Tesla: Wechsel zu Chromium angekündigt, Infotainment-System gehackt
Inzwischen ist die Browser-Engine Chromium auf zahlreichen Plattformen zu finden. Microsoft arbeitet derzeit daran, die Basis des Edge-Browsers zu ersetzen. Jetzt hat der Elektroauto-Hersteller Tesla angekündigt, den internen Browser des Infotainment-Systems ebenfalls umzustellen.
Bislang war der Browser in den Tesla-Autos als langsam bekannt. In einigen Tests soll es bis zu 40 Sekunden gedauert haben, bis die Seite des Herstellers aufgerufen werden konnte. Nachdem sich ein Nutzer auf Twitter über diesen Umstand beschwerte, hat CEO Elon Musk verkündet, dass die Browser-Engine momentan auf Chromium umgestellt wird. Weitere Details sind hingegen noch nicht bekannt. Es bleibt zunächst unklar, zu welchem Zeitpunkt die neue Version veröffentlicht wird und ob weitere Änderungen vorgenommen wurden.
Es war lediglich erforderlich, eine vorbereitete Internetseite mit dem Browser aufzurufen. Neben drei Punkten für den Wettbewerb konnte sich das Hacker-Team ein Preisgeld von 35.000 Dollar sowie den gehackten Tesla zur Mitnahme nach Hause sichern.
Selbstverständlich sind die Teilnehmer des Wettbewerbs dazu verpflichtet, sämtliche Details ihrer Attacken offenzulegen und an den Hersteller zu übermitteln. Der Elektroauto-Konzern hat somit die Möglichkeit, die Schwachstelle vor einem öffentlichen Rollout zu schließen.
Pwn2Own: Tesla Model 3 gehackt
In dieser Woche hat der berühmte Hacker-Wettbewerb Pwn2Own stattgefunden. Mitte Januar wurde bekannt, dass Tesla dort sein Model 3 als Übungsobjekt zur Verfügung stellt. Das Team Fluoroacetate hat es tatsächlich geschafft, das Infotainment-System des Elektroautos zu knacken. Die Software basiert bereits auf der quelloffenen Chromium-Engine. Um das System zu übernehmen, wurde ein Fehler im JIT-Compiler ausgenutzt.Es war lediglich erforderlich, eine vorbereitete Internetseite mit dem Browser aufzurufen. Neben drei Punkten für den Wettbewerb konnte sich das Hacker-Team ein Preisgeld von 35.000 Dollar sowie den gehackten Tesla zur Mitnahme nach Hause sichern.
Selbstverständlich sind die Teilnehmer des Wettbewerbs dazu verpflichtet, sämtliche Details ihrer Attacken offenzulegen und an den Hersteller zu übermitteln. Der Elektroauto-Konzern hat somit die Möglichkeit, die Schwachstelle vor einem öffentlichen Rollout zu schließen.
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