Jetzt sehr peinlich: Samsung geht gegen Galaxy Fold-Teardown vor

Smartphone, Samsung, Samsung Galaxy, faltbar, Faltbares Smartphone, Faltbares Display, Samsung Galaxy Fold Bildquelle: Samsung
Barbra Streisand hat ein Telefon. Dieses Smartphone hat Barbra aber ziemlich verpfuscht und das ist ihr jetzt ziemlich peinlich. Also denkt sie sich, dass keiner davon wissen sollte und lässt nichts unversucht, um Berichte darüber zu verhindern. Der Effekt: Alle berichten erst recht darüber. Ach Babsi, du solltest es besser wissen. Welches Smartphone Barbra Streisand hat wissen wir nicht und natürlich hat die Schauspielerin und Sängerin rein gar nichts mit dem Samsung Galaxy Fold zu tun. Wir spielen damit lediglich auf den mittlerweile berühmt-berüchtigten Streisand-Effekt an, der besagt, dass bewusstes und erzwungenes Unter-den-Teppich-kehren zumeist das Gegenteil bewirkt.

Was ist also passiert? Samsung hat vor kurzem die Einführung seines "faltbaren" Smartphones Galaxy Fold ziemlich vermasselt. Denn die OLED-Displays des Geräts gaben bei Testern innerhalb kürzester Zeit den Geist auf, der koreanische Hersteller musste den weltweiten Start des Geräts deshalb vorerst abblasen. Samsung Galaxy FoldiFixit hat die Problem-Öffnung gefunden und zeigte diese auch

Design-Macke

Den Grund für die Lemming-hafte Defektanfälligkeit des Displays haben die Reparatur-Experten von iFixit recht schnell herausgefunden: An der Stelle, wo das Display gefaltet wird, hat das Fold nämlich seitlich eine kleine Öffnung, die das Eindringen von Staub und ähnlichen Partikeln ermöglicht. Dabei spielt eine wesentliche Rolle, dass die OLED-Technologie extrem sensibel auf solche Verschmutzungen reagiert, was für die Defekte verantwortlich ist.

Der Bericht von iFixit ist für Samsung ziemlich peinlich und nun hat man die Seite gezwungen, den dazugehörigen Teardown zu entfernen. In der Regel ist das schwer bis unmöglich, da iFixit die Geräte, die man zerlegt, selbst kauft. Im Fall des Galaxy Fold hat man das Testmuster aber von einem nicht näher bekannten Partner bekommen. Und auf diesen Partner hat der Hersteller nach Veröffentlichung des Teardowns Druck ausgeübt, was dazu geführt hat, dass nun auch iFixit nachgegeben hat.

In einem Blogbeitrag schreibt iFixit, dass man dazu eigentlich nicht verpflichtet sei (rechtlich oder ähnliches), aber aus Respekt für diesen Partner dem nachkommt. Es ist nicht klar, wie viel Druck Samsung hier ausgeübt hat, den Geist wird man aber auf diese Weise sicherlich nicht wieder in die Flasche bekommen. Das hätte man auch von Frau Streisand lernen können.

Siehe auch: Etwas peinlich - Warum das Display des Galaxy Fold so leicht kaputt geht


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2019-04-26T10:06:00+02:00
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