Gmail: Google killt essenzielle Funktion für Nutzer externer Mail-Konten
Wer bisher seine E-Mails von verschiedenen Anbietern bequem über Gmail verwaltet und beantwortet hat, muss sich bald umstellen. Google streicht eine zentrale Funktion der Weboberfläche zur Einbindung externer Adressen.
Als Gmail im Jahr 2004 mit einem Gigabyte kostenlosem Speicherplatz startete, etablierte es sich schnell als zentrale Anlaufstelle. Die Möglichkeit, verschiedene Konten für Arbeit oder private Zwecke in einem einzigen Tab im Browser zu bündeln, war ein großer Vorteil für viele Nutzer. Nun verliert der Dienst genau dieses Feature. Auch das Abrufen via POP-Protokoll im Web fällt zum Jahreswechsel weg.
Wie Google in seinem aktualisierten Support-Dokument mitteilt, betrifft die Abschaltung auch die Funktion Gmailify. Mit der lassen sich Spam-Filter und die automatische Posteingangssortierung auf Drittanbieter-Konten anwenden. Neukunden können die betroffenen Optionen ab sofort nicht mehr aktivieren. Wer die Funktionen bereits nutzt, hat noch eine Schonfrist bis Anfang 2027.
Für Anwender bedeutet das einen spürbaren Komfortverlust. Sie müssen künftig zwischen verschiedenen Apps wechseln oder auf klassische Desktop-Programme wie Thunderbird ausweichen. Solche Anwendungen unterstützen weiterhin die gängigen Standards wie IMAP und POP für den Abruf bzw. Versand von Nachrichten und bieten ähnliche Funktionen zur Bündelung mehrerer Postfächer in einer einzigen Oberfläche.
POP gilt allerdings zunehmend als sicherheitskritisch. Google rät daher ausdrücklich davon ab, das Protokoll und Drittanbieter-Tools zu verwenden. Nutzer, die Konten bei mehreren Anbietern besitzen, müssen sich ab Januar 2027 dennoch notgedrungen nach einer Alternative für Gmail umsehen.
Nutzt ihr Gmail als Sammelstelle für E-Mails oder setzt ihr auf Desktop-Programme wie Thunderbird? Teilt eure Gedanken zur Abschaltung in den Kommentaren!
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Siehe auch:
Das Ende einer wichtigen Funktion
Es ist ein Geben und Nehmen: Erst seit Kurzem dürfen deutsche Gmail-Nutzer ihre Mail-Adresse ändern. Dafür streicht Google den Anwendern jetzt ein bisher vorhandenes und für manche essenzielles Feature. So beendet das Unternehmen im Januar 2027 die Unterstützung für das Versenden von Nachrichten über externe Anbieter innerhalb der eigenen Weboberfläche. Anwender, die bisher Adressen von Outlook, Yahoo oder eigene Domains über ihr primäres Postfach verwalten, verlieren die Senden-als-Funktion. Das Unternehmen begründet den Schritt mit einem hohen Wartungsaufwand für das System.Als Gmail im Jahr 2004 mit einem Gigabyte kostenlosem Speicherplatz startete, etablierte es sich schnell als zentrale Anlaufstelle. Die Möglichkeit, verschiedene Konten für Arbeit oder private Zwecke in einem einzigen Tab im Browser zu bündeln, war ein großer Vorteil für viele Nutzer. Nun verliert der Dienst genau dieses Feature. Auch das Abrufen via POP-Protokoll im Web fällt zum Jahreswechsel weg.
Wie Google in seinem aktualisierten Support-Dokument mitteilt, betrifft die Abschaltung auch die Funktion Gmailify. Mit der lassen sich Spam-Filter und die automatische Posteingangssortierung auf Drittanbieter-Konten anwenden. Neukunden können die betroffenen Optionen ab sofort nicht mehr aktivieren. Wer die Funktionen bereits nutzt, hat noch eine Schonfrist bis Anfang 2027.
Ausnahmen und Alternativen
Von den Änderungen ausgenommen bleiben Weiterleitungen zwischen konzerneigenen Adressen sowie kostenpflichtige Workspace-Konten. Auf mobilen Endgeräten unter Android und iOS bleibt die Synchronisation externer Postfächer zumindest im Lesemodus erhalten. Das Beantworten von Nachrichten unter einem fremden Alias ist jedoch auch dort in Zukunft nicht mehr möglich.Für Anwender bedeutet das einen spürbaren Komfortverlust. Sie müssen künftig zwischen verschiedenen Apps wechseln oder auf klassische Desktop-Programme wie Thunderbird ausweichen. Solche Anwendungen unterstützen weiterhin die gängigen Standards wie IMAP und POP für den Abruf bzw. Versand von Nachrichten und bieten ähnliche Funktionen zur Bündelung mehrerer Postfächer in einer einzigen Oberfläche.
POP gilt allerdings zunehmend als sicherheitskritisch. Google rät daher ausdrücklich davon ab, das Protokoll und Drittanbieter-Tools zu verwenden. Nutzer, die Konten bei mehreren Anbietern besitzen, müssen sich ab Januar 2027 dennoch notgedrungen nach einer Alternative für Gmail umsehen.
Nutzt ihr Gmail als Sammelstelle für E-Mails oder setzt ihr auf Desktop-Programme wie Thunderbird? Teilt eure Gedanken zur Abschaltung in den Kommentaren!
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Zusammenfassung
- Gmail beendet im Januar 2027 den Mail-Versand über externe Anbieter
- Das Senden und Empfangen von Drittanbieter-Adressen fällt im Web weg
- Auch die Gmailify-Funktion und der POP-Abruf werden bald eingestellt
- Neukunden können die betroffenen Optionen ab sofort nicht mehr nutzen
- Kostenpflichtige Workspace-Konten sind von den Änderungen ausgenommen
- Als Alternative bieten sich lokale Mail-Clients wie Thunderbird an
Siehe auch:
- Exchange Online: Dumme E-Mail-Panne schickt zu viel in Quarantäne
- Apple behebt "Meine E-Mail-Adresse verbergen"-Sicherheitsproblem
- E-Mail-Rückruf: Microsoft ermöglicht Recall außerhalb der eigenen Firma
- Outlook-Update: Smartes E-Mail-Management kommt für alle Nutzer
- Gmail: Endlich dürfen deutsche User ihre Mail-Adresse ändern - So gehts
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