Sparkasse: Wer mobil per App bezahlen will, muss mit Gebühr rechnen
Mobiles Bezahlen ist in Deutschland ein Thema, das nach wie vor mit großer Skepsis betrachtet wird. Zuletzt hat Google Pay seinen Dienst aufgenommen, doch die Anzahl der Banken, die diese Lösung unterstützen, ist sehr übersichtlich. Alternativen sind rar, eine davon bieten die Sparkassen an. Doch in einigen Fällen wird dem Kunden der Umstieg nicht versüßt, sondern durch Gebühren erschwert.
Nur Bares ist Wahres. Dieser Spruch prägt das deutsche Bezahl- und Bankenwesen bis heute. Denn Kreditkarten werden immer noch mit viel Argwohn betrachtet, ganz ohne Bargeld kommt man auch in Großstädten nicht aus. Beim Bezahlen mit dem Smartphone hinkt Deutschland meilenweit hinterher, auch wenn hier zuletzt durch den erwähnten Start von Google Pay etwas Bewegung in die Sache gekommen ist.
Das Blog MobiFlip berichtet, dass die Sparkasse seit kurzem im Google Play Store eine App zum mobilen Bezahlen anbietet. Doch das bargeldlose Bezahlen per Smartphone kann unter Umständen teuer kommen. Denn einige Sparkassen stellen ihren Kunden die digitale Karte in Rechnung. Dabei handelt es sich wohlgemerkt nicht um ein Vermögen, nämlich 25 bis 50 Cent pro Monat. Infografik: Hier kann mit Google Pay bezahlt werden
MobiFlip merkt an, dass das natürlich keine Unsummen sind, vermutet aber, dass hier womöglich die Basis für spätere Preiserhöhungen geschaffen wird. Einen offiziellen Kommentar gibt es dazu bisher nicht. Derzeit ist auch unklar, wie viele Sparkassen eine Zusatzgebühr verlangen. Denn Sparkassen sind nicht streng miteinander verbunden, sondern haben, was die Preise betrifft, weitgehend Autonomie.
Mehr zum Deutschland-Start von Google Pay:
Das Blog MobiFlip berichtet, dass die Sparkasse seit kurzem im Google Play Store eine App zum mobilen Bezahlen anbietet. Doch das bargeldlose Bezahlen per Smartphone kann unter Umständen teuer kommen. Denn einige Sparkassen stellen ihren Kunden die digitale Karte in Rechnung. Dabei handelt es sich wohlgemerkt nicht um ein Vermögen, nämlich 25 bis 50 Cent pro Monat. Infografik: Hier kann mit Google Pay bezahlt werden
MobiFlip merkt an, dass das natürlich keine Unsummen sind, vermutet aber, dass hier womöglich die Basis für spätere Preiserhöhungen geschaffen wird. Einen offiziellen Kommentar gibt es dazu bisher nicht. Derzeit ist auch unklar, wie viele Sparkassen eine Zusatzgebühr verlangen. Denn Sparkassen sind nicht streng miteinander verbunden, sondern haben, was die Preise betrifft, weitgehend Autonomie.
Schlechte "Werbung"
Kritiker verweisen aber darauf, dass das auch aus PR-Sicht alles andere als eine clevere Entscheidung ist. Denn auch nur eine kleine Gebühr ist eine Gebühr, die Menschen von der Nutzung abhalten könnte. Dem Thema bargeldloses Bezahlen hilft das auf jeden Fall nicht weiter.Mehr zum Deutschland-Start von Google Pay:
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