Influencer: Immer weniger Nutzer lassen sich von ihnen beeinflussen
In den vergangenen Jahren waren Influencer das Social-Media-Thema schlechthin. Es floss und fließt viel Geld, große Konzerne pumpten enorme Summen hinein, weil sie dachten, man könne hippes junges Publikum für Marken und Produkte begeistern. Doch offenbar platzt diese Blase nun.
Das jedenfalls lässt eine Studie der auf diesen Bereich spezialisierten Marketingfirma InfluencerDB schließen, berichtet der Stern. Denn die Fachleute haben herausgefunden, dass Influencer immer mehr an Einfluss verlieren. Dafür hat man sich die Influencer auf der dafür wohl wichtigsten Plattform Instagram angesehen.
Genauer gesagt wurden die Likes in Verhältnis mit der Gesamtzahl der jeweiligen Follower gesetzt und diese Zahl ist rückläufig. Eine Art statistische Schwankung schließen die Fachleute aus, denn dieser Trend hält seit Jahren an. Im ersten Quartal von 2019 lag die Interaktionsrate bei 1,9 Prozent (Bei "non-sponsored" Posts). Zum Vergleich: Vor drei Jahren lag der Wert noch bei 4,5 Prozent.
Nun könnte der eine oder andere anmerken, dass "Gefällt mir"-Angaben nichts zu sagen haben, ob ein Post gesehen wird oder nicht. Das ist zwar richtig, dennoch sind Likes die wichtigste Währung im Influencer-Geschäft. Denn ein Like bedeutet (messbare) Interaktion.
Eine Ausnahme im Influencer-Geschäft sind die kleinen Accounts mit weniger als 5000 Followern. Hier liegt das Like-Verhältnis bei 8,8 Prozent. Das hat damit zu tun, dass auf kleineren Accounts eine "familiärere" Atmosphäre herrscht und die Nutzer zum jeweiligen Influencer eine intensivere persönliche Bindung haben.
Genauer gesagt wurden die Likes in Verhältnis mit der Gesamtzahl der jeweiligen Follower gesetzt und diese Zahl ist rückläufig. Eine Art statistische Schwankung schließen die Fachleute aus, denn dieser Trend hält seit Jahren an. Im ersten Quartal von 2019 lag die Interaktionsrate bei 1,9 Prozent (Bei "non-sponsored" Posts). Zum Vergleich: Vor drei Jahren lag der Wert noch bei 4,5 Prozent.
Nun könnte der eine oder andere anmerken, dass "Gefällt mir"-Angaben nichts zu sagen haben, ob ein Post gesehen wird oder nicht. Das ist zwar richtig, dennoch sind Likes die wichtigste Währung im Influencer-Geschäft. Denn ein Like bedeutet (messbare) Interaktion.
Übersättigung
Laut den Autoren der Studie hat diese Entwicklung mit einer Übersättigung der Szene zu tun. Denn auf Instagram buhlen immer mehr Influencer um die Aufmerksamkeit, die Nutzer verlieren sich im Überangebot immer mehr und scrollen weiter, statt auf einen Beitrag zu reagieren - was mit einem Like am schnellsten und einfachsten geht.Eine Ausnahme im Influencer-Geschäft sind die kleinen Accounts mit weniger als 5000 Followern. Hier liegt das Like-Verhältnis bei 8,8 Prozent. Das hat damit zu tun, dass auf kleineren Accounts eine "familiärere" Atmosphäre herrscht und die Nutzer zum jeweiligen Influencer eine intensivere persönliche Bindung haben.
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