Telekom Shop-Sterben: Weitere Schließungen, jeder vierte Job fällt weg
500 eigene Shops und 4500 Stellen: Da der Absatz im Internet immer wichtiger wird, ist das für die Telekom wohl einfach zu viel. Deshalb hat der Konzern jetzt beschlossen, beim Ladengeschäft den Rotstift anzusetzen. Man hatte einfach zu viele Standorte aufgebaut, der Umbau fällt aber vor allem wegen der Werbewirkung der magentafarbenen Shops nicht leicht.
Allerdings habe das Management einige Hemmungen bei der Streichung der Standorte, da diese wegen der meist prominenten Lage in Innenstädten und der unverkennbaren magentafarbenen Beschilderung einen großen Marketingwert mitbringen. Man müsse sich aber der Realität stellen, und die besagt, dass die Kundennachfrage in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen sei - parallel zu einem deutlichen Anstieg der Online-Nachfrage.
Dabei hat die Telekom schon seit 2014 damit begonnen, ihr Netzwerk an Ladengeschäften deutlich auszudünnen. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Konzern nach Bericht des Handelsblatts rund 800 eigene Filialen. Davon wurden dann in den letzten 5 Jahren rund 100 Läden geschlossen und viele weitere in Partnergeschäfte überführt. Das Ziel für den zukünftigen Kundenkontakt ist dabei auch schon klar formuliert: Der Konzern setzt voll auf die App "Mein Magenta", die nach Vorstellung des Managements bis 2021 von 50 Prozent der Kunden genutzt werden soll.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Die Telekom hat ihr Ladengeschäft etwas überdimensioniert
Verträge für Telefon, Mobilfunk und Entertainment werden immer häufiger im Internet abgeschlossen, das bekommen wohl auch die Telekom-Shops in den Innenstädten immer deutlicher zu spüren. Wie das Handelsblatt berichtet, befindet sich der Konzern deshalb gerade in der Vorbereitungsphase zu einem weitreichenden Umbau beim Ladengeschäft. Demnach plant die Telekom von den aktuell 500 Shops knapp 10 Prozent zu schließen - die Zeitung zitiert einen Insider, der von einer Überdimensionierung der Verkaufsstandorte spricht.Allerdings habe das Management einige Hemmungen bei der Streichung der Standorte, da diese wegen der meist prominenten Lage in Innenstädten und der unverkennbaren magentafarbenen Beschilderung einen großen Marketingwert mitbringen. Man müsse sich aber der Realität stellen, und die besagt, dass die Kundennachfrage in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen sei - parallel zu einem deutlichen Anstieg der Online-Nachfrage.
Dabei hat die Telekom schon seit 2014 damit begonnen, ihr Netzwerk an Ladengeschäften deutlich auszudünnen. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Konzern nach Bericht des Handelsblatts rund 800 eigene Filialen. Davon wurden dann in den letzten 5 Jahren rund 100 Läden geschlossen und viele weitere in Partnergeschäfte überführt. Das Ziel für den zukünftigen Kundenkontakt ist dabei auch schon klar formuliert: Der Konzern setzt voll auf die App "Mein Magenta", die nach Vorstellung des Managements bis 2021 von 50 Prozent der Kunden genutzt werden soll.
Stellen werden gestrichen
Die Schließung der Standorte geht dabei auch mit empfindlichen Stellenstreichungen einher. Aktuell beschäftigt die Telekom in ihren Geschäften laut dem Bericht rund 4500 Mitarbeiter, nach der geplanten Schließung der rund 40 Standorte werden von diesen Stellen rund 1200 gestrichen. Im nächsten Schritt wird jetzt der Vorstand mit dem Betriebsrat über die geplanten Änderungen beraten.Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
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