BSOD-Bug: Windows 10 Version 1803 mit Problemen nach Patch-Day

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Microsoft hat bestätigt, dass es mit dem jüngst veröffentlichten Update für Windows 10 Version 1803 aka Windows 10 April 2018 Update ein Problem mit Schriften gibt. Laut einem Nachtrag in der Knowledge Base kann es unerwartet zu Blue Screens of Death kommen, eine Abhilfe gibt es aktuell nicht, außer den Verursacher zu deaktivieren. Das berichtet das Online-Magazin Softpedia. Microsoft hatte am Dienstag wie üblich nach dem eigentlichen Patch-Day die sogenannten C-Updates herausgegeben, die weitere Fehlerbehebungen bringen. Mit dieser Aktualisierung gibt es jetzt ein Problem für das Windows 10 April Update, also für die Windows 10 Version 1803. Mit eben dieser Version sind allerdings bei weitem die meisten Windows 10-Nutzer unterwegs.

Nachtrag: Der Software-Riese hat bestätigt, dass das gleiche Problem in den anderen am 19. März veröffentlichten kumulativen Updates besteht, also auch für das Windows 10 Fall Creators Update (Version 1709) und das Windows 10 Creators Update (Version 1703).


End-User Defined Characters

Die Liste der bekannten Fehler ist seit einigen Ausgaben schon lang, nun kommt ein BSOD-Bug hinzu. Es geht dabei um ein Problem, welches zu unerwarteten Abstürzen führen kann oder das System gleich ganz vom Starten abhält, wenn der Anwender Schriftarten über die sogenannten benutzerdefinierten Schriftzeichen (EUDC, End-User Defined Characters) nutzt. Laut Microsoft kommt das außerhalb der Region Asien wohl selten vor.

In der Knowledge Base findet man nun zu dem Update KB4489894 einen entsprechenden Vermerk.

Da heißt es:

  • Wenn Sie pro Schriftart benutzerdefinierte Schriftzeichen (EUDC) aktivieren, wird das System nicht mehr funktionieren und beim Start ein blauer Bildschirm angezeigt. Dies ist im nicht-asiatischen Raum nicht üblich.
  • Um dieses Problem zu vermeiden, aktivieren Sie EUDC nicht pro Schriftart.
  • Microsoft arbeitet an einer Lösung und wird in einer kommenden Version ein Update veröffentlichen.

Das nächste reguläre Update kommt erst am 9. April, dem nächsten Patch-Day. Ob Microsoft den Fehler vorab beheben wird, ist ungewiss.

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