Elon Musks "Pedo Guy"-Tweet war mehr als "imaginäre Beleidigung"
Tesla-Tausendsassa und SpaceX-Überflieger Elon Musk ist zweifellos eine der faszinierendsten Persönlichkeiten unserer Zeit. Das gilt allerdings nicht nur im Positiven, sondern auch im Negativen. Denn der 47-Jährige twittert sich gerne immer wieder um Kopf und Kragen. Das hat nun diverse rechtliche Folgen.
Mit der US-amerikanischen Börsenaufsicht hat sich Musk erst vor kurzem geeinigt: Der Tesla-Chef hat sich bereit erklärt, nur noch in Absprache mit seinen Anwälten über alle Themen, die den Tesla-Kurs beeinflussen könnten, zu twittern. Vermutlich wäre es aber eine gute Idee, den Kurznachrichtendienst generell nur noch im Beisein von Beratern zu nutzen.
Denn in einem anderen Fall drohen ihm Konsequenzen, genauer gesagt geht es um die Klage des britischen Höhlentauchers Vernon Unsworth. Diesen hatte Musk als "Pedo Guy" bezeichnet, nachdem Unsworth sich kritisch über die Rettungskapsel zur Bergung der vor knapp einem Jahr in einer Höhle in Thailand eingeschlossenen Jugendlichen geäußert hat. Infografik: Elon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung
Beweise hatte Musk damals dafür aber keine, woraufhin Unsworth ihn wegen Verleumdung verklagt hat. Beweise hat er bis heute nicht. Deshalb argumentierten Musks Anwälte, dass dies nur eine "imaginäre Beleidigung" gewesen sei und baten den zuständigen Bundesrichter in Los Angeles, die Klage abzuweisen. Doch der Richter lehnte das laut Bloomberg ab und sah in der Formulierung "Pedo Guy" sehr wohl eine der Klage würdige Formulierung. Das bedeutet allerdings noch keine Verurteilung, die Verhandlung dazu steht noch aus.
Denn in einem anderen Fall drohen ihm Konsequenzen, genauer gesagt geht es um die Klage des britischen Höhlentauchers Vernon Unsworth. Diesen hatte Musk als "Pedo Guy" bezeichnet, nachdem Unsworth sich kritisch über die Rettungskapsel zur Bergung der vor knapp einem Jahr in einer Höhle in Thailand eingeschlossenen Jugendlichen geäußert hat. Infografik: Elon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung
"PR-Stunt"
Musk war so von der von Tesla-Ingenieuren entwickelten Kapsel überzeugt, dass er äußerst dünnhäutig reagiert hat als diese als nicht geeignet bezeichnet wurde. Laut Unsworth sei das Mini-U-Boot nämlich ein "PR-Stunt" gewesen, den er sich "sonst wohin stecken" könne. Musk revanchierte sich, indem er den in Thailand lebenden Briten mit Pädophilie in Zusammenhang gebracht hat.Beweise hatte Musk damals dafür aber keine, woraufhin Unsworth ihn wegen Verleumdung verklagt hat. Beweise hat er bis heute nicht. Deshalb argumentierten Musks Anwälte, dass dies nur eine "imaginäre Beleidigung" gewesen sei und baten den zuständigen Bundesrichter in Los Angeles, die Klage abzuweisen. Doch der Richter lehnte das laut Bloomberg ab und sah in der Formulierung "Pedo Guy" sehr wohl eine der Klage würdige Formulierung. Das bedeutet allerdings noch keine Verurteilung, die Verhandlung dazu steht noch aus.
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Teslas Aktienkurs unter Elon
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