HoloLens: Microsoft sichert sich umstrittenen Vertrag der US Army
Wenn alles gut verläuft, wird Microsoft bald einen ersten richtigen Großauftrag für seine Augmented Reality-Cyberbrille HoloLens in der Tasche haben: Mit der U.S. Army hat der Konzern nun einen Vertrag über 100.000 HoloLens-Geräte vereinbart. Unumstritten ist der Deal nicht gerade.
Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg wird Microsoft die US-Armee mit Augmented Reality-Systemen beliefern, die für Trainings- und Kampfeinsätze eingesetzt werden können. Wenn alles wie geplant verläuft, könnte der Vertrag zum Kauf von insgesamt 100.000 AR-Headsets von Microsoft führen. Microsoft passt die HoloLens laut dem Vertrag für die Anforderungen bei der Armee an. Unter anderem sollen für die Armee Nachtsicht- und Wärmeabstrahlungs-Anzeigen in das Headset integriert werden. Das AR-Headset soll dann auch Vitalparameter messen können und zum Beispiel Gehirnerschütterungen erkennen und vieles mehr.
"Die Augmented-Reality-Technologie wird den Truppen mehr und bessere Informationen zur Verfügung stellen, um Entscheidungen zu treffen. Diese neue Arbeit erweitert unsere langjährige, vertrauensvolle Beziehung zum Verteidigungsministerium auf dieses neue Gebiet", sagte ein Microsoft-Sprecher gegenüber Bloomberg.
Bei Microsoft ist der Deal nicht ganz unumstritten: Im Oktober forderte ein angeblich von Microsoft-Mitarbeitern geschriebener Blog-Post das Unternehmen auf, nicht auf den Milliarden-Dollar-Vertrag mit dem US-Militär mit zu bieten.
"Viele Microsoft-Mitarbeiter glauben nicht, dass das, was sie entwickeln, für die Kriegsführung verwendet werden sollte", hieß es damals.
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"Die Augmented-Reality-Technologie wird den Truppen mehr und bessere Informationen zur Verfügung stellen, um Entscheidungen zu treffen. Diese neue Arbeit erweitert unsere langjährige, vertrauensvolle Beziehung zum Verteidigungsministerium auf dieses neue Gebiet", sagte ein Microsoft-Sprecher gegenüber Bloomberg.
Budget von 480 Millionen Dollar
Microsoft stach bei der Bewerbung um den Auftrag mit seiner Augmented Reality-Brille laut Bloomberg 25 andere Unternehmen aus. Der jetzt geschlossene Vertrag soll für Microsoft zunächst ein Budget von 480 Millionen Dollar haben.Bei Microsoft ist der Deal nicht ganz unumstritten: Im Oktober forderte ein angeblich von Microsoft-Mitarbeitern geschriebener Blog-Post das Unternehmen auf, nicht auf den Milliarden-Dollar-Vertrag mit dem US-Militär mit zu bieten.
"Viele Microsoft-Mitarbeiter glauben nicht, dass das, was sie entwickeln, für die Kriegsführung verwendet werden sollte", hieß es damals.
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