Die Post rüstet ab: Paketkästen werden eingestellt, PostBot kommt nicht

Die Deutsche Post hat in der letzten Zeit verschiedene neue Ideen getestet, mit denen insbesondere die Paketzustellung verbessert werden sollte. Inzwischen sind diese im Wesentlichen gescheitert. Die Paketkästen für private Häuser werden deshalb ... mehr... Paket, Post, DHL, Paketkasten Bildquelle: DHL Paket, Post, DHL, Paketkasten Paket, Post, DHL, Paketkasten DHL

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das sub sub sub sub ....sub^n unternehmensgeflecht ist halt billiger ;)
 
@slashi: Die ganzen Osteuropäer hauen da richtig auf die Kante,bei 5 € Brutto !
 
@Elek: Zum Glück nur auf die KANTE. ^_^
Wie gut das alles läuft haben ja erst gerade der Kollege "Was heißt, isch treffe mit dem Paket nicht den Balkon? Halt mein Bier!" und der Kollege "900 Pakete kreativ unterbringen? Kein Problem!" gezeigt...
 
@AhnungslosER: Beide Fällen waren meines Wissens nach Hermes. Nicht das ich das einem DHL Subunternehmer das nicht auch zutrauen würde - ich sage es nur der Vollständigheit halber. Die ganze Paketbranche in Deutschland mit prekärer Beschäftigung ist einfach nur am Arsch.
 
@e-foolution: Ja, das stimmt. Aber die richtigen Schlüsse für die ganze Branche hast du bereits gezogen.
 
@e-foolution: liegt aber nicht nur an den unternehmen, die die subs beschäftigen, sondern auch an den verbrauchern, die jeden scheiss per paket geliefert haben wollen...an dem ganzen warenbeschaffungsprozess ist eher optimierungsbedarf...
 
die postkästen sind schweineteuer und nur die dhl darf sie nutzen.
interessanter wäre es gewesen wenn jeder paktservice diese mit nutzen könnte.
aber nein, da muss man sich zusammensetzen, reden und denken....ein nogo in der chefetage von dhl....
 
@wollev45: Exakt! Das Ding war aufgrund des Preises und der Beschränkung auf DHL von Anfang an eine Totgeburt.
 
@wollev45: DHL hat ein sehr gut funktionierendes System mit den Packstationen. Reden, denken und handeln, wäre also an den lieben Mitbewerbern wie DPD, Hermes, GLS, UPS. Warum sollte DHL sein gut ausgebautes System den "Parasiten" zur Verfügung stellen?
 
@Bjorn_Maurer: Naja, das wäre für den zahlenden Kunden halt ein Mehrwert gewesen, so war das nur eine überteuerte DHL-Insellösung, die zum Scheitern verurteilt war.
 
@Bjorn_Maurer: Ich würde z.b. auch einen monatlichen Obolus zahlen wenn die anderern Zusteller in meine Packstation liefern dürften.
 
@wollev45: Nicht nur in der von DHL.... Ich werd wohl mal ne Mülltonnenbox mit Zahlenschloss und Kamera ausstatten, dürfte das einfachste sein.
 
@wollev45: Das Problem ist hier wieder mal die Haftung. Die DHL legt was versichertes darin ab, dann kommen noch drei andere und machen die Box wieder auf. Was, wenn einer die Box nicht korrekt verschließt oder abends was fehlt. Wer war's dann?
 
Ich bin mir sicher, ein bedeutender Anteil der erfolglosen Paketzustellungen könnten dadurch eliminiert werden, würde man auch abends ausliefern. Da ist wenigstens grundsätzlich jeder zu Hause.

Ich z.B. kann meine Onlinebestellungen arbeitsbedingt NIE persönlich empfangen. Und der Paketbote verliert einen Haufen Zeit damit, die Sachen dann entweder beim Nachbarn abzugeben oder in der nächsten Filiale zu hinterlegen. Käme das Paket aber ab 19-20 Uhr an, könnte ich es direkt empfangen, und alle wären glücklich.
 
@Ayanami: "und alle wären glücklich" Außer dem Paketfahrer, der dann von 8-20 Uhr arbeiten darf...
 
@MrKlein: Dann sollen sie halt erst ab 14 Uhr anfangen? Und falls Du auf die unsäglichen Arbeitszustände der Paketboten anspielst: Damit hast Du Recht, das geht aber an der Diskussion vorbei. Das zu lösen, ist Aufgabe der Politik.
 
@Ayanami: "Dann sollen sie halt erst ab 14 Uhr anfangen?"
klingt schön, dann hat aber DHL mit den ganzen "Vor 12" oder "Vor 10" oder "Morning Lieferungen" ein Problem... dann heißts für die Paketboten wohl weiterhin in der Früh anfangen, dann Mittags 3-4 Stunden Pause machen, dass man Abends weiter arbeiten kann... Und das die Politik hier vollkommen versagt sieht man doch schon seit Jahren, dass hier nichts passiert
 
@MrKlein: Schichtarbeit dürfte das Problem lösen. Die einen machen dann halt die Vormittagslieferungen, die anderen die Nachmittags- und Abendlieferungen und eventuell können so die Fahrzeuge besser ausgelastet werden, so dass weniger benötigt werden.
 
@Link: Wird doch heute schon gemacht. Haben sowohl früh um 9 als auch Abends 20:00 schon Pakete bekommen. In unserer Straße sind teilweise 3x am Tag DHL-Autos unterwegs.
 
@Ayanami:
- Käme das Paket aber ab 19-20 Uhr an
- Dann sollen sie halt erst ab 14 Uhr anfangen

Da is n Fehler in der Matrix. Soll der Arbeitstag nur 2 Stunden gehn und darin das ganze Bundesgebiet gleichzeitig beliefert werden?
Wenn sie um 14 Uhr anfangen, bekommen die meisten Kunden ihre Pakete doch weiterhin vor 19 Uhr und die letzten werden um 23 Uhr wachgeklingelt.
 
@jackii: Korrekt, das ist noch eine offene Herausforderung. Aus Kunden-Egosicht wäre es natürlich toll, Zeitfenster bei der Bestellung angeben zu können. Bzw. man könnte bei der Post einmalig hinterlegen "meine Anschrift kann werktags Pakete von x bis x+4 Uhr garantiert annehmen". Dann gibt es zwei Schichten, eine Mittagsschicht und eine Spätschicht. Das Ganze koppeln wir noch mit einer Verbesserung der Arbeitsumstände der Paketboten, und wir haben so einige neue Arbeitsplätze mit gestiegener Qualität sowie eine große Menge glücklicher Haushalte. Dafür wird die Zustellung (Fantasiezahl!) 5 € teurer. Und für alle, die da gleich aufheulen: Wenn ihr reich genug seid, euch Krempel bei Amazon online zu bestellen, dann habt ihr auch noch den Fünfer über. Sorry.
 
@Ayanami:
Dann müssen viele Häuser mehrfach pro Tag angefahren werden weil sich jeder Haushalt ein anderes Zeitfenster eingerichtet hat. Was bezüglich Verkehr, Umwelt, usw. auch der absolute Wahnsinn wäre.
Aber okay weil du bereit bist so viel draufzuzahlen lass ich dir solche Forderungen dann auch. In größeren Städten gibt es ja dhl express und ähnliches, also ein Kurierdienst der mehrfach am Tag liefert und man bei Shops die das nutzen Zeitfenster auswählen und meist extra zubuchen kann.
Soweit so gut, nur kann ich das "aufheulen" eben sehr gut verstehn. Man bestellt doch nicht bei Amazon weil man reich genug ist, sondern eher im Gegenteil weil der selbe Artikel im lokalen Laden ~20% oder auch mal über 100% mehr kostet.
Ich als Endverbraucher bin klar gegen noch höhere Paketkosten. Vor allem weil ich mir ziemlich sicher bin dass vernünftige Arbeitsverhältnisse sehr wohl mit den Aktuellen möglich wären. Aber die Unternehmen freuen sich sicher wie ein Schnitzel dass du wegen 1-2 Wallraff Dokus sogar sehr gern bereit bist das Doppelte zu zahlen. Sie profitieren davon dass jetzt bei Einigen der ooh die armen Postboten Tenor herrscht, obwohl sie das verursachen. Da das Einstiegsgehalt bereits höher als der Mindestlohn ist und damit vieler anderer Arbeiter, hält sich meine Empörung eher in Grenzen. Wenn durch Subunternehmer Konstrukte getrickst wird dann ist das eine Gesetzeslücke oder schlicht kriminelles Vorgehen. Das muss und kann aber eben nicht der Verbraucher durch mehr Kosten reparieren. Meiner Meinung nach ist das Problem eher dass zu viel Geld für Vorstände, Investoren, stolzen Überschüsse und ewiges Wachstum draufgeht und nicht dass das Produkt zu günstig wäre. 7,49€ für ein 2,5kg Paket empfinde ich nicht als billig, all die Wenigverdiener sicher auch nicht und zumindest ich möchte die nicht vom Versenden und Empfangen ausschließen.
 
@Ayanami: "Wenn ihr reich genug seid, euch Krempel bei Amazon online zu bestellen"
Hä? In der Regel bestelle ich bei Amazon online, weil die entweder
A) wesentlich günster sind
B) das überhaupt anbieten
C) ich es dringend brauche und die Zeit, irgendwo hin zu fahren schlicht nicht da ist
Das hat nichts mit arm oder reich zu tun - es sei denn du definierst einen PC mit Internetanschluss zu haben bereits als reich.
 
@Ayanami: Aufgabe der Politik? Hallo? Das sind Privatunternehmen!
 
@MrKlein: Schichtarbeit ist in vielen Branchen kein Problem.
 
@Kobold-HH: Viele andere Bereiche der Schichtarbeiten werden aber nicht von Sub-Sub-Sub Unternehmern durchgeführt
 
@MrKlein: Und wo ist das Problem?
 
@Link: Genug Geld zum leben verdienen... wird schwer mit max 5-6 Stunden pro Tag. 2x 6 Stunden Schicht = max 12 Stunden, mehr wird nicht gehen weil niemand will Pakete vor 7 Uhr oder nach 20 Uhr kriegen, also is da nix mit 2x 8 Stunden Schichten. Und das bei dem Hungerlohn der Sub-Sub-Sub Unternehmer.
 
@MrKlein: Die prekäre Lage der Paketboten hat nichts mit der grundsätzlichen Logistik der Paketzustellung zu tun!
 
@Ayanami: Doch natürlich! Das System ist jetzt schon beschissen, sowohl für Paketboten als auch für Empfänger. Wenn jetzt gefordert wird, dass die Paketboten zu späteren Zeiten arbeiten sollen, dann verschiebt sich die Logistik der Paketzustellung zu Lasten der Paketzusteller...
 
@MrKlein: Die Lösung kann doch aber nicht sein, das System einfach so scheiße zu lassen, wie es jetzt ist. wtf? Wir brauchen beides, bessere Zustellzeiten UND bessere Arbeitsbedingungen. Aber nur weil die Arbeitsbedingungen mies sind, ist das Argument bzgl. der Zustellzeiten nicht weniger valide.
 
@Ayanami: Ich hab doch nicht gesagt, dass wir es so lassen sollen wie es ist ;)

"Wir brauchen beides, bessere Zustellzeiten UND bessere Arbeitsbedingungen" Da bin ich voll bei dir!
 
@MrKlein: warum argumentierst du dann zuerst dagegen wenn du "voll bei ihm" bist...
 
@Cosmic7110:
"Wir brauchen beides, bessere Zustellzeiten UND bessere Arbeitsbedingungen"
Weil an dieser Aussage absolut nichts falsch sein kann?! Oder stimmst du dem etwa nicht zu?
 
@MrKlein: Ob ich dem Zustimme oder nichts tut nichts zur Sache, deine Argumentation ging erst in die andere Richtung ohne überhaupt in Erwägung zu ziehen, dass sein Hinweis nicht zwingend an die derzeitige Situation gebunden sein muss.

Ich wollte dich eigentlich nur drauf hinweisen, euer kleines Scharmützel wäre Sinnfrei gewesen wenn du nicht direkt so Engstirnig davon ausgegangen wärst, dass er die Schichtarbeit einfach so ontop als zusätzliche Belastung in den Raum geworfen hat.
 
@Cosmic7110: Ok, hast Recht :)
 
@Kobold-HH: Vergiss es, das ist die gleiche Debatte wie im Einzelhandel. Natürlich geht Schichtarbeit und natürlich auch nur wenn diese fair umgesetzt wird, das setze ich aber als grundsätzlich voraus und deshalb hat der Hinweis, dass es sich heute angeblich um viele SubSubs handelt in der Diskussion auch nichts zu suchen.
 
@Cosmic7110: Genau das ist der Fehler in deiner Argumentation, die faire Umsetzung als gegeben vorauszusetzen. Schau Dir den Sub an und sage ihm ins Gesicht, dass er fair behandelt wird. Ziehe Dir aber, kleiner Tip, vorher die schnellen Turnschuhe an.
 
@rallef: Wo hab ich die als Gegeben angesetzt? Ich setze sie als Bedingung an, aber nicht als gegeben. KLeiner aber feiner Unterschied
 
@Ayanami: Ich fände es schon toll, wenn eine Weiterleitung an die nächste Packstation erfolgen könnte und nicht an irgendeinen Lotto Laden der zu hat wenn andere erst Schluss machen können. In Einzelfällen hab ich schon mitbekommen das das gemacht wurde. Aber warum nicht generell?
Ich nutze die Packstation quasi seit es das System gibt und finde das TOP - sofern ich weiß womit meine Bestellung geliefert wird!
 
@Ayanami: Dann lass deine Pakete an deinen Arbeitsplatz liefern! Im Empfang wird ja wohl einer sein, oder etwa nicht?
 
@Hanni&Nanni: Bei uns darf man keine privaten Pakete an den Arbeitsplatz anliefern lassen.
:(
 
@Hanni&Nanni: Der Eine am Empfang bedankt sich, wenn alle 150 Mitarbeiter das so machen. :)
 
@Hanni&Nanni: Längst nicht jeder Arbeitgeber sieht es gern, wenn alle Angestellten die Leute am Empfang und den dort vorhandenen Lagerplatz ausnutzen, um darüber ihren Privatpaketempfang abzuwickeln (was ich auch durchaus nachvollziehbar finde).

Ich jedenfalls lasse nur sehr "dosiert" mal was an meinen Arbeitsplatz ausliefern, und dann auch eher Kleinformatiges, wie z. B. mal ein Game, das ich (wegen "ab 18") persönlich entgegennehmen muss.
 
Da wird sich die Geschäftsführung freuen wenn die 250 MA in unserem Hause den Empfang zu ihre Postadresse machen...in den Pausen werden die Flure als Catwalk für die neusten Zarlando Schnapper genutzt...
 
@Jimbo: bei meiner firma ist das normal, da hält jeden tag dhl/dpd etc., und die mitarbeiter lassen sich das privatzeug hinliefern, in der poststelle arbeiten nur 3 Leute,
und die schaffen das auch.
Hier arbeiten fast 1000 Leute, somit ist das nur ne faule ausrede der firmen.
 
@Jimbo: Ist halt ein Service den man seinen Angestellten anbieten kann. Dann müssen die nicht ihre Freizeit damit verschwenden ihren Paketen hinterherzurennen.
Mein Arbeitgeber bemüht sich seine Angestellten zufrieden und Gesund zu halten. Wir haben auch ein Firmeninternes Fitness-studio. Und eine Kinderkrippe.
Und während andere Firmen in unserer Branche Probleme haben qualifizierte und motivierte Mitarbeiter zu finden - rennen sie uns die Tür ein.
 
@Ayanami: nur der Paketzusteller, der abends dein Paket ausliefert kann selber keins entgegen nehmen. Genauso wenig wie alle anderen die Spät/Nachtschichten haben. Ich geb dir aber nat. Recht, dass in den Abendstunden sicherlich die Chance einen "normalen" Single Arbeitnehmer anzutreffen größer sind.
 
@Ayanami: GENAU!!! Soll der Sklave doch zwischen 19 und 20 Uhr seine ganzen 200 Pakete ausliefern. An alle Deppen die Pakete bestellen obwohl sie sie nicht in Empfang nehmen können. Muss der Klempner bei dir auch um 20 Uhr kommen, weil Du nur dann Zeit hast?
 
@Bjorn_Maurer: Generell würde es Sinn machen, Dienstleistungen dann anzubieten, wenn die Mehrheit der Bevölkerung zu Hause ist, ja. Tatsächlich würde ich auch für die Dienstleistung entsprechend mehr zahlen. Nur die Option habe ich eben nicht.
 
@Ayanami: "ich bin nicht zuhause also ist DIE GANZE BEVÖLKERUNG auch nicht zuhause". o.O
Stimmt halt nicht. Viele Menschen sind tagsüber zuhause weil sie nicht (mehr) arbeiten, nur in Teilzeit (vor allem viele Frauen) oder Homeoffice machen können. Und dazu kommen noch die ganzen Firmen, Geschäfte, Ärzte etc die gerne zu Geschäftszeiten beliefert werden wollen und nicht um 20 Uhr Abends wenn da keiner ist.
Konkretes Beispiel wie das dann abläuft: Deine 2 Pakete die Woche sind halt nicht so wichtig wie die 20 Pakete die an die Anwaltskanzlei im gleichen Haus gehen. Oder die 15 Pakete die pro Woche an den kleinen Laden 2 Häuser weiter gehen. Oder die 50 Pakete pro Woche für das kleine Unternehmen eine Strasse weiter.
Nach denen richtet sich dann die Zeit wann der Paketbote bei dir vorm Haus steht. Nicht nach dir. Zumindest nicht in der regulären Paketzustellung. Wenn du willst das sich die Paketdienste nach dir richten, musst du halt extra Zahlen. Dazu habe ich mehr in einem anderen Post weiter unten geschrieben.

(Ja, ich habe in den Semesterferien oft für Paketdienste gearbeitet und spreche aus Erfahrung)
 
@Ayanami: "Da ist wenigstens grundsätzlich jeder zu Hause."

Nur die Paketfahret dann nicht. ^.^
(Es ist ja nicht ausgeschlossen, dass ein Paketfahret auch mal was geliefert bekommt!)
 
@Ayanami: Also bei uns im Huas funktioniert das nachbarschaftsverhältnis bestens. Da nimmt jeder die Pakete für jeden entgegen.
Vielleicht sollten etliche Leute mal ihr echtes soziales Umfeld pflegen und nicht nur in diesem Social-Media-Shit rumblödeln.
 
@Ayanami: Bin Paketbote bei DHL und Abendspakete auszufahren ist sowas von scheiße, man muss sich in seinem Bezirk schon sehr gut auskennen um Abends blind durch die Strassen zufahren, sonnst ist man ständig am schauen ob man hier überhaupt richtig ist, dazu kommt noch die deutlich erhöhte Unfallgefahr das man mit seinem Campingbus irgendwo hängen bleibt bei denn vollgestopften engen Strassen, die Post hat sowas wie Wunschort/Packstation/Filiale Direkt und vor allem gibt es so was wie Wunschtag, glaube die wenigsten haben eine 6 Tage Woche also warum nicht an Freien Tage seine Pakete liefern lassen? Und ja der Paketbriefkasten von der Post war ein richtiger Reinfall, bei uns in einer 50T Einwohner Stadt hatten sowas 5 Leute.
 
@Ayanami: Das Problem ist doch gar nicht dass das nicht geht. Das Problem ist dass das bezahlt werden muss. Und der Kunde zahlt es nicht bzw will es nicht zahlen das zeigt die Praxis seit Jahrzehnten. Kurierdienste die nach gewünschtem Zeitfenster liefern gibt es. Und alle großen Firmen wie DHL bieten das auch an. Dieser MEHRAUFWAND im Vergleich zur "normalen" Zustellen kostet aber eben. Und das sind die wenigstens Kunden bereit zu zahlen.
Versandkostenfrei ab 30€ geht dann eben nicht und das wollen die Kunden aber. Eine Individualzustellung wo dein Paket nicht mit 300 anderen durch die Gegend gefahren wird sondern nach den eigenen Wünschen kostet halt einfach nur mehr. Pakete verschicken ist so billig weil das ein Massengeschäft ist. Willst oder brauchst du Individuellen Service (bei der Post oder beim Schneider, oder sonstwo) - ist das IMMER teuer. Von der Stange vs Massenprodukt.
Du willst deine Pakete Abends nach der Arbeit nach Hause bekommen oder auch um 2 Uhr Nachts? Dann mach das doch. Du musst diesen Service nur bezahlen. Es gibt ihn.
Machste aber nicht, oder? Was machste stattdessen? Weiter Pakete billig in der Normaltzustellung zu einem Ort hin bestellen wo niemand ist um sie entgegen zu nehmen. Und dann darüber meckern. *Applaus*
Alternativen gibt es. Ich lasse mich bei meinem Arbeitgeber beliefern. Der bietet diesen Service als Zusatzleistung für seine Angestellten an, machen aber natürlich auch nicht alle. Sonst gibt es Packstationen oder Filialen. Oder man fragt Freunde oder Verwandte die viel Zuhause sind ob die Pakete für einen annehmen können.
Sind alles Möglichkeiten. Aber man kann halt nicht beides haben - die finanziellen Vorteile der normalen (Massen-)Paketzustellung und die Individualität von Kurierdiensten. Das schliesst sich halt aus. Und sich darüber zu beklagen ist sowas von albern. Was kommt als nächstes? "Mein McDonalds Burger schmeckt nicht so gut wie das Essen im 3 Sterne Restaurant, wie kann das denn sein"?
 
Es gibt aus meiner Sicht nur eine praktikable Lösung, und die gibt es schon seit Jahren: Packstationen. Ich bestellte häufig und lasse die Lieferungen nahezu immer dorthin schicken. Es ist für mich einfach die perfekte Lösung. Auch Lieferungen an Tankstellen, die rund um die Uhr geöffnet haben, akzeptiere ich gerne.
 
@Qemm386: Irgendein Logistik-Unternehmen hatte auch mal an Hub gedacht, die von allen Anbietern genutzt werden können.
 
@floerido: Wäre doch mal eine Geschäftsidee: Du mietest ein kleines Ladenlokal, und bietest den Anwohnern an, alle ihre Pakete dorthin zu bestellen. Dann kassierst Du pro Paket 30-50cent.
 
@Bjorn_Maurer: Hermes z.B. macht dies oft mit Schreibwarenläden.

Ich möchte hier das rumänische System vorschlagen: Wenn das Paket im verteilzentrum ist, rufen sie dich an (oder inzwischen auch per Mail) wann du daheim bist oder ob sie dir das Paket z.b. in die Firma bringen sollen.
 
@floerido: Ja, ich meine das war ein Verbund Hermes, DPD und noch einem. Aber davon gehört oder geschweige denn gesehen, habeich auch nichts mehr.
 
Was in letzter Zeit sinnlos Geld verbrannt wird, nur weil manche meinen, dass man beständige Vorgänge und Technik am besten innerhalb einer Woche umschmeißen muss und alles was bis jetzt war, ja total bescheuert ist.

Und dann? Wird ein hysterisches Neuprojekt um das andere gekippt, weil alte, bewährte Technik und Vorgänge halt doch durchdacht waren.
 
@andi1983: Neue Ideen müssen nun mal ausprobiert werden, dass nicht alles in der Realität so toll ist, wie auf der PowerPoint-Presentation, lässt sich leider nicht vermeiden. Auch während der Entwicklung des Rechners, von dem du deinen Kommentar verfasst hast, wurden viele Ideen ausprobiert und verworfen, hätte man aber diese Erfahrungen nicht gesammelt, hättest du deinen Kommentar in eine Steintafel meiseln dürfen. Und auch die "beständige Vorgänge und Technik" haben nicht ab dem ersten Tag einwandfrei funktioniert, sondern wurden in Jahrzehnten zu dem entwickelt, was sie heute sind.
 
@andi1983: "weil alte, bewährte Technik und Vorgänge halt doch durchdacht waren."

Ich sehe da überhaupt gar nichts das irgendwie "durchdacht" war, es sei denn Du meinst die Zeit vor der Post-Privatisierung und Zwangs-Einführung eines "Marktes", welcher für Konkurrenz und somit zu besserem Service bei günstigen Preisen sicherstellen sollte ... statt dessen bekommst Du heute - wenn man Pech hat - drei Pakete von drei Dienstleistern die zu völlig unterschiedlichen Zeiten an verschiedenen Tagen Auftauchen. Schön wenn der Platzhirsch ein Packstationen-Netz hat, das aber auch alles andere als "durchdacht" ist! Jedenfalls so lange diese Dinger keinen anderen Zweck erfüllen als die äußerst begrenzten Öffnungszeiten von sog. Postfilialen Auszudehnen. Und Personalkosten Einzusparen!

Warum Packstationen selbst dann NICHT "die" Lösung sein könnten, wenn jedes Wohngebiet über eine eigene solche verfügen würde, ergibt sich aus dem Gedankengang, das in den Häusern immer mehr alte, kranke und behinderte (blind, Rollstuhl ...) Menschen leben. Wie sollen die denn bei Wind und Wetter zu diesen scheiß Packstationen kommen und diese bedienen können? Ein Lieferpreis bis an die Haustür von 15 Euro (was man in den Medien bislang so hört), wäre gerade für diese ohnehin schon stark benachteiligte Personengruppe UNZUMUTBAR!

Im übrigen dient die ganze Diskussion in Wahrheit wieder einmal nur einem Zweck, nämlich der Effizienzsteigerung und damit also GEWINN-Steigerung der Unternehmen ... die Zusteller werden garantiert keinen Vorteil davon haben und die Kunden schon gar nicht! Also weiterhin das bekannte Konzept der "Privatisierungen", welche ausschließlich den Shareholdern und einer relativ kleinen Gruppe von Führungskräften genutzt hat. Das Gro der Mitarbeiter und die Kundschaft hatten und haben das Nachsehen ... bei Post, Telekom und Bahn! Das werden auch beSCHEUERte Reformpläne nicht ändern ... jedenfalls so lange man in dieser Bananenrepublik der Meinung ist, das (ausgerechnet) Politiker Probleme lösen würden und das (ausgerechnet) Akademiker intelligent wären ... *hust* *würg* ...
 
Wir haben uns die Hausautomation zu Nutze gemacht. Wenn ich weiss, dass ein Paket ankommt wenn keiner zu Hause ist, wird ein Schalter aktiviert, der beim Klingeln automatisch das Garagentor öffnet. Der Paketbote legt das Paket dann in die Garage und macht diese mit einem Knopf zu. Zur Sicherheit gibt es eine Kamera, mit der man die Zustellung kontrollieren kann. Eine bessere Lösung kann ich mir da aktuell kaum vorstellen.
 
@Talkabout: Wo wohnst Du? :)
 
@Ayanami: Du meinst, weil ich keine Angst habe, beklaut zu werden? Zu meinem Glück in einem kleinen Dorf in Bayern. Bei uns passiert da eigentlich nicht, selbst wenn man die Garage den ganzen Tag offen stehen lässt.
 
@Talkabout: Das ist der Vorteil, wenn man auf dem Dorf wohnt. Wenn ich meine Wohnung eine Stunde offen ließe, wäre vermutlich die ganze Einrchtung samt Bodenbelag und Fenster weg.
 
Kommt dann bestimmt wie der Transrapid und anderes im Ausland zum Einsatz.
 
Ich bin sehr froh in einer Gegend zu wohnen wo der Anteil der Rentner sehr hoch ist, somit muss ich nie zum Paketshop laufen (egal ob Hermes, DPD oder DHL).
 
Die Paketstationen sind schon super, haben aber 4 Mangel: viel zu wenig große Fächer, flächenmäßig zu wenig, ständig voll und stehen meist außerhalb des Zentrums.
 
Intelligent wäre es, wenn sich so langsam mal die Erkenntnis durchsetzen würde, das diese Privatisierungen von Infrastruktur ein Schuß in den Ofen gewesen sind! Postzustellung kann man nicht durch X verschiedene Unternehmen parallel durchführen lassen ... der Haken von Infrastruktur ist generell, das diese - wenn überhaupt - nur punktuell "wirtschaftlich" betrieben werden kann. Also bspw. in Ballungsräumen, aber eben nicht in der Fläche ... weshalb wir auch nach gut 20 Jahren Internet noch immer kein flächendeckendes Glasfasernetz haben, weil es sich für diese Pseudo-Privat-Unternehmen nicht rechnet! Dito was die Bahn betrifft, es rechnet sich sich NICHT! Und Privatisierung nutzt nur denen, die einen der vielen überbezahlten Posten in Konzernzentralen bekommen haben ... Kunden und die meisten Mitarbeiter haben durch Privatisierungen massiv verloren ... der "Service" bei der Bahn ist so beschissen wie nie, bei gleichzeitig so hohen Preisen wie noch nie ...

Und die Post, 15 Euro für die Lieferung an die Haustür? Das ist eine geistige Bankrotterklärung von deren Führungskräfte! Aber dümmer geht ja immer ...

Anmerkung:
1) bei Amazon bspw. kann man beim Bestellen mehrerer Artikel Auswählen, das alles möglichst in einer Lieferung zusammengefasst werden soll ... dieses Konzept sollte nicht auf Seiten der Versender sondern auf Seiten der Zustellungs-Dienstleister mal überlegt werden!

2) erlebte ich mit dem Dienstleister GLS mal etwas, das fand ich wirklich "durchdacht"! Die lieferten erst gar nicht! So lange man selber kein Zeitfenster genannt hat, in welchem man auch zu Hause ist ... Wäre für die Zustell-Branche auch eine Überlegung wert - oder?

3) wundere ich mich schon ewig, warum die Belieferung in den Abendstunden nicht schon vor 30 Jahren Eingeführt wurde ??? In diesem Land leisten viele andere auch Schichtdienst, auch bei der Post ... und das Arbeitszeitfenster der Zusteller würde sich halt bloß verschieben. Die Anregung von Ayanami ist daher ein sinnvoller Vorschlag.
 
@Hobbyperte: Sehr richtig. Leitungs- und Schienennetz gehören ebenfalls in Staatshand. Und wenn ein Unternehmen den dazugehörigen Service unzureichend erbringt, wird es bei der nächsten Ausschreibung eben nicht mehr berücksichtigt.
 
Ich habe mir vor einigen Jahren einen Paketsafe gegönnt. Und das Teil funktioniert wirklich super.
Es ist eine Art gesicherter Sack der sich ausrollen lässt, und mit einem Schloss-Band zuziehen lässt. Funktioniert mit allen Anbietern und lässt sich einfach außen am Haus befestigen.

Einfach mal nachschauen unter paketsafe.net.
 
@NetReaper: Paketsafe ist nicht schlecht! Wer mehrere Pakete pro Tag bekommt (Mehrfachzustellung) und etwas tiefer in die Tasche greifen kann, für den ist ein Paketkasten von www.mypaketkasten.de besser.
 
@NetReaper: hihi, das sieht in der Großstadt an einem Miethaus mit 20 Mietparteien bestimmt voll toll aus :-)
 
Schade um den Paketroboter. Das Ding würde zwar keinen einzigen Paketboten einsparen, dafür aber die Straßen und Bürgersteige von Lieferwagen frei halten.
 
Bei uns in der Stadt gibt es eine kleine Packstation mit 10 Fächer vor einem Mehrfamilienhaus das neu Gebaut wurde, das ist wirklich praktisch die Station kommt von "Renz" und kann von alle Paketdiensten benutzt werde, leider gibt es bisher nur 1 aber sowas vor jedem grösseren Haus wäre schon mal eine große Erleichterung.
 
Alle wollen haben, alle beschweren sich... aber investieren (ja auch die Kunden) will keiner... da wird dann selbst "geschenkt" noch zu viel sein.
 
@Stefan_der_held: Ich würd son Kasten vorm haus schon gerne haben, aber bei >800€ für einen kleinen hässlichen Kasten sehe ich nicht ein zu bezahlen...
Würd ich mir son Ding selbst aus Steinen mauern, wäre es immernoch deutlich billiger.
 
Ich halte das Argument "man wüsse nicht wo man die Packstation aufstellen soll" für ein oftmals völlig unhaltbares Ausrede-Argument. Unser 5000 Seelen Dorf hat einen Dorfplatz auf dem mehr als genug Platz für ein solches Gebilde wäre, dort steht übrigens auch ein Postkasten. Wir haben also nichtmal eine Packstation für ein ganzes Dorf. Der Platz wäre zentral im Dorf, direkt an einer Hauptstraße und mit Parkmöglichkeit. Warum man es nicht schon längst aufgestellt hat ist mir ein Rätsel. Das Problem der Postbox wird sich solange nicht lösen, bis nicht etwas allgemeingültiges kommt. Was nützt mir der schönste Postkasten wenn das Paket mit Hermes kommt. Der Kunde müsste also einen neutralen Einwurftrensor haben. Das mag für gut betuchte Besitzer von Einfamilienhäusern mit z.B. Garagenstellwand gut funktionieren, aber nicht für Jeden.
 
Es gibt eine sehr gute zukunftsweisende Lösung gemeinsam von DPD, GLS und Hermes, an der sich DHL beteiligen sollte: Parcellock. DHL weigert sich leider seit Jahren, dem System beizutreten. Für mich völlig unverständlich, da eine 100% Auslieferung in der ersten Runde die Kosten deutlich senkt. Aber DHL fühlt sich scheinbar als was besseres. Hochmut kommt vor dem Fall...
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