Tesla-Aktionäre verklagen Elon Musk, jetzt soll er aufhören zu twittern
Zusätzlich zur Klage der US-Börsenaufsicht SEC wegen möglicher Marktbeeinflussung muss sich Elon Musk jetzt auch in einem zweiten Verfahren vor Gericht verantworten. Dieses Mal will eine Anlegergemeinschaft erreichen, dass der Tesla-Gründer nicht mehr weiter twittern darf - und dass er ihnen einen Schadensersatz zahlt.
Infografik: Elon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung
Schadensersatz für entgangenen Gewinne durch die unkontrollierte Informationsflut von Elon Musk bei Twitter hat jetzt ein Pensionsfond in den USA eingeklagt. Die Klage richtet sich laut dem Online-Magazin Bloomberg direkt gegen Firmen-Gründer Elon Musk. Musk hatte vor kurzem zum Start des Model 3 in Europa via Twitter über Produktionszahlen seiner Werke und deren Zielvorgaben informiert. Das allerdings verstieß aufgrund der möglichen Brisanz der Details für Investoren gegen eine Auflage der US-Börsenaufsicht SEC, die Musk daraufhin ermahnte und die Verletzung der Gerichtsauflagen zum zuständigen Richter meldete (wir berichteten).
Musk hatte geschrieben, dass Tesla in diesem Jahr rund 500.000 Autos bauen werde. Später hatte Musk das dann aber noch einmal relativiert und gemeldet, dass Teslas Auslieferungsziel für 2019 400.000 Einheiten seien, wie man es bisher angekündigt hatte, und dass man vor habe, das Ziel zu erreichen. Diese Zahlen hatte das Unternehmen zuvor auch an seine Investoren weitergegeben.
Wie teuer die neue Klage nun für Tesla und Musk werden kann, ist noch unbekannt. Bisher kosteten Tweets wie diese das Unternehmen schon mehr als 40 Millionen Dollar an Strafen, zudem musste Elon Musk als Chairman von Tesla zurücktreten.
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Infografik: Elon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung
Schadensersatz für entgangenen Gewinne durch die unkontrollierte Informationsflut von Elon Musk bei Twitter hat jetzt ein Pensionsfond in den USA eingeklagt. Die Klage richtet sich laut dem Online-Magazin Bloomberg direkt gegen Firmen-Gründer Elon Musk. Musk hatte vor kurzem zum Start des Model 3 in Europa via Twitter über Produktionszahlen seiner Werke und deren Zielvorgaben informiert. Das allerdings verstieß aufgrund der möglichen Brisanz der Details für Investoren gegen eine Auflage der US-Börsenaufsicht SEC, die Musk daraufhin ermahnte und die Verletzung der Gerichtsauflagen zum zuständigen Richter meldete (wir berichteten).
Musk wird ein unkontrollierbarer Gebrauch von Twitter vorgeworfen
Nun klagt die Kanzlei Grant & Eisenhofer im US-Bundesstaat Delaware im Auftrag eines großen Pensionsfonds zusätzlich gegen Musk. Man verlangt dabei vor Gericht ausdrücklich, Elon Musk den "unkontrollierbaren Gebrauch von Twitter" zu untersagen, wenn er keine privaten Äußerungen tätigen will, sondern dabei auf eine seiner Unternehmen Einfluss nehmen könnte.Es geht um Produktionszahlen
Es geht damit jetzt in einem zweiten Gerichtsverfahren um einen Tweet, den Musk am 19. Februar über die Produktionszahlen von Tesla getätigt hatte.Musk hatte geschrieben, dass Tesla in diesem Jahr rund 500.000 Autos bauen werde. Später hatte Musk das dann aber noch einmal relativiert und gemeldet, dass Teslas Auslieferungsziel für 2019 400.000 Einheiten seien, wie man es bisher angekündigt hatte, und dass man vor habe, das Ziel zu erreichen. Diese Zahlen hatte das Unternehmen zuvor auch an seine Investoren weitergegeben.
Wie teuer die neue Klage nun für Tesla und Musk werden kann, ist noch unbekannt. Bisher kosteten Tweets wie diese das Unternehmen schon mehr als 40 Millionen Dollar an Strafen, zudem musste Elon Musk als Chairman von Tesla zurücktreten.
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Teslas Aktienkurs unter Elon
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