Game-Streaming soll Absatz von Gaming-PCs kaum vermindern

Gaming, Tastatur, Headset, Maus, Razer, Peripherie, Razer Blackwidow, Razer Kraken, Razer Basilsik Essential Bildquelle: Razer
Das Spiele-Streaming wird demnächst richtig losstarten, was natürlich zu warnenden Rufen führt, dass die Hersteller von Gaming-PCs im Grunde einpacken können. Bei den Anbietern selbst bleibt man allerdings überraschend gelassen. Acer beispielsweise schickt aktuell eine Palette an Gaming-Systemen ins Rennen, die so breit aufgestellt ist wie nie zuvor. Im Grunde scheint die Sache dann doch recht einfach zu sein: Wenn die Spiele zukünftig in den Cloud-Datenzentren betrieben und nur noch auf die Endgeräte der Nutzer gestreamt werden, sind die Anforderungen an die Hardware ziemlich weitgehend zu vernachlässigen. Immerhin haben es einige Streaming-Dienste auch im Sinn, alles vom Smartphone bis zum großen Fernseher zu bedienen.

Im Umkehrschluss heißt es dann, dass niemand mehr Geld in die Hand nehmen wird, um sich leistungsfähige Gaming-PCs zu kaufen. Insbesondere der Einsteiger-Markt soll hier zuerst leiden. Die Analysen von Jon Peddie Research (JPR) rechnen schon kurzfristig mit einer Abwanderung von 20 Millionen PC-Gamern auf Streaming-Angebote (was bei 1,3 Milliarden Spielern aber eher ein sehr kleiner Teil wäre), wie der Sydney Morning Herald berichtet.


Andere Marktbeobachter wie Anshel Sag von Moor Insights & Strategy gehen aber eher von einem komplexeren Szenario aus und erwarten, dass die Hersteller von Gaming-PCs eher keine Probleme zu befürchten haben. Es könne zwar durchaus sein, dass einige Nutzer sich mit den Streaming-Angeboten zufriedengeben - dafür werden aber andere über niedrigere Hürden den Spaß an High End-Games entdecken und in der Folge in leistungsstärkere Hardware investieren.

Und bei Acer, einem der Hersteller entsprechender Systeme, geht man schlicht nicht davon aus, dass die Streaming-Dienste einen signifikanten Einfluss auf das Geschäft haben werden. Das liegt aktuell auch mit daran, dass die Internet-Infrastruktur überhaupt nicht performant genug ist, um einige Games wirklich gut spielbar zu machen.

Ein weiterer Faktor ist zudem auf der subjektiven Seite zu suchen. Beim Kauf eines High End-Gaming-PCs würden zum Teil die gleichen Faktoren wirken, die Menschen auch zum Kauf eines Sportwagens bringen, erklärte Darren Simmons, der das Acer-Geschäft im pazifischen Raum leitet. Die Gamer kämen auch anders von A nach B, allerdings nicht mit dem gleichen Gaming-Erlebnis.

Siehe auch: Google Stadia Game-Streaming ist da: Spiele, Technik, Abos & Preise Gaming, Tastatur, Headset, Maus, Razer, Peripherie, Razer Blackwidow, Razer Kraken, Razer Basilsik Essential Gaming, Tastatur, Headset, Maus, Razer, Peripherie, Razer Blackwidow, Razer Kraken, Razer Basilsik Essential Razer
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