Huawei ist überzeugt: Unser Kirin 980 wird Apples A12-Chip schlagen
Der chinesische Telekommunikationsausrüster Huawei ist sich inzwischen sicher, bald den leistungsfähigsten Smartphone-Prozessor ins Rennen zu schicken. Der neue Kirin 980 soll sogar bessere Werte hervorbringen, als Apples neuer A12 Bionic. Das wäre tatsächlich ein ziemlicher Meilenstein für den Anbieter.
Der neue Kirin 980
Aktuell schaffen es die Anbieter von Android-Geräten noch nicht einmal ganz, an die Vorgänger-Generation des iPhones heranzukommen. Sollte sich Huawei mit seinem neuen SoC, der Mitte Oktober im Mate 20 Pro erstmals in den Handel kommen soll, am A12 vorbeischieben können, müssten die Standards in der Mobile-Welt ein Stück weit neu geschrieben werden.
Von der höheren Performance hat der Hersteller jetzt erstmals auf einem Briefing in Dubai gesprochen, berichtete das US-Magazin TechRadar. Dass dies jetzt geschieht, dürfte darauf zurückzuführen sein, dass man sich mit entsprechenden Äußerungen noch zurückhalten wollte, bis man die eigenen Produkte wirklich gegen das iPhone testen konnte. Was letztlich bei unabhängigen Tests herauskommen wird, muss man natürlich abwarten.
Weiterhin wird das Huawei-Produkt das erste, das LTE Cat 21 unterstützt. Hier werden also Datenverbindungen mit Downstreams von bis zu 1,4 Gigabit pro Sekunde möglich. Dass Huawei hier vorn mitspielt, ist ohnehin klar - immerhin liefert das Unternehmen für viele Mobilfunknetze auch das Gegenstück der Infrastruktur.
Wenn der neue Kirin es auch nur schafft, zumindest mit dem A12-Chip gleichzuziehen, wäre das weniger eine ziemliche Ansage für Apple, sondern in erster Linie für Qualcomm. Denn bisher gilt dieser Chipkonzern eigentlich als Garant für Android-Smartphones mit hoher Leistung. Huawei könnte den Status des Unternehmens nun aber in Richtung eines Lieferanten für das Mittelmaß verschieben. Denn dann würden die drei größten Smartphone-Hersteller weltweit - Samsung, Huawei und Apple - bei ihren Spitzenprodukten sowohl mit eigenen Chips als auch in einer höheren Leistungsklasse arbeiten.
Siehe auch: Apple & Huawei: Zwei Firmen wollen den "ersten 7-nm-Chip" haben
Der neue Kirin 980
Aktuell schaffen es die Anbieter von Android-Geräten noch nicht einmal ganz, an die Vorgänger-Generation des iPhones heranzukommen. Sollte sich Huawei mit seinem neuen SoC, der Mitte Oktober im Mate 20 Pro erstmals in den Handel kommen soll, am A12 vorbeischieben können, müssten die Standards in der Mobile-Welt ein Stück weit neu geschrieben werden.
Von der höheren Performance hat der Hersteller jetzt erstmals auf einem Briefing in Dubai gesprochen, berichtete das US-Magazin TechRadar. Dass dies jetzt geschieht, dürfte darauf zurückzuführen sein, dass man sich mit entsprechenden Äußerungen noch zurückhalten wollte, bis man die eigenen Produkte wirklich gegen das iPhone testen konnte. Was letztlich bei unabhängigen Tests herauskommen wird, muss man natürlich abwarten.
Die 7nm-Klasse
Der A12 und der Kirin 980 spielen aber insofern bisher in der Spitzenliga der Smartphone-SoCs, da es die beiden ersten Prozessoren sind, die im neuen 7-Nanometer-Verfahren bei TSMC gefertigt werden. Huawei spricht davon, dass man ebenso wie der Apple-Chip 6,9 Milliarden Transistoren auf dem Die integriert hat. Im Vergleich zum Kirin 970 will man eine um 75 Prozent höhere Performance erreichen, 46 Prozent schneller bei Grafikberechnungen sein und unter verschiedenen Lasten bis zu 178 Prozent energieeffizienter arbeiten.Weiterhin wird das Huawei-Produkt das erste, das LTE Cat 21 unterstützt. Hier werden also Datenverbindungen mit Downstreams von bis zu 1,4 Gigabit pro Sekunde möglich. Dass Huawei hier vorn mitspielt, ist ohnehin klar - immerhin liefert das Unternehmen für viele Mobilfunknetze auch das Gegenstück der Infrastruktur.
Wenn der neue Kirin es auch nur schafft, zumindest mit dem A12-Chip gleichzuziehen, wäre das weniger eine ziemliche Ansage für Apple, sondern in erster Linie für Qualcomm. Denn bisher gilt dieser Chipkonzern eigentlich als Garant für Android-Smartphones mit hoher Leistung. Huawei könnte den Status des Unternehmens nun aber in Richtung eines Lieferanten für das Mittelmaß verschieben. Denn dann würden die drei größten Smartphone-Hersteller weltweit - Samsung, Huawei und Apple - bei ihren Spitzenprodukten sowohl mit eigenen Chips als auch in einer höheren Leistungsklasse arbeiten.
Siehe auch: Apple & Huawei: Zwei Firmen wollen den "ersten 7-nm-Chip" haben
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