Mehr Performance: Unity bekommt DirectX 12-Support für die Xbox One
Eine Aktualisierung bringt DirectX 12-Support für die Unity Engine auf der Xbox One mit sich. Die hiermit verbesserte Multi-Core-Unterstützung sorgt bei den meisten Projekten für eine deutlich höhere Performance. Im Test wurde ein Leistungs-Zuwachs von acht Prozent erreicht.
Der offiziellen Ankündigung zufolge liefert das Update mit der Versionsnummer 2018.3 die Funktionen der von Microsoft entwickelten Schnittstelle (API) DirectX 12 aus. Zusätzlich zu den in der API enthaltenen Features, beispielsweise der Reduzierung von Treiber-Overhead, stellt die Aktualisierung Unitys Technik "Native Graphics Jobs" für die Konsolen bereit.
Die Technologie verbessert die CPU-Leistung, da unnötige Zwischenschritte beim Übersetzen von Befehlen wegfallen. Darüber hinaus lässt sich das Feature "Async Compute" nutzen. Viele Spiele dürften, gute Umsetzung vorausgesetzt, mit DirectX 12 etwas schneller laufen.
Im Video ist eine zu Beginn des Jahres veröffentlichte Demo zu "Book of the Dead" zu sehen.
Die Technologie verbessert die CPU-Leistung, da unnötige Zwischenschritte beim Übersetzen von Befehlen wegfallen. Darüber hinaus lässt sich das Feature "Async Compute" nutzen. Viele Spiele dürften, gute Umsetzung vorausgesetzt, mit DirectX 12 etwas schneller laufen.
DirectX 12 wird bald zum Standard
Zum jetzigen Zeitpunkt ist DirectX 12 in den Standard-Einstellungen der Engine deaktiviert. Die Entwickler müssen DirectX 12 also von sich aus aktivieren, um alle enthaltenen Features nutzen zu können. Im kommenden Jahr sollen die Funktionen jedoch in die Standard-API der Engine integriert werden. Somit ist es zukünftig dann nicht mehr erforderlich, die Komponenten explizit freizuschalten. Zudem möchten sich die Entwickler bald auf die neue API konzentrieren und dort Verbesserungen vornehmen.Acht Prozent mehr Leistung möglich
Zum Testen von DirectX 12 haben die Entwickler der Unity Engine das Projekt "Book of the Dead: Environment" verwendet. Bei einer Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln konnte eine erhebliche Performance-Steigerung von acht Prozent auf der leistungsstarken Xbox One X aufgezeichnet werden. Während die durchschnittliche Anzahl an Frames pro Sekunde bei DirectX 11 nur 32,88 betrug, konnten mit DirectX 12 etwa 35,75 FPS dargestellt werden.Im Video ist eine zu Beginn des Jahres veröffentlichte Demo zu "Book of the Dead" zu sehen.
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