Donald Trump wünscht sich 5G, 6G und mehr so schnell wie möglich
US-Präsident Donald Trump ist offenbar großer Fan von Mobilfunktechnologien der nächsten Generation - oder der darauffolgenden Generation. Per Twitter verkündete er, dass man 5G- und sogar 6G-Mobilfunk so schnell wie möglich in den Vereinigten Staaten einführen müsse.
Gleichzeitig beschwor er den Wettbewerb, während seine Regierung gleichzeitig erneut gegen den chinesischen Netzausrüster Huawei trommelt. Trump erklärte über den Mikroblogging-Dienst Twitter, dass 5G- und 6G-Technologie in den USA "so schnell wie möglich" Einzug halten müsse. Sie sei "erheblich leistungsfähiger, schneller und smarter als der aktuelle Standard", hieß es weiter.
Er forderte außerdem, dass US-Firmen ihre Bemühungen verstärken müssten, um nicht zurückgelassen zu werden. Es gebe keine Gründe, weshalb man bei etwas, das so offensichtlich die Zukunft darstellt, hinterherhinken müsse. Er wünsche sich, dass die USA "durch Wettbewerb gewinnen" würde und nicht, indem man aktuell fortgeschrittene Technologien aussperre, so Trump.
Seine Kritiker halten dem US-Präsidenten nun vor, dass er durch die Erwähnung von "6G" einmal mehr wenig technologisches Verständnis bewiesen habe. Hintergrund sei der Umstand, dass die auf das aktuell stark im Fokus stehende 5G folgende Mobilfunkgeneration wohl noch rund zehn Jahre auf sich warten lassen werde, hieß es von einigen Kommentatoren.
Auch die Betonung der Wichtigkeit des Wettbewerbs stieß teilweise auf Verwunderung, schließlich hat der Trump nahestehende Secretary of State Mike Pompeo erst gestern wieder ausdrücklich eine Warnung vor der Verwendung von 5G-Technik des chinesischen Herstellers Huawei ausgesprochen. Er wiederholte seine Drohung, laut der Länder, die auf Huawei-Produkte setzen, um die neue Mobilfunktechnik einzuführen, Probleme im Umgang mit den USA bekommen würden.
Huawei steht als weltgrößter Anbieter von Mobilfunk-Hardware seit mehr als einem Jahr im Kreuzfeuer amerikanischer Beschuldigungen, laut denen die Netzwerkinfrastruktur-Erzeugnisse des Unternehmens von der chinesischen Regierung zu Spionagezwecken missbraucht werden könnten. Der Konzern hat darauf mit der Offenlegung von Code und der Veröffentlichung diverser Gutachten von Sicherheitsexperten reagiert, laut denen kein erhöhtes Risiko besteht. Beweise lieferten die USA für ihre Behauptungen bisher keine. Man will aber auch auf dem Mobile World Congress 2019 wieder agressiv Lobbyarbeit betreiben, um seine Partner von der Nutzung von Huawei-Technik abzuhalten.
Siehe auch:
Er forderte außerdem, dass US-Firmen ihre Bemühungen verstärken müssten, um nicht zurückgelassen zu werden. Es gebe keine Gründe, weshalb man bei etwas, das so offensichtlich die Zukunft darstellt, hinterherhinken müsse. Er wünsche sich, dass die USA "durch Wettbewerb gewinnen" würde und nicht, indem man aktuell fortgeschrittene Technologien aussperre, so Trump.
Seine Kritiker halten dem US-Präsidenten nun vor, dass er durch die Erwähnung von "6G" einmal mehr wenig technologisches Verständnis bewiesen habe. Hintergrund sei der Umstand, dass die auf das aktuell stark im Fokus stehende 5G folgende Mobilfunkgeneration wohl noch rund zehn Jahre auf sich warten lassen werde, hieß es von einigen Kommentatoren.
Auch die Betonung der Wichtigkeit des Wettbewerbs stieß teilweise auf Verwunderung, schließlich hat der Trump nahestehende Secretary of State Mike Pompeo erst gestern wieder ausdrücklich eine Warnung vor der Verwendung von 5G-Technik des chinesischen Herstellers Huawei ausgesprochen. Er wiederholte seine Drohung, laut der Länder, die auf Huawei-Produkte setzen, um die neue Mobilfunktechnik einzuführen, Probleme im Umgang mit den USA bekommen würden.
Huawei steht als weltgrößter Anbieter von Mobilfunk-Hardware seit mehr als einem Jahr im Kreuzfeuer amerikanischer Beschuldigungen, laut denen die Netzwerkinfrastruktur-Erzeugnisse des Unternehmens von der chinesischen Regierung zu Spionagezwecken missbraucht werden könnten. Der Konzern hat darauf mit der Offenlegung von Code und der Veröffentlichung diverser Gutachten von Sicherheitsexperten reagiert, laut denen kein erhöhtes Risiko besteht. Beweise lieferten die USA für ihre Behauptungen bisher keine. Man will aber auch auf dem Mobile World Congress 2019 wieder agressiv Lobbyarbeit betreiben, um seine Partner von der Nutzung von Huawei-Technik abzuhalten.
Siehe auch:
- Huawei-Debatte: CDU-Mann hält auch Cisco-Technik für ein Problem
- US-Botschafter droht: Wer Huawei-Technik nutzt, bekommt Ärger
- Bundesregierung verbannt Huawei nicht aus dem kommenden 5G-Netz
- Huawei-Technik in 5G-Netzen: Merkel fordert Garantie gegen Spionage
- 5G erst Jahre später: Deutsche Telekom warnt laut vor Huawei-Verbot
- BSI hat keine Bedenken oder gar Beweise im "Spionagefall Huawei"
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