen.

Vermutlich hat auch das praktische Probleme, die mir als Außenstehedem nicht klar sind, aber meiner Meinung nach wäre das keine schlechte Richtung.

Die Öffnungszeit müssten natürlich so sein, dass auch Tagsüber arbeitende Personen die Chance haben dort hin zu gehen, also mindestens von 8-20 Uhr. - ähnlich wie bei Supermärkten.

Eventuell könnte man das Ganze ja noch um eine automatische Komponente erweitern.
Wenn das Paket von den Abmessungen her passt, geht man in die Post App und gibt an, dass man außerhalb der Geschäftszeit gerne abholen würde.
Das Pakt wird dann in eine Box gelegt, die ähnlich wie eine Packstation funktioniert, man wird benachrichtigt, dass es bereit ist und man kann es dann dort abholen mit Pincode.
 
Haben UPS, DPD und Hermes dieses Problem nicht? Ich meine jeder hat ja seine eigenen Erfahrungen gemacht. Ich persönlich würde z. B. nie wieder über Hermes was liefern lassen. Die Post macht es m. M. n. recht gut.
 
@Remotiv: Hermes macht das ja eh über Subunternehmer. Das ist also deren Problem.
 
@Remotiv: Steck alle in einen Sack. Dann machen es DHL, Hermes, DPD, GLS und UPS alles gleich gut bzw. gleich schlecht. Es kommt auf deinen Zusteller an. Damit steht und fällt alles. Das ist eine Tatsache.
 
@TNT-Tiesi: Ich hatte hinreichend Kontakt mit diversen Hermes Mitarbeitern. Sowohl in Form als Zusteller als auch telefonisch. Meine abschließende Meinung ist da eindeutig.
 
@Remotiv: Da ist aber kaum das UNternehmen Schuld sondern der Bote ... hast du da einen schlechten ist scheißegal ob der bei DHL DPD Hermes oder sonst wem beschäftigt ist.

Ich habe nur gute Erfahrung mit Hermes liefern sogar noch Abends bis 20:00 Uhr aus.
 
@serra.avatar: Es ist doch traurig, daß viele Paketzusteller so ein Riesenpensum haben, daß sie um 20 Uhr noch nicht fertig sind. Bei mir haben Hermes-Zusteller tagsüber schon mehrmals nicht geklingelt und Pakete einfach vor die Tür gestellt und meine Unterschrift gefälscht. Ich war immer zu Hause (bin nämlich Rentner). Trinkgeld hat auch nicht geholfen, es kommt ständig ein anderer. Das sind die Unternehmen Schuld. Wer denn sonst? Weil die Menschen mit Scheinselbständigkeit und Hungerlöhnen ausbeuten. Deswegen finden die ja auch kaum vernünftige Leute. Ich lasse meine Hermes-Pakete nur noch an einen Hermes-Shop liefern und hole sie dort ab.
 
@Wilhelm24: wieso traurig? Wenn der Zusteller eine Arbeitszeit von 12:00-20:30 hat, dann soll er auch 20 Uhr klingeln...

Es gibt eben nicht nur Jobs von 08:00-16:30 Uhr und danach hat man Feierabend. Nein, manche Menschen arbeiten sogar in der Nacht, damit die Menschen ihre Pakete bekommen.

Und man muss so einen Job ja auch nicht machen. Wenn die keinen mehr finden, müssen sie sich was einfallen lassen.
 
@PatrickM: Wie bitte? Hermes-Zusteller fangen um ca. 8 Uhr morgens mit dem Sortieren der Pakete an, das dauert locker 2,5 bis zu 3 Stunden, dann müssen sie für ihre Frachtpapiere anstehen (bis zu 30 Minuten, manchmal sogar 45 Minuten) und dann vom Hermes-Depot bis zu 40 km in ihren Zustellbezirk fahren. Dann sind sie um 11.30/12.00 Uhr beim ersten Kunden. Ab dann verdienen sie erst Geld, für jedes zustellte Paket gibt es Geld, aber nichts für Zustellversuche. Und auch das Sortieren wird nicht bezahlt. So kommt man bei Hermes auf 11 bis 14 Stunden Arbeit am Tag. Wenn man liest, was Du hier schreibst, könnte man meinen, die Geschäftsführung von Hermes hätte Dich beauftragt, hier ihre Interessen beschönigend zu verteidigen (wenn da nicht der Satz mit dem "sich was einfallen lassen" wäre). Angeblich hat Hermes ja auch kein Geld für Löhne. Lach, die versuchen doch nur, uns alle zu veraXschen
Und weil Hartz 4 attraktiver ist als bei Hermes zu arbeiten, macht das auch kaum noch ein Deutscher, sondern fast nur Leute z. B. aus Osteuropa, wo es noch schlimmer als in Deutschland ist.
Und danke auch für den Hinweis, daß es Leute gibt, die nachts arbeiten. Das wußte ich nicht, nein, ist nur Spaß ... Habe selbst als Krankenpfleger viele Nachtschichten gemacht. Ich habe ein langes Arbeitsleben hinter mir und bin froh, daß ich es geschafft habe, denn am Ende hat es keinen Spaß mehr gemacht, weil überall jeder gesparte Zehntel Cent mehr zählt als ein Mensch.
 
Ergänzung: Hermes behauptet ja sogar rotzfrech, daß der Verbraucher Schuld daran ist, daß Hermes keine Löhne zahlen kann, weil der Verbraucher ja nur kostenlosen Versand will, was überhaupt nicht stimmt und außerdem zahlt der Absender für jedes Paket an Hermes, egal ob der Versand für den Kunden kostenlos ist oder nicht. Erinnert mich an Sätze wie "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen."
 
@Remotiv: Die stellen ja keine Pakete zu. Die schreiben gleich, dass niemand zu Hause war und bringen's in die nächste Filiale.
 
Warum hat dieser Artikel einen so negativen Unterton? Paketschwemme ... Verbraucher soll sich besinnen und wieder mehr im stationären Einzelhandel einkaufen. Warum sollte er das tun? Das läßt sich nur mit Emotion begründen, aber nicht mit Vernunft. Auch der Online-Handel bietet Arbeitsplätze und ermöglicht Menschen, Unternehmen zu führen, die sich kein teures Ladenlokal leisten können oder wollen. Es gibt Gott sei Dank nicht nur Amazon. Wenn es kein Internet gäbe, würde nicht Amazon anderen Händlern das Leben erschweren, sondern Riesen im stationären Handel, die versuchen würden, kleine Händler kaputtzumachen (wie das früher auch schon war).
Und wenn jeder wie früher für einen Teil der Einkäufe vom Stadtrand 10 km in die Stadt fährt und wieder zurück, ist das bestimmt nicht besser für die Umwelt als wenn Pakete gebündelt von Paketdiensten geliefert werden.
Außerdem bekommt man nicht alles, was man so im Leben braucht, überall. Ich z.B. kaufe verschiedene Sorten schwarzen Tee im Internet, davon bekomme ich noch nicht mal in Köln alle oder unverschämt teuer. Oder ich kaufe im Internet gebrauchte und trotzdem nahezu neuwertige Hosen und Hemden, weil ich mir sowas neu als Rentner kaum noch leisten kann.
Und nein, sich 10 Paar neue Schuhe schicken lassen und 8 Paar kostenlos zurückschicken mache ich nicht. Ich kaufe auch nix in China.
Das Problem sind nicht die vielen Pakete an sich, sondern daß die Paketdienste keine vernünftigen Löhne zahlen wollen und Menschen ausbeuten.
Das ganze Geschäft bietet genug Potential, um vielen Menschen Arbeit zu geben, von der sie auch leben können. Das Internet und der Online-Handel bieten viele Möglichkeiten, die es früher nicht gab.
Eure Seite heißt doch WinFuture und nicht WinYesterday.
Und hier noch ein Beispiel dafür, wie der stationäre Handel auch sich selbst schadet:
Im Zentrum von Köln kommt es z. B. vor, daß Rewe-Filialen Leergutsammlern Hausverbot erteilen. Dafür reicht es manchmal schon, wenn regelmäßig pro Woche 2 mal 25 Flaschen abgegeben werden.
 
Wundert mich, nachdem Amazon ja auf seinen eigenen Lieferdienst setzt, sehe ich DHL hier nur noch selten. Das müsste denen doch einen ziemlichen Einbruch gebracht haben.
 
@CrazyWolf: Ne, einen Einbruch nicht. Das Paketaufkommen ist explodiert und DHL hat es versäumt, diesen Trend, der sich seit mindestens 10 Jahren abzeichnet entsprechend aufzugreifen. Man dachte, das wird man schon irgendwie managen können. Können sie aber nicht und es gibt immer mehr Pakete, die transportiert werden wollen. Es gab also keinen Einbruch, aber konnte aus der Chance kein Kapital schlagen, weswegen jetzt Konkurrenten, die deutlich weniger Erfahrung haben, den Markt aber von hinten aufrollen.
 
@CrazyWolf: da die Amazoneigenen Lieferdienste nur in größeren Städten aktiv sind und kleinere Städte und Dörfer außen vor bleiben gabs da nicht mal ansatzweise nen "Einbruch"

Würden die bundesweit mit dem eigenen Dienst liefern ... ja dann würdest du DHL & Co. nach Regulierung und Staatshilfe rufen hören ...
 
Hab mir zwei Paletten Bier bei Amazon bestellt für eine Party. Geliefert wie von Amazon üblich, danke, aber der Bote kam ohne Sackkarre, hat es so getragen bis zum 3ten Stockwerk. Okay Meine nächste Bestellung: Schnürsenkel, da freut sich der Bote
 
@leander: 2t Schnürsenkel sind auch nicht leichter ;p
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