Bigott: Trump-Clan nutzt für Regierungsgeschäfte auch mal WhatsApp
Der jüngste Bericht des Kontrollausschusses des US-Parlaments wirft einmal mehr ein Licht auf die Bigotterie, mit der das Team um US-Präsident Donald Trump in der Praxis agiert. Demnach haben sowohl Trumps Tochter als auch der Schwiegersohn für die offizielle Kommunikation von Regierungsangelegenheiten auf Facebooks WhatsApp-Messenger zurückgegriffen.
Ivanka Trump und Jared Kushner werden im Weißen Haus offiziell als Berater des US-Präsidenten geführt. Als solche müssten sie von Gesetz wegen eigentlich stets, wenn sie im Rahmen ihrer Aufgabe kommunizieren, auf Dienste zurückgreifen, die von den offiziellen Stellen bereitgestellt werden. Das hat im Wesentlichen zwei Gründe: Einmal dient es natürlich der Sicherheit, um sensible Inhalte vor Spionage zu schützen, andererseits aber auch der Transparenz gegenüber den demokratischen Kontrollorganen.
Nun aber hat Elijah E. Cummings, der Leiter des House Committee on Oversight and Reform, was das wichtigste Kontrollorgan des Parlaments gegenüber der Regierung ist, einen Bericht vorgelegt, wonach die beiden nicht nur ihre privaten E-Mail-Accounts nutzten, um im Rahmen ihrer offiziellen Aufgaben zu kommunizieren. Die beiden hätten demnach auch immer wieder auf den WhatsApp-Messenger zurückgegriffen. Das geht aus einem Bericht der New York Times hervor.
Welche Folgen das haben wird, ist aktuell noch unklar. Theoretisch könnte es aufgrund der Rechtsverstöße durchaus Sanktionen geben, diese werden allerdings kaum größeres Ausmaß annehmen. Der Bericht zeigt aber klar, wie bigott das Verhalten der Trump-Vertrauten ist. Immerhin hat das Team des US-Präsidenten im Wahlkampf noch eine Haftstrafe für die Gegenkandidatin Hillary Clinton verlangt, weil diese als Ministerin ebenfalls E-Mails über ihren privaten Server geschickt hatte.
Siehe auch: Trumps Mauer würde direkt durch den neuen SpaceX-Startplatz laufen
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Nun aber hat Elijah E. Cummings, der Leiter des House Committee on Oversight and Reform, was das wichtigste Kontrollorgan des Parlaments gegenüber der Regierung ist, einen Bericht vorgelegt, wonach die beiden nicht nur ihre privaten E-Mail-Accounts nutzten, um im Rahmen ihrer offiziellen Aufgaben zu kommunizieren. Die beiden hätten demnach auch immer wieder auf den WhatsApp-Messenger zurückgegriffen. Das geht aus einem Bericht der New York Times hervor.
Folgen sind unwahrscheinlich
Dies sei letztlich das Ergebnis einer Untersuchung des Kommunikations-Verhaltens verschiedener Mitglieder des Stabes rund um den aktuellen US-Präsidenten. Entsprechende Informationen seien dabei auch vom Anwalt der beiden bereitgestellt worden. Dieser lieferte letztlich aber nur einige unverfängliche Screenshots und es lässt sich nicht abschließend sagen, welche Inhalte genau über WhatsApp verschickt wurden. Fest steht aber, dass auch Kontakte ins Ausland von Kushner über den Messenger gepflegt wurden.Welche Folgen das haben wird, ist aktuell noch unklar. Theoretisch könnte es aufgrund der Rechtsverstöße durchaus Sanktionen geben, diese werden allerdings kaum größeres Ausmaß annehmen. Der Bericht zeigt aber klar, wie bigott das Verhalten der Trump-Vertrauten ist. Immerhin hat das Team des US-Präsidenten im Wahlkampf noch eine Haftstrafe für die Gegenkandidatin Hillary Clinton verlangt, weil diese als Ministerin ebenfalls E-Mails über ihren privaten Server geschickt hatte.
Siehe auch: Trumps Mauer würde direkt durch den neuen SpaceX-Startplatz laufen
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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