Post testet mit Erfolg: Zustell-Roboter folgt dem Boten auf dem Fuße

Die Deutsche Post hat nach eigenen Angaben die Tests von Robotern, die die Zustellung von Sendungen unterstützen sollen, erfolgreich beendet. Durch einen nun wohl kommenden breiteren Einsatz der Systeme sollen Postboten allerdings nicht um ihren Job bangen müssen - denn die PostBOTs sollen die Briefträger begleiten und nicht ersetzen.
Roboter, Deutsche Post, Postbot
Deutsche Post

Postbot
Ein wenig erinnert das Konzept an eine gewisse magische Truhe von Pratchets Scheibenwelt: Der Post-Roboter soll eine ganze Menge auszutragender Sendungen transportieren und dem Zusteller auf seinem Weg durch eine Stadt ständig auf den Fernsen bleiben. Dieser muss also nicht mehr selbst viele Kilogramm Papier durch die Gegend schieben, sondern sich jeweils nur das aus dem Roboter herausnehmen, was er gleich darauf in den Briefkasten stecken möchte.

In den letzten sechs Wochen hat die Post das Fahrzeug im hessischen Bad Hersfeld getestet. Die Probephase wurde nun abgeschlossen - mit einem aus Sicht des Unternehmens sehr positiven Ergebnis, berichtete die Nachrichtenagentur DPA. Sowohl hinsichtlich der Zuverlässigkeit als auch der Sicherheit sind die Erwartungen demnach erfüllt worden.

Entlastung beim Transport

Laut der Post geht es darum, die Mitarbeiter durch die Systeme stärker zu entlasten. Denn das Unternehmen hatte in den zurückliegenden Jahren die Zustellbereiche vielfach vergößert und die Postboten hatten entsprechend mehr Sendungen in höherer Arbeitsgeschwindigkeit zu transportieren. Der PostBOT kann dem Zusteller nun bis zu 150 Kilogramm Briefe und anderes hinterhertragen und rollt dabei autonom über Bürgersteige und Bordsteine.

Größer angelegte Feldversuche sind derweil in Japan angelaufen. Dort kann man einen größeren Betrieb testen - denn die Gesellschaft sei neuen Technologien gegenüber deutlich offener eingestellt, als dies hierzulande zuweilen der Fall ist. Und das Design der Städte ist den hiesigen Bedingungen recht ähnlich.
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