Preisverfall bei SSDs: 512 Gigabyte werden 2019 allgemeiner Standard

Es gibt Anzeichen, dass Planungen zur Aufrüstung des SSD-Bestandes in den kommenden Monaten eine lohnenswerte Sache sind. Die Marktforscher, die sich mit dem Bereich befassen, rechnen damit, dass die Preise im Jahresverlauf noch einmal kräftig nachgeben. Vor allem bei 512-Gigabyte-Modellen dürfte es interessant werden.
Speicher, Ssd, Flash, Seagate
Seagate
Denn laut einer aktuellen Analyse von TrendForce werden diese in diesem Jahr wohl den Durchbruch zur Standard-Größe schaffen. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass der Preis pro Gigabyte hier unter die 0,1-Dollar-Marke sinken wird. Gleiches gilt für 1-Terabyte-SSDs, doch kommen letztlich die 512-Gigabyte-Modelle so dann im Einzelhandel in Preisbereiche, die nach den bisherigen Erkenntnissen zu einer signifikanten Steigerung des Absatzes führt.

Generell sinken die Preise für Speicher ohnehin kontinuierlich. Ausnahmen stellen hier lediglich besondere Situationen am Markt dar - etwa wenn die Nachfrage deutlich über den möglichen Produktionsmengen liegt wie es 2017 der Fall war. Aktuell aber werden die Preise stärker als normal nach unten gedrückt. Das liegt an einer Überproduktion, bei der die Hersteller versuchen, ihre Produkte über einen Preiskampf letztlich doch noch loszuwerden. SSD-Preise

Anteil bei Notebooks steigt weiter

Den Verbraucher wird es freuen. Weniger wohl hingegen die Hersteller von Festplatten. Denn diese müssen sich damit auseinandersetzen, dass ein Teil ihrer Massenmarkt-Modelle nun von schnelleren SSDs unter Druck gesetzt werden, die in einen Preisbereich gesunken sind, bei dem für viele Verbraucher eine kritische Marke unterschritten wird. Das ist bei Verkaufspreisen um die 50 Dollar letztlich der Fall.

Und auch bei fertigen Systemen wird der aktuelle Preisverfall wohl dazu führen, dass SSDs sich weiter durchsetzen. Der Anteil von neu verkauften Notebooks, bei denen die Speichertechnologie zum Einsatz kommt, kletterte im vergangenen Jahr bereits auf rund 50 Prozent. Die Marktforscher gehen nun davon aus, dass im Laufe dieses Jahres zwischen 60 und 65 Prozent erreicht werden.

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