Was ist da bloß los? Weiterer Gründer verlässt Blizzard

Logo, Blizzard, Activision, Entwicklerstudio Bildquelle: Blizzard
Frank Pearce, Mitbegründer des Computerspiele-Entwicklers Blizzard Entertainment, verlässt überraschend das Unternehmen. Das hat Pearce in einem Abschiedsbrief an die Community auf der Blizzard-Webseite selbst verkündet.
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Einen Grund für diese Entscheidung hat Frank Pearce allerdings nicht mitgeteilt. Er will aber Teil der Blizzard-Familie bleiben, sich nun aber anderen Projekten widmen. Erst einmal plant er demnach mehr Zeit in der Natur zu verbringen und ein Instrument zu lernen - also im Klartext etwas ganz anders zu tun, als lange Arbeitstage im Büro zu verbringen.

Dass diese Entscheidung nun nicht ganz einfach war, kann man zwischen den Zeilen in der Ankündigung von Pearce lesen:

"Mein Wunsch und meine Hoffnung für euch alle ist, dass ihr weiterhin die Blizzard Werte lebt, und dass ihr freundlich und respektvoll zueinander seid, während ihr Abenteuer in zukünftigen Werken von Blizzard erlebt. Blizzard ist ein besonderer Ort und eine besondere Community, und jeder mit dem ihr interagiert ist wichtig für die Reise von Blizzard in die Zukunft. Danke euch allen für die wundervolle Zeit, die ich genießen konnte und danke im voraus für die großartige Zukunft die wir teilen werden."


Es hört sich auch so an, als ob der Stress bei Blizzard überhandnimmt. Das Unternehmen war zuletzt immer wieder in die Schlagzeilen geraten, da man mit Entscheidungen, wie deutsche WoW Classic-Server abzuschalten, die Community verärgert hatte.

Im Hintergrund muss das Unternehmen aber drastische Einsparungen vornehmen, um andere Projekte fortführen zu können. Frank Pearce war dabei seit 28 Jahren bei Blizzard und in der Zeit für die ganzen wichtigen Projekte des Entwicklerstudios zuständig - es sind nur Spekulationen, aber vielleicht wollte er den Weg jetzt nicht mehr mit weitergehen.

Nicht der Erste, der geht

"Worte können nicht ausdrücken, wie dankbar ich bin, Teil von Blizzard, unseren Spielen, unseren Kollegen und besonders unserer Community gewesen zu sein. Vor Blizzard hatte ich Mühe, einen Ort zu finden, dem ich mich zugehörig fühlte. Jetzt weiß ich, ich habe immer einen Platz, so wie viele andere Leute. Danke, euch allen, dass ihr mir dieses Gefühl von Zugehörigkeit gegeben habt, das ich als Person brauche."

Mike Morhaime hatte als weiteres Gründungs-Mitglied bereits Anfang des Jahres überraschend das Unternehmen verlassen, nachdem er schon vergangenen Herbst einen Chefposten aufgegeben hatte. Siehe auch:
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