Benchmark: Nvidia "Superchip" RTX Spark toppt (fast) alle Laptop-CPUs
Zwei Varianten des Surface Laptop Ultra mit Nvidia-RTX-Spark-Plattform sind jüngst in der Datenbank der Benchmark-Software Geekbench aufgetaucht. Die stärkere Version mit 20-Kern-CPU schlägt offenbar schon jetzt fast alle x86-basierten Laptop-CPUs.
Im Laufe des Wochenendes sind zwei unterschiedliche Varianten des Microsoft Surface Laptop Ultra in der Geekbench-Datenbank gelandet. Die Einträge bestätigen, dass Nvidia zwei Varianten des RTX Spark "Superchips" für Windows-Notebooks plant, die sich durch eine unterschiedliche Zahl an Rechenkernen und leicht unterschiedliche Taktraten unterscheiden.
Die zweite Variante wurde als "OEMQAJ OEMQAJ Product" gelistet und besitzt anscheinend den Nvidia RTX Spark N1, der zwei CPU-Core-Cluster aus jeweils zehn bzw. acht Rechenkernen hat, die maximal 3,9 Gigahertz erreichen. Damit kam das wohl im Stadium des Device Verification Testing (DVT) befindliche System auf 2541 Punkte im Single- und 21.776 Punkte im Multi-Core-Test mit Geekbench. Die 20-kernige Version N1X lieferte somit rund sechs Prozent mehr Benchmark-Leistung.
Im Vergleich zum aktuellen AMD AI Max+ 395 lag der Nvidia-Chip mit 18 Kernen jedoch um 5,6 Prozent vorn, während die 20-kernige Variante sogar 12 Prozent mehr Leistung lieferte. Geekbench gibt im Multi-Core-Test rund 20.600 Punkte für den AMD-Chip an. Im Vergleich zu Intels aktuellem Core Ultra 9 275HX lag der Nvidia-Chip gut 10 Prozent vorn (ca. 20.800 Punkte im Multi-Core-Test).
Die Multi-Core-Scores des Nvidia RTX Spark fallen auch im Vergleich zu Apples aktuellen Laptop-SoCs bereits im aktuellen Vorserienstadium ordentlich aus. So nennt Geekbench rund drei Prozent höhere Werte im Vergleich zum Apple M3 Max mit 14 Kernen, während man sich dem Apple M4 Pro mit ebenfalls 14 Kernen noch geschlagen geben musste, der etwa acht Prozent höhere Multi-Core-Scores verzeichnete.
Im Vergleich zum Core Ultra 9 275HX lag man hingegen ebenso leicht vorn wie im Vergleich mit dem AMD AI Max+ 395. Insgesamt scheint die reine CPU-Leistung der neuen Nvidia-Chips durchaus mithalten zu können, auch wenn es zum jetzigen Zeitpunkt wohl noch reichlich Optimierungspotenzial gibt, gerade was Treiber und andere Bereiche angeht. Die Performance-Werte dürften somit im Zuge der Markteinführung des Surface Laptop Ultra und anderer Geräte mit den neuen Nvidia-Prozessoren noch deutlich zulegen.
Hinzu kommt, dass Nvidia bei seinem Chip auch noch eine leistungsstarke Grafikeinheit integriert, mit der der N1 und N1X deutlich höhere Gaming-Leistung bieten dürfte als die Laptop-Chips der Konkurrenz. Das Microsoft Surface Laptop Ultra soll im weiteren Jahresverlauf als Entwickler- und Creator-Plattform Einzug halten, wobei die Preise dann wohl weit jenseits der 3000-Euro-Marke liegen werden.
Siehe auch:
Surface Laptop Ultra in Geekbench-Tests gesichtet
Zwei Varianten des Microsoft Surface Laptop Ultra mit Nvidia-RTX-Spark-Plattform (via Tom's Hardware) sind jüngst in der Datenbank der Benchmark-Software Geekbench aufgetaucht. Die stärkere Version mit 20-Kern-CPU schlägt offenbar schon jetzt fast alle x86-basierten Laptop-CPUs.Im Laufe des Wochenendes sind zwei unterschiedliche Varianten des Microsoft Surface Laptop Ultra in der Geekbench-Datenbank gelandet. Die Einträge bestätigen, dass Nvidia zwei Varianten des RTX Spark "Superchips" für Windows-Notebooks plant, die sich durch eine unterschiedliche Zahl an Rechenkernen und leicht unterschiedliche Taktraten unterscheiden.
Erste Testergebnisse zu Nvidia RTX Spark N1 und N1X
Unter der Microsoft-typischen Kennung "OEMQAJ 766_MIS Product Name DV" findet sich bei Geekbench eine Version mit der auch als "N1X" bezeichneten High-End-Variante des Nvidia RTX Spark mit zwei Clustern aus jeweils 10 Rechenkernen mit einer maximalen Taktrate von bis zu 4,0 Gigahertz. Das System erzielte im Single-Core-Test mit Geekbench 2570 Punkte, während es im Multi-Core-Test auf 23.126 Punkte kam.Die zweite Variante wurde als "OEMQAJ OEMQAJ Product" gelistet und besitzt anscheinend den Nvidia RTX Spark N1, der zwei CPU-Core-Cluster aus jeweils zehn bzw. acht Rechenkernen hat, die maximal 3,9 Gigahertz erreichen. Damit kam das wohl im Stadium des Device Verification Testing (DVT) befindliche System auf 2541 Punkte im Single- und 21.776 Punkte im Multi-Core-Test mit Geekbench. Die 20-kernige Version N1X lieferte somit rund sechs Prozent mehr Benchmark-Leistung.
Gegenüber AMD und Intel bei Multi-Core-Tests vorn
Wirklich interessant werden die von Geekbench gemeldeten Testresultate der Vorseriengeräte im Vergleich zu anderen Windows-basierten Laptops. Anscheinend konnte das Surface Laptop Ultra mit Nvidia RTX Spark den Snapdragon X2 Elite Extreme von Qualcomm in Sachen CPU-Performance noch nicht schlagen, kommt dieser doch auf bis zu 25.075 Punkte im Multi-Core-Test.Im Vergleich zum aktuellen AMD AI Max+ 395 lag der Nvidia-Chip mit 18 Kernen jedoch um 5,6 Prozent vorn, während die 20-kernige Variante sogar 12 Prozent mehr Leistung lieferte. Geekbench gibt im Multi-Core-Test rund 20.600 Punkte für den AMD-Chip an. Im Vergleich zu Intels aktuellem Core Ultra 9 275HX lag der Nvidia-Chip gut 10 Prozent vorn (ca. 20.800 Punkte im Multi-Core-Test).
Die Multi-Core-Scores des Nvidia RTX Spark fallen auch im Vergleich zu Apples aktuellen Laptop-SoCs bereits im aktuellen Vorserienstadium ordentlich aus. So nennt Geekbench rund drei Prozent höhere Werte im Vergleich zum Apple M3 Max mit 14 Kernen, während man sich dem Apple M4 Pro mit ebenfalls 14 Kernen noch geschlagen geben musste, der etwa acht Prozent höhere Multi-Core-Scores verzeichnete.
Schwäche bei Single-Core-Tests
Problematisch sind bei den neuen ARM-Chips von Nvidia, deren CPU-Teil von MediaTek beigesteuert wird, allerdings die Single-Core-Scores in Geekbench. Gegenüber dem Apple M4 Pro mit 14 Kernen lag der Nvidia-Chip selbst in der schnelleren Variante deutlich zurück, kommt der Apple-Chip doch mit 3315 Punkten auf 29 Prozent höhere Werte. Auch der Snapdragon X2 Elite Extreme performt mit rund 3050 Punkten fast 19 Prozent besser als der RTX Spark N1X.Im Vergleich zum Core Ultra 9 275HX lag man hingegen ebenso leicht vorn wie im Vergleich mit dem AMD AI Max+ 395. Insgesamt scheint die reine CPU-Leistung der neuen Nvidia-Chips durchaus mithalten zu können, auch wenn es zum jetzigen Zeitpunkt wohl noch reichlich Optimierungspotenzial gibt, gerade was Treiber und andere Bereiche angeht. Die Performance-Werte dürften somit im Zuge der Markteinführung des Surface Laptop Ultra und anderer Geräte mit den neuen Nvidia-Prozessoren noch deutlich zulegen.
Hinzu kommt, dass Nvidia bei seinem Chip auch noch eine leistungsstarke Grafikeinheit integriert, mit der der N1 und N1X deutlich höhere Gaming-Leistung bieten dürfte als die Laptop-Chips der Konkurrenz. Das Microsoft Surface Laptop Ultra soll im weiteren Jahresverlauf als Entwickler- und Creator-Plattform Einzug halten, wobei die Preise dann wohl weit jenseits der 3000-Euro-Marke liegen werden.
Zusammenfassung
- Zwei Versionen des neuen Surface Laptop Ultra tauchten bei Geekbench auf
- Die Geräte nutzen den Nvidia RTX Spark Prozessor mit bis zu 20 Kernen
- Im Multi-Core-Test übertrifft der Chip aktuelle AMD- und Intel-CPUs
- Bei der Single-Core-Performance liegt Nvidia hinter Apple und Qualcomm
- Der Preis für das neue Creator-Notebook soll über 3000 Euro liegen
Siehe auch:
Themen:
Nvidia Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Nvidia
- Minisforum G1 Pro: Kompakter PC mit Desktop-Grafikkarte im Test
- Ninkear A16 Pro: Großes Notebook mit großer Nachfrage im Test
- Oscal PV800 Pro: Günstiger, heller Beamer mit Kompromissen im Test
- AMD Radeon RX 6700 XT: So schlägt sich die betagte Grafikkarte heute
- Alter Gaming-PC: So lässt sich ein i7-8700K per GPU-Upgrade retten
Neue Nvidia-Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- PCIe:
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Strom und Gas jetzt günstiger: Jubiläums-Tarife bei Media Markt
- Tödlicher KI-Ratschlag: Bauer vernichtet 10 Hektar seiner Sesam-Ernte
- Benchmark: Nvidia "Superchip" RTX Spark toppt (fast) alle Laptop-CPUs
- Jetzt wird auch noch Windows teurer: PC-Hersteller müssen mehr zahlen
- Gmail: Google killt essenzielle Funktion für Nutzer externer Mail-Konten
- OLED- & Mini-LED-TVs: Neue LG-Fernseher bei Media Markt reduziert
- Netflix beendet The Witcher und verschiebt letzte Staffel auf 2027
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!