Sparkassen arbeiten auf eigene bundesweite Online-Bank hin
Die Sparkassen wollen möglichst online aufrüsten. Denn die traditionellen Geldhäuser spüren die zunehmende Konkurrenz der Direktbanken, die ihnen vor allem die junge Kundschaft abspenstig machen. Bisher versuchen nur zwei regionale Gliederungen mit eigenen Tochtergesellschaften dagegenzuhalten.
Direktbanken wie ING, Comdirect und N26 schaffen es in der letzten Zeit verstärkt, den klassischen Sparkassen das Leben schwer zu machen. Darauf zu reagieren ist allerdings nicht trivial, da die Sparkassen eben regional gegliedert und formal eigenständige Institutionen sind. Trotzdem keimt bei vielen Vorständen der jeweiligen Einzelteile, dass man eine überregionale Online-Tochter gründen könnte, die von allen Gliederungen mitgetragen wird, berichtete das Handelsblatt.
"Eine Onlinebank mag der Idee der Sparkassen von vor 200 Jahren widersprechen, aber die Welt hat sich verändert", zitiert das Magazin den Bundesobmann der deutschen Sparkassen, Walter Strohmaier. Auch ein anderer Funktionär springt dem bei und stellt klar, dass man mit dem traditionellen Geschäftsmodell bestimmte Kundengruppen einfach nicht mehr erreichen kann.
Eine bundesweit einheitliche Sparkassen-Onlinebank würde hingegen für ordentlich Wirbel sorgen und die Karten neu mischen. Denn bundesweit gibt es rund 400 einzelne Sparkassen, die jeweils tief in ihren Regionen verwurzelt sind und einen sehr engen Kontakt zu den Verbrauchern haben. Wenn diese nun gemeinsam beginnen, Marketing für eine gemeinsame Direktbank zu machen, könnte da wohl kaum ein Konkurrent mithalten.
Siehe auch: Sparkasse startet Echtzeit-Überweisungen: Alle Fragen und Antworten
"Eine Onlinebank mag der Idee der Sparkassen von vor 200 Jahren widersprechen, aber die Welt hat sich verändert", zitiert das Magazin den Bundesobmann der deutschen Sparkassen, Walter Strohmaier. Auch ein anderer Funktionär springt dem bei und stellt klar, dass man mit dem traditionellen Geschäftsmodell bestimmte Kundengruppen einfach nicht mehr erreichen kann.
Geballte Marketingmacht
"Wir müssen irgendwann etwas gegen die ING stellen", wird ein Dritter zitiert. Bisher versuchten die bayerische Landesbank mit der DKB und die Frankfurter Sparkasse mit der 1822direkt in dem Markt aktiv zu werden. Insbesondere überregional hat das aber seine Grenzen, da die beiden Direktbanken zu dicht an ihre regionalen Mütter angebunden sind.Eine bundesweit einheitliche Sparkassen-Onlinebank würde hingegen für ordentlich Wirbel sorgen und die Karten neu mischen. Denn bundesweit gibt es rund 400 einzelne Sparkassen, die jeweils tief in ihren Regionen verwurzelt sind und einen sehr engen Kontakt zu den Verbrauchern haben. Wenn diese nun gemeinsam beginnen, Marketing für eine gemeinsame Direktbank zu machen, könnte da wohl kaum ein Konkurrent mithalten.
Siehe auch: Sparkasse startet Echtzeit-Überweisungen: Alle Fragen und Antworten
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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