"Hacky hack hack":
Apple-Hacker kommt vor Gericht glimpflich davon
Allzu häufig kommt es nicht vor, dass es zu erfolgreichen Hacks von Apple kommt, doch ausgerechnet einem australischen Teenager ist es vor einer Weile gelungen, sich Zugriff auf die Server des kalifornischen Konzerns zu verschaffen. Der damals 16-Jährige kommt aber verhältnismäßig glimpflich davon, denn eine Gefängnisstrafe bleibt ihm erspart.
Der junge Mann sagte, als er erwischt wurde, dass er Apple nur deshalb gehackt habe, weil er ein großer Fan des Unternehmens sei und dort auch am liebsten arbeiten würde. Und der Teenager kommt für diesen Angriff auch mit einem blauen Auge davon. Denn er war in vollem Umfang geständig und konnte laut einem Bericht der australischen Seite The Age einem Gericht für Minderjährige auch glaubhaft seine Reue vermitteln.
Der 19-Jährige ist mittlerweile an einer Universität inskribiert und hat einen Karriereweg eingeschlagen, für den er durchaus Talent haben dürfte: Denn er studiert jetzt Kriminologie und Cyber-Sicherheit.
Siehe auch: 16-Jähriger hackt Apple, klaut Daten, aber nur, weil er 'riesiger Fan' sei
90 Gigabyte an Daten heruntergeladen
Der heute 19-Jährige aus Melbourne hat zwischen 2015 und 2017 mehrfach Zugriff auf die Apple-Netzwerke gehabt. Dabei hat er 90 Gigabyte an Daten heruntergeladen, diese hat er - und das ist fast schon zu so etwas wie Kult geworden - in einem Ordner mit dem Namen "Hacky hack hack" abgelegt.Der junge Mann sagte, als er erwischt wurde, dass er Apple nur deshalb gehackt habe, weil er ein großer Fan des Unternehmens sei und dort auch am liebsten arbeiten würde. Und der Teenager kommt für diesen Angriff auch mit einem blauen Auge davon. Denn er war in vollem Umfang geständig und konnte laut einem Bericht der australischen Seite The Age einem Gericht für Minderjährige auch glaubhaft seine Reue vermitteln.
Studiert Kriminologie und Cyber-Sicherheit
Der Richter sagte zwar, dass das Vergehen "ernst, langfristig und ausgeklügelt" war und der 19-Jährige gewusst habe, dass "das, was er tut, falsch ist". Dennoch fiel die Strafe sehr mild aus: Denn der junge Mann, dessen Name aufgrund seines Alters nicht genannt werden darf, muss lediglich acht Monate auf Bewährung absolvieren, zudem bleibt ihm auch eine registrierte Vorstrafe erspart.Der 19-Jährige ist mittlerweile an einer Universität inskribiert und hat einen Karriereweg eingeschlagen, für den er durchaus Talent haben dürfte: Denn er studiert jetzt Kriminologie und Cyber-Sicherheit.
Siehe auch: 16-Jähriger hackt Apple, klaut Daten, aber nur, weil er 'riesiger Fan' sei
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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