Google verteilt suchende Nutzer nicht mehr, sondern fängt sie ein
Zwei Jahrzehnte lang war Google mit seiner Suchmaschine der zentrale Knoten des Webs, über den Nutzer an alle anderen Seiten verteilt wurden. Das allerdings ist nun vorbei. Inzwischen wird die Mehrheit der User, die nach Informationen suchen, innerhalb des eigenen Ökosystems des Konzerns festgehalten.
Im vergangenen Juni trat erstmals die Situation ein, dass mehr als die Hälfte der Suchanfragen nicht mehr dazu führte, dass die Nutzer den Link zu einer externen Webseite anklickten. Die so genannten organischen Klicks, die die ganz normale Nutzung der Suchmaschine ausmachen, erfolgten nur noch in 45,25 Prozent der Fälle. Das geht aus einer Untersuchung des Software-Unternehmens Sparktoro hervor. Weitere 4,42 Prozent der Suchanfragen führten zu einem Klick auf bezahlte Einträge - also Werbung.
Der überwiegende Teil von nun 50,33 Prozent der Suchanfragen führten nun nicht mehr dazu, dass Anwender auf externe Seiten geleitet wurden. Diese Null-Klick-Suchen setzen sich allerdings auch aus mehreren Szenarien zusammen. Teilweise genügen dem Nutzer die Informationen, die er direkt in den Suchergebnissen bekommt, oder aber der User wechselt zu weiterführenden Diensten aus dem Hause Google.
Noch dramatischer stellt sich die Situation für die Betreiber von Webseiten außerhalb des Google-Imperiums dar, wenn man den extrem wichtigen Mobile-Bereich betrachtet. Hier führen inzwischen schon zwei Drittel aller Suchanfragen nicht mehr zu einem Klick auf andere Seiten. Angesichts dessen, dass der Marktanteil der Websuchmaschine Googles bei fast 70 Prozent liegt und die meisten anderen Anteile auch noch an spezialisiertere Dienste im gleichen Konzern gehen, müssen andere Anbieter zunehmend andere Wege finden, um User auf ihre Inhalte aufmerksam zu machen.
Siehe auch: Facebook, Google, Amazon: USA nehmen Internet-Monopole ins Visier
Im vergangenen Juni trat erstmals die Situation ein, dass mehr als die Hälfte der Suchanfragen nicht mehr dazu führte, dass die Nutzer den Link zu einer externen Webseite anklickten. Die so genannten organischen Klicks, die die ganz normale Nutzung der Suchmaschine ausmachen, erfolgten nur noch in 45,25 Prozent der Fälle. Das geht aus einer Untersuchung des Software-Unternehmens Sparktoro hervor. Weitere 4,42 Prozent der Suchanfragen führten zu einem Klick auf bezahlte Einträge - also Werbung.
Der überwiegende Teil von nun 50,33 Prozent der Suchanfragen führten nun nicht mehr dazu, dass Anwender auf externe Seiten geleitet wurden. Diese Null-Klick-Suchen setzen sich allerdings auch aus mehreren Szenarien zusammen. Teilweise genügen dem Nutzer die Informationen, die er direkt in den Suchergebnissen bekommt, oder aber der User wechselt zu weiterführenden Diensten aus dem Hause Google.
Mobile ist es noch schlimmer
Beides ist im Grunde für die Betreiber von Angeboten im Netz gleichbedeutend. Denn die zunehmende Zahl von Nutzern, denen die Informationen auf der Ergebnis-Seite ausreichen, werden hier ja auch von diversen zusätzlichen Google-Services wie Maps oder Shopping versorgt. Und genau dies ist immerhin Bestandteil diverser Auseinandersetzungen bei den zuständigen Wettbewerbsbehörden.Noch dramatischer stellt sich die Situation für die Betreiber von Webseiten außerhalb des Google-Imperiums dar, wenn man den extrem wichtigen Mobile-Bereich betrachtet. Hier führen inzwischen schon zwei Drittel aller Suchanfragen nicht mehr zu einem Klick auf andere Seiten. Angesichts dessen, dass der Marktanteil der Websuchmaschine Googles bei fast 70 Prozent liegt und die meisten anderen Anteile auch noch an spezialisiertere Dienste im gleichen Konzern gehen, müssen andere Anbieter zunehmend andere Wege finden, um User auf ihre Inhalte aufmerksam zu machen.
Siehe auch: Facebook, Google, Amazon: USA nehmen Internet-Monopole ins Visier
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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