Windows 10 19H1: Build 18362 mutiert zum "Release Candidate"

Windows 10, Desktop, Startmenü, Windows Insider Preview, Windows 10 19H1, Windows 10 Build 18305 Bildquelle: Microsoft
Die Windows 10 Build 18362 erschien bereits vor einigen Tagen im sogenannten "Fast Ring", doch jetzt ist sie innerhalb kürzester Zeit auch schon im "Slow Ring" verfügbar. Damit wird die neue Vorabversion praktisch zum "Release Candidate" für das kommende größere Update für Windows 10. Microsoft hat heute seinen Blog-Eintrag zur Windows 10 19H1 Build 18362 aktualisiert und mitgeteilt, dass ab sofort auch die Tester aus dem "Slow Ring" mit dieser Vorabversion versorgt werden. Normalerweise dauert es erheblich länger, bis eine Build auch im "Slow Ring" landet. Dies allein ist zwar eigentlich nicht ungewöhnlich, doch ging es zuletzt doch sehr schnell mit der Bereitstellung neuer Preview-Builds von Windows 10 Version 19H1.

Zusammen mit dem Umstand, dass Microsoft nur einen Tag zuvor die Build 18361 veröffentlicht hatte, dürfte die so schnell erfolgte Verfügbarkeit der neuen Vorabversion für die Tester aus dem "Slow Ring" ein eindeutiges Zeichen dafür sein, dass es sich praktisch um einen "Release Candidate" für die finale Ausgabe von Windows 10 19H1 handelt - selbst wenn Microsoft diesen Begriff seit Jahren nicht mehr verwendet.

Im Grunde bestätigt Microsofts schnelle Veröffentlichung der neuen Vorabversion im "Slow Ring", dass man die Arbeit an Windows 10 19H1 praktisch abgeschlossen hat und nun nur noch damit beschäftigt ist, ein gewisses Qualitätsniveau zu erreichen. Build 18362 ist somit praktisch fertig und hat abgesehen von einer sehr kurzen Liste kleinerer Macken wohl kaum noch bemerkenswerte Fehler, die vor einer möglichen Veröffentlichung zu beseitigen wären.

Ähnlich sieht es auch US-Journalist und Windows-Spezialist Paul Thurrott, der ebenfalls davon ausgeht, dass Windows 10 Version 1903 somit die Phase erreicht hat, in der man vor einigen Jahren noch von einem "Release Candidate" sprach. Im Grunde ist die Version also praktisch schon ein erster Kandidat für den (früher mal so genannten) Release To Manufacturing (RTM).

Heutzutage verbittet sich Microsoft derartige Begriffe zwar, schließlich ist Windows heute ein "Service", doch im Grunde läuft die Entwicklung noch immer sehr ähnlich. In Kürze, also innerhalb der nächsten Tage bzw. wenigen Wochen dürfte dann auch die "generelle Verfügbarkeit" folgen, ab der Microsoft mit der Auslieferung an alle Tester beginnt.

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